Asus ZenBook UX330UA im Test

Rasant und schlank. Das Asus ZenBook UX330UA ist ein flaches Subnotebook mit praxisgerechter Ausstattung und guter Leistungsfähigkeit.

Subnotebooks" wie Apples MacBook, HPs EliteBook Folio G1 oder Dells Latitude 13 sind besonders mobil und verführen mit einer besonders schlanken Bauform. Das Asus ZenBook UX330UA ist zwar etwas schwerer und größer, bietet aber eine ähnlich attraktive Mobilität und kostet mit einem aktuellen Straßenpreis von etwa 1.100 Euro auch noch deutlich weniger. Dafür erhält der Anwender im Testgerät neben einer soliden Schnittstellenausstattung einen Intel Core i7-6500U-Prozessor, 8 GB RAM (verlötet), ein 256 GB (brutto) großes M.2-Solid-State-Drive und ein FullHD-IPS-Display.

Inzwischen ist das Asus ZenBook UX330UA auch mit Intels aktueller Kaby-Lake-Prozesssorgeneration erhältlich. Bei gleichen Preisen dürften damit ausgestattete Modelle hinsichtlich Leistung und Energieeffizienz nochmals besser aufgestellt sein.

 

Model Asus ZenBook UX330UA (FC059T)
Preis Asus ZenBook UX330UA im Preisvergleich bei Idealo (Werbung), Testgerät ab etwa 1.100 Euro.
Prozessor Intel Core i7-6500U, 2 Kerne, 4 Threads (2,5 GHz bis 3,1 GHz)
Grafik Intel HD Graphics 520, max. 1,05 GHz, shared memory
Arbeitsspeicher 8 GB LPDDR3-RAM, Dual-Channel, verlötet
Massenspeicher 256 GB M.2 SATA III, Sandisk
Display 13,3-Zoll-Display, IPS, Auflösung: 1.920 x 1.080 Bildpunkte, 16:9, AUO B133HAN02.7
Betriebssystem & Software Windows 10 Home 64 bit
Anschlüsse & Erweiterung 2 x USB 3.0, 1 x USB 3.0 Typ-C, Micro-HDMI,
USB-Kartenleser, kombinierte 3,5-mm-Klinke Audio in/out
Kommunikation Intel Dual Band Wireless-AC 7265 2×2, Bluetooth 4.2, HD-Webcam (720p), Mikrofon
Audio Intel Skylake U/Y-PCH High Definition Audio Controller, 2 Lautsprecher am Unterboden
Eingabegeräte Chiclet-Tastatur mit Tastaturbeleuchtung, Touchpad
Sicherheit Trusted Platform Modul
Batterie & Stromversorgung 57-Wh-Lithium-Polymer-Akku, 33,25-Watt-Netzteil
Abmessungen & Gewicht 323 (B) x 222 (T) x 13,5 (H) mm, Testgewicht 1,21 kg
Herstellergarantie 24 Monate Herstellergarantie 
Informationen zum Testgerät http://www.asus.com/Notebooks/ASUS-ZenBook-UX330UA/specifications/
Asus ZenBook UX330UA: Gehäuse

Das aluminiumfarbene Gehäuse des Asus Zenbook macht optisch schon richtig was her. Die geringe Bauhöhe, der kreisförmig strukturierte Deckel im gebürsteten Stil und die weitestgehend aus Metall bestehenden Bauteile dürften vielen Anwendern auf Anhieb gefallen. Die Verwindungssteifigkeit der Baseunit und des Gehäusedeckels sind gut, erreichen aber nicht ganz die Festigkeit eines MacBooks oder eines HP EliteBooks Folio G1. Beim Testgerät hat etwas Druck auf die rechte Handballenablage ein recht lautes Knacken erzeugt. Die Tastaturmatte lässt sich mit etwas Kraft eindrücken, wippt aber nur bei kräftigerem Eingabe-Anschlag etwas nach.

Der Displaydeckel lässt sich lediglich bis zu einem Öffnungswinkel von 125 Grad aufklappen und das Scharnier kann ein Nachwippen nicht verhindern.

Mit 1,21 kg Testgewicht positioniert sich das Asus ZenBook UX330UA etwas unter dem Dell Latitude 13, ist aber auch 200 bis 300 g schwerer als das Apple MacBook oder das HP EliteBook Folio G1. Während ein Teil des Mehrgewichts sicherlich auf das Konto des kapazitätsstarken Lithium-Polymer-Akkus geht, fordert das hier und da etwas größere Gehäuse ebenfalls seinen Tribut.

