HP 255 G7 (AMD Ryzen 5 3500U) im Test

AMD Ryzen 5 3500U trifft Einsteiger-Laptop. Das HP 255 G7 ist ein besonders günstig positioniertes Laptop für weniger Anspruchsvolle. Mit AMD Ryzen 5 3500U erfährt es eine leistungsstarke Aufwertung.

HP sieht "seine HP-255-Laptops als besonders preiswerte Arbeitsgeräte. Tatsächlich starten die Straßenpreise bereits bei unter 300 Euro und enden auch schon wieder unterhalb der 600-Euro-Marke.

Das Testgerät HP 255 G7 (2D200EA#ABD) gehört mit einem Kaufpreis von etwa 560 Euro zu den teureren Modellvarianten. Dafür bekommt man aber immerhin AMDs Vierkerner Ryzen 5 3500U mit Radeon Vega 8 Graphics, 8 GB RAM, ein 256-GB-Solid-State-Drive, Windows 10 Pro und ein FullHD-Display geboten.

Nicht wirklich sicher scheint sich ausgerechnet HP selbst über die tatsächlich verbaute Ausstattung zu sein. Auf der Produktseite taucht einmal der AMD Ryzen 5 3500U und an anderer Stelle der AMD Ryzen 5 4500U auf. In einem Datenblatt von HP Sales wird der Renoir-Prozessor als eingesetztes CPU-Modell angegeben.

Offensichtlich hat HP über diesen Weg auch an die Händler falsche Daten ausgegeben, da zahlreiche Online-Angebote für das HP 255 G7 (2D200EA#ABD) ebenfalls den brandaktuellen Sechskerner Ryzen 5 4500U anführen.

2D200EA#ABD mit AMD Ryzen 5 3500U

HP 255 G7: Auszug der technischen Daten
Model HP 255 G7 2D200EA#ABD
EAN/Herstellernummer EAN 0194850770326
Preis ca. 560 Euro Straßenpreis
Farbe Silber (Asteroid Silver)
Prozessor AMD Ryzen 5 3500U, 4 Kerne (8 Threads), 2,1 GHz – 3,7 GHz, 4 MB L3-Cache, 15 Watt TDP
Grafik AMD Radeon Vega 8 Graphics
Arbeitsspeicher 8 GB DDR4-2400-RAM, Single-Channel, 1 Steckplatz frei
Massenspeicher KIOXIA BG3 (vormals Toshiba), M.2-PCIe-SSD mit 256 GB, gesteckt, HP DVD+/-RW DL
Display 15,6-Zoll-TN-Display, Auflösung: 1.920 x 1.080 Bildpunkte, mattiert, 16:9, 141 ppi, BOE0687 Q1/2015
Betriebssystem & Software Windows 10 Pro 64 bit
BIOS-Version F.24
Anschlüsse & Erweiterung 2 x USB 3.1 Gen.2 Typ A ( 10 Gbit/s), 1 x USB 2.0 Typ A,  1 x 3,5-mm-Klinke Audio in/out, SD-Speicherkarten-Lesegerät, HDMI 2.0
Kommunikation Realtek RTL8821CE 802.ac 1 x 1, Bluetooth 4.2, Mikrofon, 0,3-MP-Webcam, RJ-45 Gigabit-Ethernet
Sensoren
Audio Realtek ALC236 @ AMD K17.1 – High Definition Audio Controller, 2 Stereo-Lautsprecher
Eingabegeräte Chiclet-Tastatur, Touchpad
Sicherheit Bios- und Systempasswörter, TPM 2.0, Kabel-Schloss-Vorbereitung
Batterie & Stromversorgung 41-Wh-Lithium-Ionen-Akku (intern), 45-Watt-Netzteil
Zubehör
Abmessungen & Gewicht 376 (B) x 246 (T) x 23 (H) mm, Testgewicht 1,93 kg & Netzteil 270 g
Herstellergarantie 1 Jahr Herstellergarantie
Leihsteller Privater Leihsteller
Informationen zum Testgerät Produktseite, Handbuch
HP 255 G7: Garantie

Das HP 255 G7 wird von HP standardmäßig mit einem Jahr Herstellergarantie bedacht. Verlängern oder erweitern lässt sich dieser über HP Care Packs. Gegen einen niedrigen Aufpreis von 60 Euro bekommt der Kunde mit dem HP Care Pack U9BA7E zum Beispiel 3 Jahre Vor-Ort-Service am nächsten Arbeitstag.

