Asus ROG Strix GL702ZC (AMD Ryzen 7 1700, Radeon RX 580) im Test

Rechengigant. Das Asus ROG Strix GL702ZC überwältigt dank AMD-Ryzen-CPU mit einer brachialen Rechenleistung. Auch die Spielequalitäten können sich sehen lassen. Wie sehr das alles zu Lasten der Geräusch- und Hitzeentwicklung geht, klärt dieser Test.

Ein Gaming-Notebook mit 8-Kern-Prozessor, "leistungsstarker Mittelklasse-Grafik, 16 GB RAM und üppiger Massenspeicherkonfiguration für deutlich unter 2.000 Euro ist fast zu schön um wahr zu sein. Das Asus ROG Strix GL702ZC schafft diesen Spagat und wirbt damit aggressiv bei Spieleliebhabern. Der Einstieg in die Serie ist sogar schon ab etwa 1.200 Euro möglich. Verzichten muss man dann aber auf zwei Prozessorkerne, ein Solid State Drive und 8 GB RAM. Durchaus verschmerzbar, denn die recht potente AMD Radeon RX 580 befindet sich immer mit im Paket.

Asus ROG Strix GL702ZC

Asus ROG GL702ZC: Auszug der technischen Daten
Model Asus ROG Strix GL702ZC-GC104T
EAN 4712900803969
Preis ca. 1.720 Euro Testkonfiguration (Online)
Farbe schwarz
Prozessor AMD Ryzen 7 1700, 8 Kerne (16 Threads), 3,0 GHz – 3,7 GHz, 65 Watt TDP
Grafik AMD Radeon RX 580 (4 GB GDDR5)
Arbeitsspeicher 16 GB DDR4-RAM, Single-Channel
Massenspeicher Sandisk X400 SD8SN8U-256G1002 & Seagate Mobile HDD 1 TB (ST1000LM035)
Display 17,3-Zoll-IPS-Display, Auflösung: 1.920 x 1.080 Bildpunkte, mattiert, 16:9, 127 ppi, LG-Philips LP173WF4-SPF5 LGD04E8
Betriebssystem & Software Windows 10 Home 64 bit
BIOS-Version GL702ZC.303 15.12.17
Anschlüsse & Erweiterung 3 x USB Typ A 3.0 (1 x Powershare), 1 x USB 3.1 Gen.2 Typ C, HDMI, mini-DisplayPort, 1 x 3,5-mm-Klinke Audio in/out, Speicherkarten-Lesegerät (SD)
Kommunikation Realtek 8822BE AC-WLAN (2×2), Bluetooth 4.1, Realtek-Gigabit-Ethernet, Dual-Array-Mikrofon, 720p-Webcam
Audio Realtek ALC256@AMD K17 – High Definition Audio Controller 2 Stereo-Lautsprecher
Eingabegeräte Chiclet-Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung (3-stufig), Touchpad (Clickpad)
Sicherheit Bios- und Systempasswörter, TPM 2.0, Kabelschloss-Vorbereitung
Batterie & Stromversorgung 76-Wh-Lithium-Polymer-Akku (intern verbaut), 330-Watt-Netzteil
Zubehör
Abmessungen & Gewicht 415 (B) x 280 (T) x 34 (H) mm, Testgewicht 3,2 kg & Netzteil 1,2 kg
Herstellergarantie 2 Jahre (Ein- und Rücksendung)
Leihsteller Asus Deutschland
Informationen zum Testgerät Produktseite
Asus ROG Strix GL702ZC: Garantie

Asus gewährt für das ROG Strix GL702ZC 24 Monate Herstellergarantie mit Ein- und Rücksendeservice. Garantieerweiterungen werden derzeit nicht angeboten.

Asus ROG Strix GL702ZC

Asus ROG Strix GL702ZC: Gehäuse

Das 3,2-kg-Gehäuse des Gamingboliden ist absolut gesehen schon ein wuchtiges Gerät. Im Vergleich mit anderen 17-Zoll-Notebooks relativiert sich der erste Eindruck jedoch schon bald und zeigt, dass es lediglich ein paar Millimeter dicker und großflächiger ausfällt. Lenovos relativ schlank erscheinende ThinkPad P71 hat zum Beispiel nahezu die gleichen Ausmaße, wiegt aber gute 500 Gramm mehr.

Die typische Gaming-Optik mit schwarzen Kunstoff- und Metalloberflächen wird durch reichlich eingesetzte rote Designelemente aufgepeppt. Im Bereich der Spiele-Notebooks ist diese Farbkombination recht beliebt und macht so keinen Hehl aus der anvisierten Zielkundschaft. Der Bereich um die Tastatur herum ist zudem in gebürsteter Optik gehalten und versucht dem schwarzen Kunststoff so etwas Pepp zu verleihen.

Die Stabilität des Gehäuses ist insgesamt gut und dürfte im vornehmlich angedachten Desktop-Betrieb kaum zu Problemen führen. Gewöhnungsbedürftig ist allerdings die linke Hälfte der Tastatur, die sich ausgerechnet im wichtigen WASD-Bereich merklich eindrücken lässt.