Asus ZenBook UX330UA: Ausstattung

Die Anschlussausstattung des Asus Zenbook zeigt sich vielseitig und gut positioniert. Leider findet man hier weder einen aktuellen Thunderbolt-3-Anschluss, noch einen HDMI 2 oder einen DisplayPort. Deshalb können externe 4k-Displays nur mit 30 Hz Bildwiederholfrequenz angesteuert werden. Konzeptbedingt fallen die Abstände zwischen den verschiedenen Ports etwas knapp aus und können je nach angeschlossenem Gerät schon mal vom Nachbarn blockiert werden.

Asus ZenBook UX330UA Transferraten in MB/s
USB-Kartenleser, Toshiba Exceria Pro UHS-II (16 GB) 33 Lesen/ 32 Schreiben
USB-Kartenleser, Sandisk Extreme Pro UHS-II (16 GB) 24 Lesen/ 24 Schreiben
USB 3.0, Samsung Portable SSD T3 250 GB 434 Lesen/ 431 Schreiben
Ansteuerung Viewsonic VP 2780-4k 3840 x 2160 mit 60 Hz nein (max. 30 Hz)
Maximal gemessene Latenzen mit LatencyMon ( nach 12 Min. Laufzeit) 504 µs 

Die USB-3.0-Anschlüsse (Typ A und Typ C) liefern sehr gute Datenraten von über 430 MB/s beim Lesen und Schreiben (Samsung Portable SSD T3). Der Kartenleser ist dagegen nur mit USB 2.0 angebunden und kommt nicht über 33 MB/s hinaus. Zudem ragen hier eingelegte Speicherkarten weit aus dem Gehäuse heraus.

Die kabellosen Verbindungsmöglichkeiten umfassen AC-WLAN und Bluetooth 4.2. Beide Varianten haben im Test zuverlässig und mit guter Reichweite überzeugt.

Aufrüstmöglichkeiten sind so gut wie keine vorhanden. Die Komponenten sind aufgrund der flachen Bauweise weitestgehend verlötet, der Akku fest integriert. Auch ein optisches Laufwerk ist konzeptbedingt daher nicht zu finden.

Asus ZenBook UX330UA: Audio & Sound

Die Soundausgabe ist zwar etwas höhenlastig ansonsten aber für ein Subnotebook gut abgestimmt. Die Maximallautstärke ist mit gemessenen 83 dB(A) praxisgerecht und sollte für viele Aufgaben ausreichen. Externe Systeme lassen sich wie gehabt am besten per USB oder Bluetooth anbinden. Logitechs UE Boom 2 hat im Test zum Beispiel einen guten Eindruck hinterlassen und ist dank integriertem Akku und hoher Bluetooth-Reichweite für den mobilen Einsatz gut aufgestellt.

Hinsichtlich möglicherweise zu hoher Latenzen beim Bearbeiten von Audiodateien in Echtzeit brauchen sich Anwender beim Testgerät keine Sorgen zu machen. Mit maximal gemessenen 504 µs nach 12 Minuten Laufzeit des Tools LatencyMon sind keine relevanten Treiberprobleme zu erkennen.

Asus ZenBook UX330UA: Tastatur & Touchpad

Die Tastatur macht einen insgesamt guten Eindruck und dürfte vielen Anwendern auf Anhieb gefallen. Die Tasten sind im 19-mm-Raster angeordnet, verfügen über einen guten Druckpunkt und ein relativ leises Anschlagsgeräusch. Lediglich bei einem festen Drücken der Tasten kann man ein Nachwippen der Auflage feststellen. Die integrierte Tastaturbeleuchtung ist dreistufig regelbar und sorgt für eine willkommene Unterstützung der Tastaturbeschriftung. Komfortable FN-Kombinationen zur Steuerung der Grafikausgabe, der Displayhelligkeit oder der Lautsprecher-Lautstärke findet man in der F-Tasten-Leiste.

Das Touchpad verfügt über eine 104 x 74 mm große Eingabefläche und eignet sich gut für Mehrfingergesten. Die Gleitfähigkeit ist gelungen und auch die integrierten Maustasten verrichten zuverlässig ihren Dienst.

Asus ZenBook UX330UA: Display

Das im Asus ZenBook verbaute FullHD-IPS-Display stammt von AU Optronics und kann in vielen Bereichen mit sehr guten Messwerten aufwarten. Die maximale Displayhelligkeit erreicht 361 cd/m² und der Schwarzwert liegt bei 0,243 cd/m². Das ergibt einen hohen Kontrast von 1.504:1, was sich insbesondere bei Filmen, Fotos und Spielen positiv bemerkbar macht. Das Schwarz ist satt und auch die Farben werden kräftig, aber nicht überbetont wiedergegeben. Der sRGB-Farbraum wird zu knapp 92 Prozent abgedeckt.