Garantie

HP 255 G7: Gehäuse

Das HP 255 G7 ist grundsätzlich in den Farben Dunkelgrau (Dark Ash) und Silber (Asteroid Silver) erhältlich. Die neueren Konfigurationen sind derzeit allerdings ausschließlich in silberner Farbgebung zu finden. Das Kunststoffgehäuse des Testgeräts in Asteroid Silver kommt mit einer Oberfläche im gebürsteten Stil.

Die eigentlich billige Materialanmutung wird durch diese Struktur etwas kaschiert und auch die Anfälligkeit für Fingerabdrücke wird angenehm reduziert. Die verschiedenen Bauteile sind passabel entgratet, weisen an den Stoßkanten aber ungleichmäßige Spaltmaße auf und stehen hier und da auch minimal etwas hervor.

Die Basiseinheit und der Bildschirmdeckel zeigen sich für den Hausgebrauch ausreichend verwindungssteif. Das Displayscharnier hält den Bildschirm passabel in Position und die Handballenablage liegt fest auf.

Ein einhändiges Anheben, Druck auf den Bildschirmdeckel oder etwas Zug und Gegenzug an den Kanten offenbart dagegen relativ schnell die Stabilitätsgrenzen des Kunststoffmaterials. Die Gehäuseoberfläche über dem optischen Laufwerk und der zentrale Tastaturbereich lassen sich nur mit etwas Kraft eindrücken. Beim Schreiben wippt die Tastatur in der Mitte nach.

Das Testgewicht beträgt 1,93 kg und für das Netzteil muss man zusätzliche 270 g einplanen. Das von HP angegebene Gewicht ab 1,78 kg kann vermutlich nur mit einem Platzhalter für das optische Laufwerk erreicht werden. Angesichts der Preisklasse und der Ausstattung gehen aber auch die 1,93 kg in Ordnung.

Separate Wartungsöffnungen sind am Unterboden nicht vorhanden. Um an die inneren Komponenten gelangen zu können, müsste man die gesamte Bodenplatte entfernen. HP liefert hierzu im Benutzerhandbuch keine Hinweise. Wie gehabt sollte man sich vor solchen Arbeiten in Eigenregie über die gültigen Garantiebedingungen informieren.

HP 255 G7: Ausstattung

Das HP 255 G7 ist eines der letzten Notebooks, die noch mit einem optischen Laufwerk ausgeliefert werden. Fast schon ein Alleinstellungsmerkmal und sicherlich für manche Kunden ein nicht unwichtiges Detail. Ebenfalls keine Selbstverständlichkeit mehr, stellt das SD-Speicherkarten-Lesegerät dar. Dieses arbeitet zwar wie der daneben liegende USB-Typ-A nur nach dem langsamen USB-2.0-Standard, wird aber dennoch als willkommene Bereicherung eingestuft.

Zwei weitere Fehler im Datenblatt, nur dieses Mal zugunsten des Kunden: Der HDMI unterstützt nicht nur HDMI 1.4b sondern wie für AMDs Radeon Vega 8 Graphics üblich HDMI 2.0. Externe Bildschirme können also bei 4k-UHD-Auflösung mit 60 Hz angesteuert werden. Und, die als USB 3.1 Gen.1 bezeichneten USB-Ports auf der linken Seite sprechen tatsächlich USB 3.1 Gen.2. Im Test übertragen sie Daten mit bis zu 772 MB/s.

HDMI 2.0

Ansonsten gesellen sich noch ein RJ-45-LAN-Anschluß und ein 3,5-mm-Klinke-Audio-Port dazu. Anbindungen per Funk erfolgen über das WLAN-Bluetooth-Kombi-Modul Realtek RTL8821CE 802.11ac. Hiervon darf man hinsichtlich Performance und Reichweite allerdings nur Basiseigenschaften erwarten.

Insgesamt bietet das HP 255 G7 eine breit gefächerte Schnittstellen- und Funktionsausstattung. Das prädestiniert das Laptop für den Einsatz im Desktop-Betrieb mit externem Monitor. Samt optischem Laufwerk, Speicherkarten-Lesegerät und LAN-Anschluss kann man hier fast schon von einer Dockingstation im Notebook-Format sprechen.