Sollte das 17-Zoll-Notebook doch mal auf Reisen gehen, so könnte man sich im Zug oder in sonstigen unruhigen Umgebungen zudem am leicht nachwippenden Display stören. Die Verarbeitungsqualität ist dagegen sehr gut und offenbart beim Testgerät keine unsauber eingepassten Bauteile, ungleichmäßige Spaltmaße oder Fertigungsfehler.

Wartung

Um an die Komponenten im Inneren zu gelangen muss man die komplette Bodenplatte entfernen. Separate Wartungsöffnungen sind nicht vorhanden. Im Benutzerhandbuch wird jedoch genau beschrieben wie das Gehäuse geöffnet wird und wie sich zum Beispiel die Festplatte oder das M.2-Laufwerk ausgetauschen lassen. Wie gehabt sollte man sich vor den Arbeiten über die Garantiebedingungen informieren.

Asus ROG Strix GL702ZC: Ausstattung
Schnittstellen

Das Asus ROG Strix GL702ZC bietet ein breites Anschluss-Spektrum, das die meisten Wünsche erfüllen dürfte. Zwar bekommt man hier keinen modernen Thunderbolt 3 geboten, dafür findet man ein HDMI, einen Mini-DisplayPort, ein mal Gigabit-LAN, ein mal USB 3.1 Gen.2 Typ C und drei USB 3.0 Typ A. Das Speicherkarten-Lesegerät nimmt reguläre SD-Karten auf und der Audioport versteht sich als kombinierter Mikrofoneingang und Kopfhörerausgang. Ein optisches Laufwerk findet man hier allerdings nicht mehr.

Die Positionierung der Schnittstellen ist gelungen und offenbart keine praktischen Nachteile bei der Handhabung. Die Buchsen liegen weit genug auseinander, sodass sich auch Kabel oder sonstige angeschlossene Peripheriegeräte nicht so schnell in die Quere kommen.

Schnittstellenperformance

Die im Asus ROG Strix verbaute USB-Typ-C-Buchse ist zwar kein voll ausgebauter Thunderbolt-3-Port, versteht sich aber auf die schnelle Datenübertragung gemäß USB 3.1 Gen.2. Mit einer Sandisk Extreme 900 Portable SSD laufen hier bis zu 891 MB/s durch das Kabel. An den USB-3.0-Anschlüssen reduziert sich die Geschwindigkeit auf maximal 409 MB/s.

Das Speicherkarten-Lesegerät arbeitet nach dem UHS-I-Standard und überträgt bis zu 93 MB/s. Besonders schnelle UHS-II-SD-Karten, wie zum Beispiel Lexars Professional 2000x, werden hier ausgebremst. Am Mini-DisplayPort lassen sich externe Bildschirme bei einer Auflösung von 3.840 x 2.160 mit einer Bildwiederholrate von 60 Hz betreiben.

Asus ROG Strix GL702ZC Transferraten in MB/s
Speicherkarten-Lesegerät, Lexar Professional UHS-II 2000x (128 GB, SD) 93 Lesen/ 75 Schreiben
USB 3.0 Typ A, Samsung Portable SSD T3 (250 GB) 408 Lesen/ 409 Schreiben
USB 3.1 Gen.1 Typ C, Sandisk Extreme 900 (480 GB) 891 Lesen/ 888 Schreiben
Ansteuerung Viewsonic VP 2780-4k 3.840 x 2.160 @ 60 Hz ja
Latenzen (LatencyMon), nach 37 Minuten Laufzeit 387 µs
Maximale Lautstärke integrierte Lautsprecher (Pink Noise) 68,3 dB(A)
Bluetooth-Reichweite mit UE Boom 2 16 m
Erreichbarkeit BIOS/ UEFI F2
Erweiterter Modus F7
Kommunikation

Neben einer HD-Webcam und dem Gigabit-Lan-Anschluss ist das Asus ROG Strix GL702ZC für kabellose Verbindungen natürlich noch mit AC-WLAN und Bluetooth 4.1 ausgestattet. Geschwindigkeit und Reichweite der WLAN-Verbindung haben im Test überzeugt. Die Outdoor-Box UE Boom 2 hat erst ab einer Entfernung von 16 Metern erste Aussetzer gezeigt.

Asus ROG Strix GL702ZC

Sicherheit

Neben den üblichen Passwortsicherungen auf BIOS- und Systemebene ist das Asus ROG Strix GL702ZC noch mit einem Trusted Platform Modul 2.0 ausgestattet. Gesichtserkennung, NFC, Fingerabdruck-Scanner oder ein Smartcard-Lesegerät hat die Serie dagegen nicht zu bieten. Zumindest ein Fingerabdruck-Lesegerät lässt sich einfach nachrüsten. Im Test hat zum Beispiel PQIs My Lockey einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Asus ROG Strix GL702ZC

Audio

Die Soundqualität der im Gehäuse integrierten Stereolautsprecher gefällt. Mit ordentlich Volumen, guten Bässen und insgesamt ausgewogener Abstimmung bekommt man hier eine recht ordentlich arbeitende Lösung geboten. Die unverzerrte Maximallautstärke zeigt sich aber mit 68,3 dB(A) recht zurückhaltend und dürfte für so manches Vorhaben zu gering ausfallen.