Die Helligkeit kann in 10 Stufen ausreichend fein reguliert werden, macht aber in den letzten beiden Stufen große Sprünge. Dank matter Oberfläche eignet sich diese Anzeige gut für einen Ausseneinsatz. In Stufe 6 werden 153 cd/m² erreicht, Stufe 8 bietet 193 cd/m². Im Akkubetrieb ist die volle Luminanz verfügbar. Die Blickwinkelstabilität ist sehr gut und weist lediglich aus spitzen Winkeln geringe Farb- und Helligkeitsveränderungen auf.

Während die Farbgenauigkeit im Auslieferungszustand recht große Abweichungen von den Zielwerten aufweist, kann man dieses Problem durch eine Profilierung recht gut in den Griff bekommen. Mit einem durchschnittlichen DeltaE 2000 von 2,2 eignet sich dieses Display dann sogar für einen professionellen Einsatz im bildverarbeitenden Bereich. Lediglich das 100-Prozent-Blau fällt mit einem DeltaE 2000 von 6,5 etwas zu weit aus dem Rahmen und könnte dieses Vorhaben bei besonders anspruchsvollen Anwendern letztlich doch noch scheitern lassen.

Displaymessungen Asus ZenBook UX330UA
Display 13,3-Zoll-Display, Auflösung: 1.920 x 1.080 Bildpunkte, 16:9, AUO 272D B133HAN02.7
Auflösung 1.920 x 1.080, 169 ppi
minimale Helligkeit 20 cd/m²
ca. 150 cd/m²  Helligkeitsstufe 6 (153 cd/m²)
ca. 200 cd/m²  Helligkeitsstufe 8 (193 cd/m²)
maximale Helligkeit (profiliert) 361 cd/m² (298,6 cd/m²)
maximale Helligkeit Akku 361 cd/m²
maximale Helligkeit Displaymitte  361 cd/m²
Schwarzwert Displaymitte 0,243 cd/m² (0,28 cd/m²)
Ausleuchtung 85 %
sRGB-Farbraumabdeckung 91,7 %
Kontrast (profiliert) 1.504:1 (1.061:1)
mittleres DeltaE 2000 (profiliert) 5,7 (2,2)
maximales DeltaE 2000 (profiliert) 11 (6,5)
Helligkeitsregulierung durch PWM Stufe 1 bis Stufe 8 mit 200 Hz
Das Display wurde mit Spectracals Calman Software vermessen und ausgewertet.
Asus ZenBook UX330UA: Leistung

Im Asus ZenBook UX330UA kommt im Gegensatz zu manch ähnlich flachem Notebook ein aktiv gekühlter Prozessor zum Einsatz. Intels Core i7-6500U ist sogar das Top-Modell der Skylake-Generation und kann laut Datenblatt bei Single-Thread-Aufgaben Taktraten von bis zu 3,1 GHz erreichen. Kommt hingegen Software zum Einsatz, die Arbeitsaufträge auf möglichst viele Rechenkerne verteilen kann, so ist der Zweikerner dank Intels Hyperthreading-Technologie in der Lage bis zu vier Threads gleichzeitig abzuarbeiten.

Testergebnisse im Überblick
Asus ZenBook UX330UA 8 GB RAM & SATA-SSD
Prozessor  Single-Core  Multi-Core
Cinebench R15 64 bit 128 cb 315 cb
Cinebench R15 64 bit (Akku) —  316 cb
System Single-Core Multi-Core
PCMark 8 Home (Akku) 3.376 Punkte (3.338 Punkte)
PCMark 8 Creative 4.147 Punkte
Massenspeicher Lesen Schreiben
Crystal Disk Mark 522 MB/s 345 MB/s
AS SSD 483 MB/s 312 MB/s
Grafik HD Basic HD+ Extreme
Unigine Heaven 4.0 22,2 fps 8,2 fps
Cinebench R15 OpenGL (Akku) 46,1 fps (42,6 fps)
3DMark Cloud Gate 6.555 Punkte
3DMark Firestrike 934 Punkte
Prozessorleistung

Beim Cinebench R15 64 bit (Single-Core) erreicht das Testgerät 128 Punkte und mit einem Kern immer mal wieder die maximal möglichen 3,1 GHz Taktfrequenz. Beim Multi-Core-Test hält das System anfänglich einen Takt von 3 GHz, reduziert diesen zum Ende hin aber stufenweise auf 2,7 GHz. Das Ergebnis von 315 Punkten ist zwar sehr gut, das Taktverhalten zeigt aber auch, dass diese Performance über einen längeren Zeitraum nicht gehalten werden kann. Im ausführlichen Test zur Intel-Core-i7-7500U-CPU werden die möglichen Leistungsunterschiede zur Kaby-Lake-Generation dargestellt.