USB 3.1 Gen.2

Schnittstellenperformance
HP 255 G7 Transferraten in MB/s
Speicherkarten-Lesegerät, Lexar Professional UHS-II 2000x (SDXC 128 GB)
Speicherkarten-Lesegerät, ADATA Premier One UHS-II (MicroSD 64 GB) 37 Lesen/ 30 Schreiben
Samsung Portable SSD T3 (250 GB) @ USB 3.1 Gen.2 Typ A 428 Lesen/ 384 Schreiben
Sandisk Extreme 900 Portable SSD (480 GB) @ USB 3.1 Gen.2 Typ A 772 Lesen/ 691 Schreiben
Sandisk Extreme Portable SSD (1 TB) @ USB 3.1 Gen.2 Typ A 563 Lesen/ 508 Schreiben
Thunderbolt 3, Samsung Portable SSD X5 (500 GB)
Ansteuerung Viewsonic VP 2780-4k 3.840 x 2.160 @ 60 Hz ja über HDMI 2.0
Latenzen: Testlaufzeit 1:45 Minuten 1.397 µs
Maximale Lautstärke Audio (Pink Noise Datei) 72,3 dB(A)
Subjektive Audioqualität Höhenlastig, passable Mitten & Bässe
Maximale unterbrechungsfreie Bluetooth-Reichweite mit JBL Flip 4 17 m
Erreichbarkeit BIOS Neustart, dann ESC, dann F10
Weiterführende Artikel: Sicherheit für Notebooks
Audio

Die im HP 255 G7 integrierten Lautsprecher erzeugen eine höhenlastige Soundcharakteristik mit wenig Mitten und Bässen. Die Maximallautstärke erreicht 72,3 dB(A). Externe Boxenlösungen können zum Beispiel per 3,5-mm-Klinke, Bluetooth oder USB angebunden werden.

Für Echtzeitaudio-Aufgaben ist die Testkonfiguration nicht geeignet. Bereits nach 1:45 Testminuten schnellen die Latenzen auf bis zu 1.397 µs hoch. Damit wird die kritische Grenze von 1.000 µs deutlich überschritten und es können Qualitätsbeinträchtigungen wie Soundknacken, Synchronisierungsfehler oder Aussetzer auftreten.

Audio

HP 255 G7: Eingabegeräte
Tastatur

Die Tastatur verfügt über normal große Tasten im 19-mm-Raster. Der separate Nummernblock schiebt das Haupttastenfeld zwar nach Links, erleichtert aber die Eingabe von langen Zahlenreihen. Wichtige Direktfunktionen sind in der F-Tastenzeile integriert. Unvorteilhaft stellen sich dagegen die in eine Zeile gequetschten Pfeiltasten dar.

Die Tastatur verfügt über einen mittelkurzen Hub, einen ordentlich definierten Druckpunkt und ein leises Anschlagsgeräusch. Vielschreiber dürften sich hiermit insgesamt gut arrangieren können.

Eine Tastaturbeleuchtung ist für diese Serie nicht erhältlich.

Eingabegeräte

 

Touchpad

Das Touchpad bietet mit 115 x 51 mm eine ausreichend große Eingabefläche. Die Gleiteigenschaften sind gut und auch die Reaktionsfähigkeit gefällt. Nicht so gelungen zeigen sich die etwas schwergängigen und mit mäßigem Feedback ausgestatteten Touchpadtasten.

Eingabegeräte

HP 255 G7: Display

HP bietet das HP 250 G7 grundsätzlich mit einem 15,6-Zoll-HD-Display (1.366 x 768 Bildpunkte) und einem 15,6-Zoll-FullHD-Display (1.920 x 1.080 Bildpunkte) an. Beide verfügen über eine matte Oberfläche, müssen aber mit der wenig blickwinkelstabilen TN-Technologie auskommen.

Letzteres wirkt sich bei diesem Modell besonders negativ auf die Wiedergabe der Bildinhalte aus. Eine ideale Sitzposition ist wenn überhaupt nur schwer zu finden. Am oberen Rand beginnen Bildinhalte zu invertieren und am unteren Ende auszubleichen, während die Darstellung in der Mitte das bestmögliche Ergebnis zeigt.

Zusätzlich zu dieser Einschränkung verursacht die matte Panel-Oberfläche grobkörnige und in der Folge etwas unscharfe Inhalte. Das dürfte sich bei dem HD-Modell (1.366 x 768 Bildpunkte) mit geringerer Punktdichte noch weiter verstärken.