Externe Boxenlösungen können zum Beispiel per 3,5-m-Klinke, USB oder Bluetooth ergänzt werden. JBLs Flip 4 oder Ultimate Ears Boom 2 stellen gelungene Alternativen dar.

Dank der hohen CPU-Leistung mit bis zu 16 Threads könnte sich das Asus ROG Strix GL702ZC auch als Audio-Workstation eignen. Die durch das Tool LatencyMon angezeigten Latenzen betragen nach 37 Minuten Laufzeit gerade mal 387 µs. Von der kritischen Grenze bei 1.000 µs ist man also weit entfernt. Knackser, Synchronisationsfehler oder sonstige Qualitätseinschränkungen bei der Nutzung externer Audio-Hardware dürften demnach nicht auftreten.

Asus ROG Strix: Eingabegeräte
Tastatur

Die Chiclet-Tastatur verfügt über weitestgehend normal-große Tasten im 19-mm-Raster und ist mit einem separaten Nummernblock ausgestattet. Während die Pfeiltasten angenehm üppig dimensioniert sind, könnten für manche Geschmäcker die Tab-Taste, die Space-Taste und die Shift-Tasten etwas größer ausfallen. Druckpunkt und Anschlagsverhalten gehen in Ordnung, der Hub fällt aber recht kurz aus. Die Geräuschentwicklung zeigt sich in besonders leisen Arbeits-Umgebungen vielleicht etwas aufdringlich und klapprig. Im hektischen Spielgeschehen dürfte das allerdings kaum stören.

Die Schriftart der Tastaturbeschriftung ist etwas eigenwillig gewählt und die rote Farbgebung der dreistufigen Tastaturbeleuchtung zeigt sich nicht ganz so zweckmäßig wie die sonst übliche weiße Färbung. Eine Veränderung der Leuchtfarbe, wie zum Beispiel beim Alienware 15 R3, ist hier nicht möglich. Angesichts der Gaming-Ausrichtung nehmen Interessenten diesen kleinen Nachteil zugunsten des angesagten Outfits aber sicherlich gerne in Kauf.

Das Layout entspricht in weiten Teilen dem üblichen Standard, bietet aber auch einige kleinere Besonderheiten: So findet man wie für Asus typisch eine kombinierte Entfernen- und Einfügen-Taste, eine komfortable FN-Kombination zum Ausschalten des Bildschirms, eine in den Nummernblock hereinragende Pfeiltaste und eine von den anderen ROG-Notebooks bekannte Taste zum Aufrufen des Gaming-Centers. Zusammen mit den verschiedenen Kurzbefehlen der sonstigen FN-Kombinationen kommt man bei vielen Einstellungen ohne große Umwege direkt zum Ziel.

Clickpad

Das 104 x 73 mm große Touchpad verfügt über gute Gleiteigenschaften und nimmt Eingaben insgesamt zuverlässig an. Leider klappert das Touchpad beim Tippen, da scheinbar zwischen Pad und Auflage zu viel Spiel vorhanden ist.

Separate Maustasten findet man hier nicht. Die stattdessen im Clickpad integrierten Tasten-Bereiche zeigen sich etwas gewöhnungsbedürftig und reagieren nicht in allen Sektoren gleich. Von der Zuverlässigkeit des Clickpads im Lenovo ThinkPad E480 ist diese Lösung im direkten Vergleich zum Beispiel weit entfernt. Alternativ kann man die rechte Maustaste durch einen Zwei-Finger-Tipp simulieren und damit die Nutzung der Click-Hardware weitestgehend vermeiden.

Asus ROG Strix GL702ZC

Asus ROG Strix GL702ZC: Display

Das Asus ROG Strix GL702ZC ist derzeit mit zwei verschiedenen Displays erhältlich. Beide 17,3-Zöller lösen mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf, haben eine entspiegelt-matte Oberfläche und verfügen über die blickwinkelstabile IPS-Technologie. Zur Synchronisation von Display und Grafikchip sind alle Bildschirm-Varianten freesyncfähig.

Einziges Unterscheidungsmerkmal ist die Bildwiederholfrequenz. Neben den üblichen Modellen mit 60 Hz ist auch eine Konfiguration mit 120 Hz erhältlich: ASUS ROG Strix GL702ZC-BA125T. In den Produktspezifikationen zur Serie findet man neben den FullHD-Panels auch noch ein 4k-Display (3.840 x 2.160 Bildpunkte). Dieses wird hierzulande derzeit jedoch nicht angeboten.

Helligkeit & Kontrast

Die vom Hersteller angegebene maximale Helligkeit von 400 cd/m² wird in der Bildschirmmitte mit gemessenen 410 cd/m² sogar leicht übertroffen. Dieser Wert fällt aber zu den Rändern auf bis zu 336 cd/m² (linke obere Ecke) ab. Die Homogenität erreicht knapp 82 % und stellt lediglich einen durchschnittlichen Wert dar. Auffällige Wolkenbildungen oder störende Lichthöfe bleiben jedoch aus.

