Acer Swift 3 SF314-57-77MU ( i7-1065G7) im Test

Elegant schlank. Das Acer Swift 3 SF314-57-77MU ist ein schlankes und gut aussehendes Subnotebook im 14-Zoll-Format. Dass Acer hier ein tolles Metallgehäuse mit umfangreicher Ausstattung und attraktivem Preis kombiniert, dürfte so manche Herzen höher schlagen lassen.

Acer gehört "zu den Herstellern die ihre Notebookserien schnell mit neuesten Prozessorgenerationen aktualisieren. In Kombination mit dem gelungenen Metall-Gehäuse der Acer-Swift-3-Serie schnürt der taiwanische Hersteller auch mit Intels 10. Core-Generation wieder frühzeitig ein attraktives Gesamtpaket.

Acer Swift 3 SF314-57-77MU

Das Testgerät Acer Swift 3 SF314-57-77MU kommt mit Intel Core i7-1065G7 der Intel-Ice-Lake-U-Generation, 16 GB RAM, 512-GB-SSD, FullHD-IPS-Display und Windows 10 Home 64 bit. Die Grafikausgabe übernimmt die im Prozessor integrierte Intel Iris Plus Graphics 940 (Gen11). Die Preise beginnen bei den einschlägigen Händlern für diese Modellvariante derzeit bei knapp 1.000 Euro.

Acer Swift 3 SF314-57-77MU: Auszug der technischen Daten
Model Acer Swift 3 SF314-57-77MU
EAN/Herstellernummer EAN 4710180528954
Preis ca. 1.000 Euro
Farbe Stahlgrau
Prozessor Intel Core i7-1065G7, 4 Kerne (8 Threads), 2,3 GHz – 3,9 GHz, 8 MB Cache, 15 Watt TDP
Grafik Intel Iris Plus Graphics 940 (Gen11, Ice Lake U)
Arbeitsspeicher 16 GB LPDDR4-RAM, Dual-Channel, aufgelötet
Massenspeicher Kingston RBUSNS8154P3512GJ1, M.2-PCIe-SSD mit 512 GB
Display 14-Zoll-IPS-Display,  Auflösung: 1.920 x 1.080 Bildpunkte, mattiert, 16:9, 157 ppi, AUO403D B140HAN04.0
Betriebssystem & Software Windows 10 Home 64 bit
BIOS-Version V1.07
Anschlüsse & Erweiterung 1 x Thunderbolt 3 (Typ C, DisplayPort, Stromversorgung, 40 Gbit/s), 1 x USB 3.1 Gen.1 Typ A (5 Gbit/s),  1 x USB 2.0 Typ A , 1 x 3,5-mm-Klinke Audio in/out, HDMI
Kommunikation Intel AX201, WiFi 6 (2 x 2), Bluetooth 5.0, Mikrofon, HD-720p-Webcam
Sensoren
Audio Intel Ice Point-LP PCH – cAVS High Definition Audio Controller, 2 Stereo-Lautsprecher
Eingabegeräte Chiclet-Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung (1-stufig), Touchpad
Sicherheit Bios- und Systempasswörter, TPM 2.0, Kensington-Kabel-Schloss-Vorbereitung, Fingerabdruck-Lesegerät
Batterie & Stromversorgung 48-Wh-Lithium-Ionen-Akku (intern), 65-Watt-Netzteil
Zubehör
Abmessungen & Gewicht 320 (B) x 217 (T) x 16 (H) mm, Testgewicht 1,13 kg & Netzteil 270 g
Herstellergarantie 2 Jahre Herstellergarantie mit Einsende-/ Rücksende-Service
Leihsteller Notebooksbilliger, Produktseite (Werbung)
Informationen zum Testgerät Produktseite, Dokumente

NotebooksbilligerDas Testgerät Acer Swift 3 SF314-57-77MU wurde mir für diesen Test freundlicherweise leihweise von notebooksbilliger.de (Werbung) zur Verfügung gestellt.

Acer Swift 3 SF314-57-77MU: Garantie

Acer gewährt für sein Swift 3 von Haus aus 2 Jahre Herstellergarantie. Das ist nicht unbedingt üppig, aber immerhin das Doppelte, mit dem zum Beispiel MacBook-Nutzer zurechtkommen müssen. Eine Erweiterung auf 3 Jahre Einsende-Rücksende-Service (SV.WNBAM.C01) ist darüber hinaus für vergleichsweise niedrige 49,90 Euro erhältlich.