Asus ZenBook UX330UA

Grafikleistung

Die im Prozessor integrierte Prozessorgrafik Intel HD Graphics 520 verfügt über eine für viele Aufgaben mehr als ausreichende Leistungsfähigkeit, muss sich aber die Thermal Design Power von 15 Watt mit der CPU teilen. Da die Grafikeinheit über keinen eigenen Grafikspeicher verfügt, greift diese auf den Arbeitsspeicher im Shared-Memory-Verfahren zurück. Dieser arbeitet im Dual-Channel-Modus und liefert damit die bestmögliche Performance ab.

Beim Cinebench R15 OpenGL Shading erzielt das Asus ZenBook UX330UA 46 fps und beim Unigine Heaven 4.0 22 fps. Beide Ergebnisse sind im Klassenvergleich sehr gut. Die bisherigen Ergebnisse der aktuellen Kaby-Lake-Nachfolger erzielen nochmals ein paar fps mehr. Wie bei der CPU-Leistung muss man auch hier nach einiger Zeit mit einem Leistungseinbruch rechnen. Die anfänglich nutzbaren 1.000 MHz Kerntakt reduzieren sich nach wenigen Minuten Last auf schwankende 850 MHz.

Asus ZenBook UX330UA

Im Stresstest mit Furmark und Prime95 (gleichzeitige Auslastung von CPU und GPU) dauert es nur wenige Minuten bis sich der CPU-Takt auf 1,4 GHz und der GPU-Takt auf 800 MHz reduziert. Nach einer Stunde bleiben davon 1,3 GHz und 750 MHz übrig. Im Akkubetrieb habe ich keine weiteren signifikanten Leistungseinbußen festgestellt.

Ob sich diese Leistungsreduzierungen im Praxisbetrieb auch handfest bemerkbar machen, hängt von den möglichen Einsatzszenarien ab. In vielen Fällen kommt es erst gar nicht dazu, da hier keine minutenlangen Berechnungen notwendig sind. Tatsächlich betroffen sein könnten hier daher vor allem langwierige Konvertierungen oder ausgedehnte Spielesessions. Eine vergleichbare Belastung wie beim Stresstest ist hingegen kaum anzunehmen und daher eher als Worst-Case-Szenario zu verstehen. Im Vergleich zu den passiv gekühlten Konkurrenten fällt die Leistungseinbuße deutlich geringer und weniger einschränkend aus.

Asus ZenBook UX330UA: Emissionen

Das Asus ZenBook UX330UA ist ein insgesamt leises Notebook, das bei wenig Last auch über einen längeren Zeitraum lautlos arbeiten kann. Kommen dagegen rechenintensivere Aufgaben auf das Testgerät zu, dann steigert sich die Lüftertätigkeit langsam aber stetig. Bei mittlerer Last habe ich beim ZenBook einen Schalldruckpegel von 32,7 dB(A) gemessen. Das ist zum Beispiel während einer längeren Installation oder hin und wieder beim WLAN-Streaming der Fall. Eine merkliche Steigerung ist erst bei längerer Auslastung von CPU oder GPU feststellbar und bewegt sich in der Spitze im Bereich von 35,8 dB(A) und 36,8 dB(A) beim Stresstest. Das Lüfterverhalten ist insgesamt sehr zurückhaltend. Hochfrequente Töne, ein Pulsieren oder hektisches Agieren ist nicht feststellbar.

Die Gehäusetemperaturen zeigen sich beim Testgerät unauffällig. Den höchsten Wert habe ich mit 47 °C zwischen Displayscharnier und Baseunit gemessen. Hier ist der Luftauslass des Kühlsystems positioniert. Im Tastaturbereich sind hingegen maximal 42,2 °C messbar. Beide Ergebnisse sind absolut unkritisch.

Asus ZenBook UX330UA: Stromverbrauch & Akkulaufzeiten

Der Stromverbrauch des Testgeräts bewegt sich zwischen 3,3 Watt im Minimum und 29,5 Watt im Maximum. Wird im eingeschalteten Zustand auch noch der Akku geladen, dann gehen bis zu 46,3 Watt durch das Netzteil. In diesem Zustand ist es während des Tests öfter mal dazu gekommen, dass das ZenBook trotz angeschlossenem Netzteil immer wieder unvermittelt in den Akkubetrieb umgeschaltet hat.