Die Helligkeitsregulierung erfolgt über 11 Stufen, die sehr praxisgerecht dimensioniert wurden. In Helligkeitsstufe 7 habe ich 196 cd/m² gemessen und in Helligkeitsstufe 6 156 cd/m². In besonders dunklen Arbeitsumgebungen dürfte die minimale Helligkeit von 18 cd/m² nicht zu aufdringlich wirken. PWM wird zur Helligkeitsregulierung nicht eingesetzt.

Der gemessene Schwarzwert beträgt 0,377 cd/m² und sorgt zusammen mit der maximalen Helligkeit von 410 cd/m² für einen Kontrast von 1.087:1. Das Schwarz wird recht satt dargestellt, was vor allem der Wiedergabe von dunklen Szenen in Spielen und Filmen zugutekommt.

Farbraum & Farbgenauigkeit

Die Gesamtheit der darstellbaren Farben übertrifft zwar die der meisten sonst so verbauten Displays, dennoch werden lediglich 86 Prozent des sRGB-Farbraums wiedergegeben, da sich ein Großteil des Spektrums ausserhalb der sRGB-Norm wiederfindet. Im Gegenzug fehlt es an Farbtönen im Rot-Magenta- und im Blau-Grün-Bereich.

Die fehlenden Farbwerte wirken sich in der Folge auch auf die Farbtreue des Bildschirms aus. Nach der obligatorischen Profilierung werden zwar die Graustufen und einzelne Farben optimiert dargestellt, das maximale DeltaE 2000 (Abweichung vom Ideal) beträgt dann aber immer noch 8,7. Das ist für ein farbtreues Arbeiten weit von den erforderlichen 5 entfernt.

Rein subjektiv sind die Farben insgesamt natürlich abgestimmt und frei von einem Farbstich. Für den Einsatz als Gaming-Laptop geht das sicherlich in Ordnung.

Displaymessungen im Überblick
Display – Asus ROG Strix GL702ZC 17,3-Zoll-IPS-Display, mattiert, 16:9, LG-Philips LP173WF4-SPF5 LGD04E8
Auflösung 1.920 x 1.080 Bildpunkte, 127 ppi
minimale Helligkeit 18 cd/m²
ca. 150 cd/m²  Helligkeitsstufe 6 ( 156 cd/m²)
ca. 200 cd/m²  Helligkeitsstufe 7 ( 196 cd/m²)
maximale Helligkeit Displaymitte 410 cd/m²
maximale Helligkeit Displaymitte Akku 410 cd/m²
Schwarzwert Displaymitte 0,377 cd/m²
Ausleuchtung 82 %
sRGB-Farbraumabdeckung 86 %
Kontrast Displaymitte 1.087:1
mittleres DeltaE 2000 (profiliert) 5 (3,7)
maximales DeltaE 2000 (profiliert) 8,9 (8,7)
Helligkeitssteuerung durch Pulsweitenmodulation nein
Das Display wurde mit Portrait Displays Spectracal Calman Software vermessen und ausgewertet. Ausführlicher Artikel zu Calmans Farbanalyse-Software
Asus ROG Strix GL702ZC: Leistung

Das Asus ROG Strix GL702ZC war letztes Jahr wahrscheinlich das erste überhaupt erhältliche Notebook auf dem Markt, das mit einer AMD-Ryzen-CPU ausgestattet wurde. Während die sparsamen ULV-Varianten erst nach und nach den Weg in die Verkaufsregale finden, hat sich Asus beim ROG Strix GL702ZC der Desktop-CPU mit einer Thermal Design Power (TDP) von 65 Watt bedient. Je nach Modellkonfiguration kommt hier entweder der 6-Kerner AMD Ryzen 5 1600 oder der 8-Kerner AMD Ryzen 7 1700 zum Einsatz.

Als Grafikeinheit kann man immer auf AMDs Radeon RX 580 vertrauen. Ergänzt wird das Ganze durch verschiedene Arbeits- und Massenspeicher-Ausstattungen. Die aktuelle Preisspanne der Modellreihe bewegt sich zwischen überaus moderaten 1.200 Euro und 1.900 Euro.

Asus ROG Strix GL702ZC

Prozessor – AMD Ryzen 7 1700

AMDs Ryzen-Modellgeneration hat den Prozessormarkt gehörig aufgemischt und so manche Entwicklung der Konkurrenz beschleunigt. Der AMD Ryzen 7 1700 ist ein ausgewachsener Desktop-Prozessor, der mit einer TDP (Thermal Design Power) von 65 Watt weit von dem entfernt ist, was normalerweise so in Notebooks vorfindet. Die dadurch entstehende Abwärme erfordert eine leistungsfähige Kühlung, die man in einem Gaming-Notebook wie dem Asus ROG Strix GL702ZC, in der Regel sowieso vorfindet.