Helligkeit & Kontrast

Das im Testgerät verbaute FullHD-Display soll eine maximale Helligkeit von 220 cd/m² erreichen. Das eingesetzte BOE-Panel erreicht diese Vorgabe an 8 von 9 Messpunkten nicht. Die höchste Helligkeit erreicht das Display in der rechten oberen Ecke mit 223 cd/m². Dafür fällt kein Bereich unter die Marke von 200 cd/m². Die Ausleuchtung zeigt sich angenehm gleichmäßig und erreicht sehr gute 90 %. Beim Schwarzbild sind zudem keine auffälligen Lichthöfe zu erkennen. Lediglich am unteren Bildschirmrand hellt ein kleiner Bereich etwas auf.

Die Helligkeit kann wie üblich über 11 vordefinierte Stufen oder in den Windows-Einstellungen prozentgenau ausgewählt werden. Bis zur Helligkeitsstufe 5 setzt HP zur Helligkeitsregulierung PWM mit einer Frequenz von etwa 26 KHz ein.

Display

Der gemessene Schwarzwert des BOE-TN-Panels beträgt vergleichsweise hohe 0,468 cd/m². Nach einer Profilierung sinkt dieser minimal auf 0,427 cd/m². Für die Schwarzdarstellung und den Kontrast bedeutet das nichts Gutes. Bereits im Auslieferungszustand beträgt der Kontrast weit unterdurchschnittliche 461:1. Nach der Profilierung ist hier mit 456:1 kein relevanter Unterschied festzustellen.

Farbraum & Farbgenauigkeit

Die Gesamtheit der darstellbaren Farben fällt wie für diese Preisklasse üblich sehr gering aus. Der sRGB-Farbraum wird gerade mal zu 60 % abgedeckt. Feine Farbabstufungen können nicht wiedergegeben werden und verlaufen zu einem undifferenzierten Einheitsbrei.

Im Auslieferungszustand kommt das Display mit einem gut sichtbaren Blaustich und ist dadurch recht kühl abgestimmt.

Erst nach einer Profilierung mit einem Colorimeter wird der Weißpunkt gerade gerückt und damit die Farbgenauigkeit insgesamt merklich korrigiert. Mit einem durchschnittlichen DeltaE 2000 von 3,7 (Abweichung zum Ideal, je weniger desto besser, Grenze bei 3) und einem maximalen DeltaE 2000 von 11,6 (Grenze bei 5) reicht das für ein farbtreues oder gar professionelles Arbeiten nach wie vor nicht aus.

In der Praxis sind selbst diese Messwerte eh nur Makulatur, da die schlechte Blickwinkelstabilität diese Farbdarstellung nur bei idealer Sitzposition im zentralen Bildschirmbereich erlaubt.

Displaymessungen im Überblick
Display – HP 255 G7 15,6-Zoll-TN-Display, matt, 16:9, BOE0687 Q1/2015
Entspiegelung Matte Oberfläche
Grad der Spiegelungen Sehr niedrig
Eingabemöglichkeiten
Auflösung 1.920 x 1.080 Bildpunkte, 141 ppi
minimale Helligkeit 12 cd/m²
ca. 150 cd/m²  Helligkeitsstufe 8 154 cd/m²
ca. 200 cd/m²  Helligkeitsstufe 10 216 cd/m²
maximale Helligkeit 223 cd/m², obere Ecke rechts
maximale Helligkeit Displaymitte/ Akku/ profiliert 216 cd/m²// 216 cd/m²// 195 cd/m²
Helligkeitsstufen Displaymitte 12-24-32-42-60-84-107-129-154-185-216 (in cd/m²)
Schwarzwert Displaymitte (profiliert) 0,468 cd/m² (0,427 cd/m²)
Ausleuchtung 90 %
Farbtiefe 8 bit
ITU-R BT.709-/ sRGB-Farbraum 60 %
AdobeRGB-Farbraum
P3-Farbraum
DisplayHDR 400 nicht erfüllt
DisplayHDR 600 nicht erfüllt
Kontrast Displaymitte (profiliert) 461:1 (456:1)
mittleres DeltaE 2000 (profiliert) 10,4 (3,7)
maximales DeltaE 2000 (profiliert) 19,6 (11,6)
Helligkeitsregulierung durch Pulsweitenmodulation (PWM) Einsatz von PWM mit 26 KHz ≤ Helligkeitsstufe 5
Schwarzbild Homogenes Schwarzbild mit minimalen Einblendungen
Displaybesonderheiten Grieseleffekt, Ausbleichung unten, Invertierung oben
Das Display wurde mit Portrait Displays Spectracal Calman Software vermessen und ausgewertet. Ausführlicher Artikel zu Calmans Farbanalyse-Software.  Messgerät: Spektralfotometer x-rite i1 Basic Pro 2. Übersicht DisplayHDR-Standards.