Da das Netzteil mit gemessenen 65 °C Oberflächentemperatur recht warm wird und laut Datenblatt mit 45 Watt Nennleistung spezifiziert ist (auf dem Netzteil selbst sind nur 33,25 Watt ausgewiesen), könnte hier eine Überlastung für die kurzzeitigen Abschaltungen verantwortlich sein.

Energieverbrauch – Dell Latitude 13 7000 (7370) Leistungsaufnahme Akkulaufzeit
Leerlauf (Energiesparmodus, minimale Displayhelligkeit) 3,3 Watt
Leerlauf mit Tastaturbeleuchtung (Stufe 1, Stufe 2, Stufe 3) 3,8 – 4,3 – 4,8 Watt
Büro (PCMark 8 Battery Test, 157 cd/m², ausbalanciert) 5:41 h
WLAN-Streaming (193 cd/m², ausbalanciert) 7,1 – 10,6 Watt 8:41 h
Stresstest (maximale Displayhelligkeit) 24,5 Watt 2:27 h
Ladezeit (ausgeschaltet) 35,9 Watt  1:57 h
45-Watt-Netzteil, 57-Wh-Akku Lithium Polymer  

Im regulären Betrieb mit vollem Akku werden zum Beispiel beim WLAN-Streaming zwischen 7,1 und 10,6 Watt verbraucht. Das Maximum von 29,5 Watt habe ich beim Cinebench R15 Multi-core-Test gemessen. Beim Stresstest mit Furmark und Prime95 sorgt recht schnell eine Taktsenkung von CPU und GPU für eine reduzierte Leistungsaufnahme von 24,5 Watt.

Dank des vergleichsweise kapazitätsstarken 57-Wh-Akkus erreicht das Testsample sehr gute Akkulaufzeiten. Beim WLAN-TV-Streaming (Display ca. 200 cd/m², ausgeglichenes Profil) hält der Akku satte 8:41 Stunden durch. Beim fordernderen PCMark 8 Battery Test sind es immerhin noch 5:41 Stunden die ausreichen, um sich weit vor der Vergleichsgruppe platzieren zu können. Bei anhaltender Volllast profitiert das System im Akkubetrieb von der TDP-Begrenzung. Beim Stresstest hält das ZenBook UX330UA daher recht schmeichelnde 2:27 Stunden lang durch.

Asus ZenBook UX330UA

Asus ZenBook UX330UA

Asus ZenBook UX330UA: Fazit

Das Asus ZenBook UX330UA ist ein schlankes, gut aussehendes Asus ZenBook UX330UAund potentes Subnotebook. Trotz relativ günstiger Preisgestaltung findet man hier ein sehr gutes Display, eine ordentliche Tastatur und eine alltagstaugliche Schnittstellenausstattung vor. Dass man hier auch noch sehr lange Akkulaufzeiten geboten bekommt, traut man dem flachen Arbeitsgerät auf den ersten Blick vielleicht gar nicht zu.

Doch ganz ohne Kompromisse kommt man auch beim ZenBook nicht aus. Das Displayscharnier dürfte gerne fester zupacken und vor allem auch einen größeren Öffnungswinkel bieten. Zudem könnte die Gehäuse-Festigkeit im Tastaturbereich etwas besser ausfallen, um auch beim kräftigeren Tippen ein Nachwippen zu verhindern.

Trotz guter Leistungsfähigkeit kann das Asus ZenBook mangels passender Schnittstelle hochauflösende 4k-Displays (Ultra HD) lediglich mit 30 Hz ansteuern. Auch das weite Herausragen eingelegter Speicherkarten oder die generell schwache Leistungsfähigkeit des Kartenlesers könnte manchen Anwender auf Dauer stören.

Asus ZenBook UX330UAUnter dem Strich findet man beim Asus ZenBook UX330UA dennoch sehr gute Kerneigenschaften zum fairen Preis. Ob sich dieses Modell für einen Kauf jedoch noch lohnt, wird wohl die zukünftige Preisgestaltung entscheidend beeinflussen. Der Nachfolger mit CPUs der Intel-Kaby-Lake-Generation ist bei sonst vergleichbarer Ausstattung derzeit teils günstiger zu haben und dürfte daher das noch attraktivere Gesamtpaket darstellen.

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Tobias Winkler

Neben zahlreichen Artikeln, die ich seit 2009 für Notebookjournal, PRAD und Notebookcheck verfasst habe, setze ich nun beim Projekt Notebooks & Mobiles meine eigenen Vorstellungen von einer Testplattform um. Ich habe Spaß am Schreiben, an mobiler Technik und allem was dazugehört.

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