Leistungsmäßig bekommt man dafür einiges geboten. 8 Rechenkerne, die insgesamt 16 Threads gleichzeitig abarbeiten können, sind im Notebookbereich schon eine echte Ansage. Software, die besonders viele Rechenkerne für die Bewältigung der Aufgaben ansprechen kann, profitiert hiervon natürlich ungemein. Mit einem Maximaltakt von 3,7 GHz dürften sich zudem auch Single-Thread-Programme nicht vernachlässigt fühlen.

Die Testergebnisse des Ryzen 7 1700 fallen entsprechend der technischen Daten sehr gut aus. Beim Cinebench R15 64 bit erzielt das Testgerät 143 Punkte im Single-Thread-Test und fantastische 1418 Punkte im Multi-Thread-Test. Ähnlich hervorragende Ergebnisse bescheinigt auch der Geekbench 3.3.0 mit 3.636 Punkten (Single) und 25.033 Punkten (Multi).

Wer in seinem Notebook kompromisslos viel Rechenperformance benötigt, kommt um das Asus ROG GL702ZC demnach nicht herum. Die derzeit schnellste von Notebooks & Mobiles getestete Laptop-CPU Intel Core i7-7820HK hat im übertakteten Zustand mit 4,2 GHz beim Cinebench R15 Multi-Thread-Test gerade mal 882 Punkte erzielt.

Unter andauernder Last im CPU-Stresstest macht der AMD Ryzen 7 1700 keine Anstalten seine Arbeitsgeschwindigkeit zu verringern. Alle Geekbench-Ergebnisse der bisher getesteten CPUs werden hier mit konstanten 24.000 Punkten regelrecht pulverisiert.

Asus ROG Strix GL702ZC

Im Akkubetrieb zieht Asus zugunsten der Akku-Laufzeiten und auch der Akku-Lebensdauer die Notbremse und limitiert die Taktrate bei 543 MHz pro Kern.

Grafik – AMD Radeon RX 580

Die mobile Mittelklasse-Grafik AMD Radeon RX 580 entspricht in weiten Teilen der Desktop-Version, muss sich aber dennoch kleinere Eingriffe für den Einsatz in Notebooks gefallen lassen, um die maximale Leistungsaufnahme von 185 Watt in notebookkonforme Größen reduzieren zu können. Während die Anzahl der Shadereinheiten (2.304), der Textureinheiten (144) und der Raster Operationen Prozessoren (32) offenbar nicht angetastet wurde, scheint ein Limitieren der Taktrate und des GDDR5-Grafikspeichers auf 4 GB auszureichen, um den Stromverbrauch angemessen zu begrenzen. Im Test benötigt die GPU, abgesehen von einer kurzzeitigen 109-Watt-Spitze, bis zu 85 Watt.

DirectX & OpenGL

Die Testergebnisse zeigen, dass die Grafikeinheit unter dem Strich genügend Performance abliefert, um sich in etwa auf dem Niveau der Nvidia Geforce GTX 1060 Max-Q einordnen zu können. Beim Cinebench R15-OpenGL-Shading erreicht die AMD Radeon RX 580 111 fps und beim Unigine Heaven Extreme 59 fps. Die 3DMark-Resultate zeichnen ein vergleichbares Bild. Der 3DMark Cloud Gate (DX9) endet mit 32.582 Punkten, der 3DMark Firestrike (DX11) mit 9.369 Punkten und der 3DMark Time Spy (DX12) mit 3.656 Punkten. Auch hier behauptet sich die AMD Radeon RX 580 als Nvidia-Geforce-GTX-1060-Konkurrent.

Virtual Reality

Beim VRMark Orange arbeitet sich das Testgerät mit 6.012 Punkten recht nah an die von Futuremark festgelegte Highend-Einstufung heran. Nvidia Geforce GTX 1060 Max-Q und Nvidia Quadro P4000 werden klar geschlagen.

Asus ROG Strix GL702ZC

Anwendungsleistung

Beim Einsatz der GPU für leistungsfordernde Berechnungen, etwa per OpenCL, macht die AMD Radeon RX 580 eine insgesamt gute Figur. Lediglich Verschlüsselungsaufgaben liegen ihr nicht so wirklich.

Dafür kann sie sich bei professionellen CAD-Aufgaben wiederum gut positionieren und so manchen professionellen Konkurrenten hinter sich lassen. Die grundsätzlich gute Performance sagt aber noch nichts über die zu erwartende Kompatibilität und Zuverlässigkeit im professionellen Einsatz aus. Hierfür sind die professionellen Radeon-Pro-WX-Modelle vorgesehen, die mit ihren Zertifizierungen für die nötige Sicherheit sorgen.

Asus ROG Strix GL702ZC

Spieleleistung

Die Spieleleistung der AMD Radeon RX 580 positioniert sich recht genau auf dem Niveau der Nvidia Geforce GTX 1060 Max-Q im Omen 15 by HP. Nahezu alle getesteten Spiele werden auch bei FullHD-Auflösung mit maximaler Voreinstellung noch ausreichend flüssig wiedergegeben. Im Detail sind im Vergleich zur Nvidia Geforce GTX 1060 zwar einige fps an Unterschied auszumachen, in der Praxis dürfte das jedoch kaum relevant sein.