Tobias Winkler

Neben zahlreichen Artikeln, die ich seit 2009 für Notebookjournal, PRAD und Notebookcheck verfasst habe, setze ich nun beim Projekt Notebooks & Mobiles meine eigenen Vorstellungen von einer Testplattform um. Ich habe Spaß am Schreiben, an mobiler Technik und allem was dazugehört.

5 Gedanken zu „HP 255 G7 (AMD Ryzen 5 3500U) im Test

  • 19. Juli 2020 um 12:24
    Permalink

    Danke für den ausführlichen Test.

    Im Fazit heißt es: „Das HP 255 G7 ist ein insgesamt wenig empfehlenswertes BewertungNotebook.“

    Welche anderen Notebooks mit einem Preis von unter 420 € sind denn empfehlenswerter?

    Antwort
    • 19. Juli 2020 um 12:44
      Permalink

      Das kommt wie so oft darauf an. Welche Aufgaben soll das Notebook bewältigen?

      Manchmal ist es nun mal erforderlich einen Mindestbetrag in die Hand zu nehmen, um letztlich etwas insgesamt empfehlenswertes zu erhalten.

      Die Schwächen des HP 255 G7 sind im Fazit noch mal explizit genannt. Für Nutzer denen das nichts ausmacht, könnte auch das HP 255 G7 passen. Empfehlenswert wird es dadurch aber nicht.

      Antwort
      • 20. Juli 2020 um 11:04
        Permalink

        Danke, das Fazit (und nicht nur das) habe ich natürlich gelesen.
        Da dieses Notebook ja als „nicht empfehlenswert“ eingestuft wurde, dachte ich, dass es in dem Preisbereich auch empfehlenswerte Geräte geben müsste.

        Dass man bei Notebooks im unteren und mittleren Preisbereich immer Einschränkungen hinnehmen muss – im Gegensatz zu den teuren Premium-Notebooks – dürfte jede klar sein.
        Macht man eine „Empfehlung oder Nicht-Empfehlung“ denn dann nicht am Vergleich zu Notebooks im selben Preisbereich (z.B. <500€) fest?

        Jetzt aufzulisten, was man alles schönes mit dem Notebook machen will, ist sicherlich nicht sinnvoll – dann wäre das Fazit, dass es mindestens ein 1500€-Notebook werden müsste. Da ich habe gerade nicht bereit bin, dies zu investieren, suche ich halt den beste Kompromiss in der Preisklasse. Keine Ausreißer, keine Überhitzung, keine all zu lahme CPU (Atom, Celeron, …), keine Überraschungen bei Anschlüssen, keine völlig falsche Farbdarstellung, keine unterirdische Akkulaufzeiten, etc.pp.

        Antwort
        • 20. Juli 2020 um 20:04
          Permalink

          Aus meiner Sicht kann ein Notebook nicht nur alleine deswegen eine Empfehlung erhalten, weil es zu einem günstigen Preis zu haben ist. Frei nach dem Motto: Wer billig kauft, kauft zwei Mal“.Ich persönlich mache die Einstufung an den gebotenen Eigenschaften fest. Das sind dann natürlich immer meine persönlichen Schwerpunkte, die ich aufgrund der bisherigen Testerfahrungen für relevant halte.

          Im Fazit wird das HP 255 G7 übrigens als „wenig empfehlenswert“ und nicht als „nicht empfehlenswert“ eingestuft. Am Ende des Fazits steht dann auch noch in welchen Fällen es vielleicht doch Sinn machen könnte.

          Unter 500 Euro ansehen sollte man sich in jedem Fall mal das Lenovo IdeaPad 5 15ARE05 und das Acer Aspire 5 A515-44-R1DM. Unterschreiten beide die 500-Euro-Grenze allerdings nur, weil kein Windows mit an Bord ist. Stichwort Kompromissbereitschaft. Beide sind dafür mit Ryzen 5 4500U, 8 GB RAM, 256 GB SSD und FullHD-IPS-Display bestückt. Das Aspire hatte ich in einer abweichenden Konfig. auch schon im Test.

          Antwort
          • 20. Juli 2020 um 22:18
            Permalink

            Nur nach dem Preis schauend … natürlich nicht. Danke für die Tipps!

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