Bei Total War: Warhammer 2 kommt man mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten und maximalen Voreinstellungen recht nah an die Leistungsgrenze heran. 33 fps sind recht knap bemessen und dürften eher dazu verleiten hohe oder gar mittlere Detail- und Effekt-Einstellungen auszuwählen.

Während man bei Deus Ex: Mankind Divided mit der DirectX12-Schnittstelle je nach Einstellung einen spürbaren Performance-Gewinn von 2 fps bis 12 fps erzielen kann, bleibt dieser Effekt bei Total War: Warhammer 2 (DX12 Beta) aus. Immerhin wird der Titel dadurch nicht langsamer.

Den Final Fantasy XV Benchmarktest absolviert das Testgerät bei FullHD mit normalen Qualitätseinstellungen mit einer guten Performance. Das Testergebnis von 5.087 Punkten kann sich sehen lassen.

Um die hohe Geräuschentwicklung beim Spielen zu reduzieren, könnte man auf die Idee kommen GPU und CPU im Stromsparmodus mit reduzierten Taktraten laufen zu lassen. Mit 608 MHz fallen die abgelieferten Frameraten der AMD Radeon RX 580 dann aber deutlich niedriger aus. Bei dem relativ genügsamen GRID: Autosport reduzieren sich zum Beispiel die Bildwiederholraten um bis zu 50 %.

Der gemessene Schalldruckpegel beträgt dann zwar nur noch 33,5 dB(A) anstatt bis zu 58,3 dB(A), einen wirklichen Lösungsansatz zur Verringerung der Betriebslautstärke stellt diese Option anhand der erheblich geringeren Spieleleistung unter dem Strich dennoch nicht dar.

Asus ROG Strix GL702ZC

Leistung im Akkubetrieb

Im Akkubetrieb muss man mit einer einschneidenden Leistungsreduzierung rechnen. Die GPU arbeitet dann nur noch mit 300 MHz, um die Leistungsaufnahme und die Akkubeanspruchung im Zaum zu halten.

Massenspeicher – Sandisk X400 SSD 256 GB & Seagate Mobile HDD 1 TB

Die Kombination aus schnellem Solid State Drive und kapazitätsstarker Festplatte ist wirtschaftlich sinnvoll und kombiniert die Stärken der jeweiligen Speichertechnologien: Kurze Reaktionszeiten und hohe Transferraten mit üppigem Speicherplatz zum günstigen Preis. Das im Testgerät verbaute Solid State Drive nutzt allerdings noch die SATA-Schnittstelle und bleibt daher deutlich hinter der aktuellen PCIe-Konkurrenz zurück.

Im praktischen Alltagsbetrieb zeigt sich das in vielen Fällen weniger relevant, da die gefühlte Arbeitsgeschwindigkeit nicht darunter leidet. Mit über 500 MB/s beim Lesen und knapp 500 MB/s beim Schreiben zeigt sich die Leistungsfähigkeit insgesamt recht ausgewogen.

Die Seagate Mobile HDD mit einer Kapazität von 1 TB empfiehlt sich vor allem als Datencontainer. Dank 128 MB großem Cache erreicht die 7-mm-Festplatte bei einer maximalen Arbeitsgeschwindigkeit von 5.400 U/min bis zu 125 MB/s beim Lesen und 118 MB/s beim Schreiben.

Systemleistung

Angesichts der hohen CPU-Leistung könnte man sich eine ebenbürtige Grafiklösung wünschen, die sich ebenfalls im Highend-Bereich ansiedelt. Ansonsten hat man hier natürlich noch die Möglichkeit ein leistungsfähigeres Solid State Drive zu verbauen und dank freiem RAM-Slot den Arbeitsspeicher auf 32 GB zu verdoppeln. Aber auch so, wie sich das System präsentiert, kann man eine ordentliche Systemleistung abrufen.

Beim PCMark 8 erreicht das Testgerät 4.128 Punkte und beim PCMark 10 4.697 Punkte. Für die vergleichsweise moderaten Ergebnisse dürften wie gesagt in erster Linie der nicht ganz so flinke Massenspeicher und der im Single-Channel-Modus laufende Arbeitsspeicher sein.

Asus ROG Strix GL702ZC

Testergebnisse im Überblick
Asus ROG Strix GL702ZC 16 GB RAM & SATA-SSD
Prozessor  Single-Core  Multi-Core
Cinebench R15 64 bit (Akku) 143 cb (135 cb) 1418 cb (484 cb)
Geekbench 3.3.0 64 bit 3.636 Punkte 25.033 Punkte
System Single-Core Multi-Core
PCMark 8 Home (Akku) 4.128 Punkte (3.274 Punkte)
PCMark 10 4.697 Punkte
Massenspeicher Lesen Schreiben
Crystal Disk Mark 536 MB/s 478 MB/s
Grafik HD Basic HD+ Extreme
Unigine Heaven 4.0 149 fps 59 fps
Unigine Heaven  4.0 OpenGL 48 fps
Cinebench R15 OpenGL (Akku) 111 fps (35 fps)
3DMark Cloud Gate 32.582 Punkte
3DMark Firestrike 9.369 Punkte
3DMark Time Spy 3.656 Punkte
VRMark Orange 6.012 Punkte
Asus ROG Strix GL702ZC: Emissionen
Betriebslautstärke

Die extrem hohe Rechenleistung und die recht potente Grafiklösung fordern im Asus ROG Strix GL702ZC spätestens bei der Betriebslautstärke ihren Tribut. Die Lüfter laufen ohne manuelle Eingriffe selbst im Leerlauf fast ständig. In diesem Zustand produzieren sie einen Schalldruckpegel von 31,7 dB(A). Stellen die Lüfter nach längerer Leerlaufzeit doch mal den Betrieb ein, so hört man noch das leise Betriebsgeräusch der eingebauten Festplatte. Das ist mit einem gemessenen Schalldruckpegel von 27,5 dB(A) aber nur bei genauem Hinhören überhaupt wahrnehmbar.

Mit einem Eingriff in die Energiespareinstellungen (AMD Grafik Optimierung der Akkuleistung und Energiestatus längste Akkulaufzeit) kann man diese Ruhephasen zwar verlängern, muss dann aber im Gegenzug mit einer deutlich reduzierten Leistungsfähigkeit rechnen. Als Nebeneffekt sorgt diese Maßnahme selbst bei Volllast von CPU und GPU für eine Deckelung der maximalen Betriebslautstärke bei 33,5 dB(A). Wie gesagt: Die Performance sinkt dann erheblich.

Messungen im Überblick
Emissionen – Asus ROG Strix GL702ZC Schalldruckpegel
Leerlauf (Energiesparmodus, minimale Displayhelligkeit, HDD aus) 27,5 – 31,7 dB(A)
Büro (PCMark 8 Battery Test, 205 cd/m², ausbalanciert) 31,7 – 35,3 dB(A)
WLAN-Streaming (205 cd/m², ausbalanciert) 31,7 dB(A)
Unigine Heaven 52,9 dB(A)
Geekbench 35,3 dB(A)
Spiele (196 cd/m²) 54,2 – 58,3 dB(A)
Stresstest (maximale Displayhelligkeit) 58,3 dB(A)
Stresstest mit max. Energiespareinstellungen 33,5 dB(A)

Lässt man dem Rechenboliden, so wie es sich auch gehört, dagegen freien Lauf, so zeigt sich der gemessene Schalldruckpegel mit 35,3 dB(A) bei reiner CPU-Last noch recht moderat. Wer sich diesen Rechner also im Hinblick auf eine möglichst hohe Rechenleistung zulegt, hat hier kaum etwas zu befürchten.

Richtig unangenehm wird es allerdings, wenn man den Grafikchip fordert. Bei leistungshungrigen 3D-Spielen dreht das Kühlsystem so richtig auf und pustet die Abwärme mit einem Schalldruckpegel von 54,1 bis 58,3 dB(A) aus dem Gehäuse heraus. Beim Spielen ist das mehr oder weniger der Normalzustand. Ohne Kopfhörer ist das auf Dauer sehr störend und dürfte selbst hartgesottene Gamer abschrecken. Immerhin ist das Testgerät frei von unangenehm hochfrequenten Tönen. Spulenfiepen oder sonstige Elektronikgeräusche sind im Testzeitraum ebenfalls nicht aufgetreten.

Hitzeentwicklung

Dank der konservativ aggressiven Lüftertätigkeit gelingt es dem Kühlsystem die Komponenten und die Gehäuseoberflächen ausreichend kühl zu halten. Nach über einer Stunde Stresstest im Volllastszenario mit Prozessor und Grafikchip wird das Gehäuse am Unterboden bis zu 56,9 °C warm. Auf dem Tisch dürfte das kein Problem darstellen. Im weniger anspruchsvollen Officebetrieb bleiben die Oberflächen mit maximal 39 °C dagegen ein gutes Stück kühler.

Asus ROG Strix GL702ZC: Stromverbrauch & Akkulaufzeiten

Der Stromverbrauch des Asus ROG Strix GL702ZC Asus ROG Strix GL702ZCist weit von dem entfernt, was man sonst so aus dem Notebookbereich gewohnt ist. Selbst mit ausgeschaltetem Display und ziehen aller konventionellen Stromsparregister ist der Leerlaufverbrauch nicht unter 37,8 Watt zu drücken. Im Office- und Multimedia-Betrieb muss man dagegen eher mit etwa 60 Watt rechnen.

Energieverbrauch – Asus ROG Strix GL702ZC Leistungsaufnahme Akkulaufzeit
Leerlauf (Energiesparmodus, Display aus) 37,8 Watt
Leerlauf (Energiesparmodus, minimale Displayhelligkeit) 39,4 Watt
Leerlauf (Energiesparmodus, maximale Displayhelligkeit) 45,5 Watt
Büro (PCMark 8 Battery Test, 196 cd/m², ausbalanciert) 49,7 – 105 Watt 1:08 h
WLAN-Streaming (196 cd/m²) 58 – 60 Watt 1:14 h
Spiele (196 cd/m²) 183 – 188 Watt
Geekbench Stresstest 114 – 130 Watt
Stresstest Geekbench & Unigine Heaven 217 – 261 Watt
76-Wh-Lithium-Polymer-Akku (intern), 330-Watt-Netzteil

Beim Spielen legt das System noch mal ordentlich zu und genehmigt sich um die 190 Watt. Die unter Volllast gemessenen 261 Watt reizen das Leistungsvermögen des Netzteils weiter aus, halten aber immer noch einen gebührenden Abstand zur angegebenen Nennleistung von 330 Watt. Während dem Stresstest von über 1 Stunde Dauer hat sich der Akku um etwa 6 % entladen.

Asus ROG Strix GL702ZC

Für einen Einsatz fernab jeder Steckdose ist das Asus ROG Strix GL702ZC nicht gemacht. Viel mehr als 1 Stunde ist trotz deutlicher Taktreduzierungen bei GPU und CPU kaum drin. Der Akku hat mit einer vergleichsweise mageren Kapazität von 76 Wh allerdings auch keine optimalen Voraussetzungen mit auf den Weg bekommen. Das, wofür das Gaming-Notebook eigentlich gedacht ist, ist im Akkubetrieb nicht möglich. 300 MHz GPU-Takt reichen für aktuelle Gaming-Titel nicht aus.

Asus ROG Strix GL702ZC

Asus ROG Strix GL702ZC: Fazit

Das Asus ROG GL702ZC ist ein einzigartiges Notebook. Asus ROG Strix GL702ZCMit dem überaus potenten Desktop-Prozessor AMD Ryzen 7 1700 wird die Multi-Core-Prozessorleistung aller bisher getesteten Notebook-Konkurrenten nahezu pulverisiert.

Die restlichen Leistungskomponenten können mit dieser Vorlage zwar nicht mithalten, dennoch hat Asus hier ein insgesamt potentes Spielenotebook abgeliefert. Viele der getesteten Spieletitel können bei FullHD-Auflösung mit maximalen Einstellungen problemlos wiedergegeben werden.

Ebenfalls überzeugend zeigen sich die Schnittstellenausstattung und die Displayqualitäten. Beides passt zur Geräteklasse und dürfte die meisten Anwender zufriedenstellen.

Weniger optimal fallen dagegen die Eingabegeräte aus. Hier besteht so manche kleinere Einschränkung, mit der man sich im Laufe der Zeit erst einmal anfreunden müsste.

Auch wenn Spielenotebooks von ihrem Wesen her nicht gerade für den ausdauernden Mobilbetrieb gedacht sind, so reichen die im Test erzielten Akkulaufzeiten nur für sehr kurze Einsätze. Ein paar eMails checken, ein bisschen was schreiben und dann noch schnell die Bilder von der Speicherkarte sichern: Ruck zuck ist die gute Stunde Akkulaufzeit aufgebraucht. Eine für aktuelle Spiele ausreichende Spieleleistung bekommt man im Akkubetrieb so oder so nicht geboten.

Asus ROG Strix GL702ZCWährend man sich mit einigen dieser Nachteile vielleicht noch recht gut arrangieren könnte, so fällt das unangenehme Betriebsgeräusch im Spielbetrieb schon deutlich heftiger ins Gewicht. Das stört nicht nur, sondern wirkt sich auf Dauer regelrecht unangenehm und nervig aus.

Unter dem Strich könnte das Asus ROG Strix GL702ZC trotz der Nachteile vor allem für solche Nutzer interessant sein, die eine möglichst hohe Prozessorleistung im portablen Gehäuse suchen. Bei reiner CPU-Last zeigt sich schließlich auch die Geräuschentwicklung recht zurückhaltend und schwächt so die Haupt-Einschränkung des Notebooks erheblich ab.

Das Asus ROG Strix GL702ZC ist zum Beispiel günstig bei Notebooksbilliger erhältlich: Asus ROG Strix GL702ZC (Werbung).

Tobias Winkler

Neben zahlreichen Artikeln, die ich seit 2009 für Notebookjournal, PRAD und Notebookcheck verfasst habe, setze ich nun beim Projekt Notebooks & Mobiles meine eigenen Vorstellungen von einer Testplattform um. Ich habe Spaß am Schreiben, an mobiler Technik und allem was dazugehört.

2 Gedanken zu „Asus ROG Strix GL702ZC (AMD Ryzen 7 1700, Radeon RX 580) im Test

  • 22. März 2018 um 00:37
    Permalink

    How did you determine the battery specifications „76 Wh lithium polymer battery“ ? Did you verify the 76Wh capacity? Also, Asus‘ website states a lithium ion, not lithium polymer, battery.

    Many owners have reported a design charge capacity of 76 Wh or 74 Wh, but an actual full charge capacity of only ~60 Wh on their brand new GL702ZC.

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.