Acer Swift 3 SF314-57-77MU

Acer Swift 3 SF314-57-77MU: Gehäuse

Eine Besonderheit des Acer Swift 3 stellt das in weiten Teilen aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung gefertigte Gehäuse dar. Stabilität und Verarbeitung sind Acer gut gelungen und übertreffen eine Vielzahl an Konkurrenten, die mit einem einfachen Kunststoffkleid auskommen müssen. Die Handballenablage liegt fest auf, das Displayscharnier packt fest zu und die Tastatur wippt lediglich bei härterem Anschlag minimal nach.

Ein fühlbarer Unterschied zu so manchem Premium-Modell offenbart sich im Detail, wenn es zum Beispiel um die Materialstärke insgesamt oder die Verwindungssteifigkeit des Displaydeckels geht. An beiden Punkten dürften sich in erster Linie besonders anspruchsvolle Nutzer reiben. Auf den Nutzwert oder den Gesamteindruck hat das jedoch kaum relevante Auswirkungen. Entschädigt wird man dafür bei dem 14-Zöller mit einem besonders geringen Gewicht von gerade mal 1,13 kg.

Acer Swift 3 SF314-57-77MU: Ausstattung

Keine Selbstverständlichkeit stellt in dieser Preisklasse die durchaus ansehnliche Schnittstellen-Ausstattung inklusive Thunderbolt 3 dar. Mit HDMI, USB Typ A und 3,5-mm-Klinke werden zudem auch wichtige ältere Standards noch bedient. Vermissen wird so mancher Anwender dagegen ein Speicherkarten-Lesegerät, das bei Bedarf durch externe Lösungen ergänzt werden müsste.

Komplettiert wird die Ausstattung schließlich durch eine HD-Webcam, Bluetooth 5.0, WiFi 6 und ein Fingerabdruck-Lesegerät. Die Positionierung der Anschlüsse ist gelungen und der Funktionsumfang des Thunderbolt 3 offenbart keine Einschränkungen. Hochauflösende Displays können bei 60 Hz betrieben werden und die Daten einer Samsung Portable SSD X5 (Thunderbolt 3) werden mit bis zu 2.879 MB/s (QD32) gelesen.

 

Schnittstellenperformance
Acer Swift 3 SF314-57-77MU Transferraten in MB/s
Speicherkarten-Lesegerät, Lexar Professional UHS-II 1000x (MicroSD 32 GB) nicht vorhanden
USB 3.1 Gen. 1 Typ C, Samsung Portable SSD T3 (250 GB) 439 Lesen/ 305 Schreiben
Thunderbolt 3, Samsung Portable SSD X5 (500 GB) 2.879 Lesen/589 Schreiben
Ansteuerung Viewsonic VP 2780-4k 3.840 x 2.160 @ 60 Hz ja mit DisplayPort-Kabel/-Adapter
Latenzen: Testlaufzeit 20 Min. 625 µs
Maximale Lautstärke Audio (Pink Noise Datei) 72,5 dB(A)
Subjektive Audioqualität Höhenlastig, wenig Mitten & Bässe
Maximale unterbrechungsfreie Bluetooth-Reichweite mit JBL Flip 4 19 m
Erreichbarkeit BIOS FN+F2

 

Acer Swift 3 SF314-57-77MU: Eingabegeräte
Tastatur

Die Tastatur ist mit normal großen Tasten im 19-mm-Raster bestückt. Bis auf die in eine Zeile gequetschten Pfeiltasten gibt es am Layout nichts auszusetzen. Der Ein-/ Ausschalter ist in die F-Tasten-Leiste integriert, was gewöhnungsbedürftig sein könnte.

Die mit einem kurzen Hub ausgestatteten Tasten verfügen über einen guten Druckpunkt und erzeugen mit Masse ein sehr leises Anschlagsgeräusch. Lediglich die größeren Tasten wie „Enter“ oder „Space“ zeigen sich etwas aufdringlicher. Das Schreibgefühl fällt insgesamt recht ordentlich aus und dürfte auch so manchem Vielschreiber genügen.

Die standardmäßig verbaute Tastaturbeleuchtung schaltet sich wie bei Acer üblich automatisch und unabänderlich nach einigen Sekunden Nichtbenutzung ab. Verschiedene Helligkeitsstufen gibt es nicht.

Touchpad

Das 104,5 mm x 66 mm große Touchpad verfügt über sehr gute Gleiteigenschaften und nimmt Befehle zuverlässig an. Das gilt auch für die im Clickpad integrierten Maustasten die leichtgängig und problemlos ihren Dienst verrichten. Die unterstützten Gesten können in den Windows-Touchpad-Einstellungen aus- oder abgewählt werden.

Acer Swift 3 SF314-57-77MU

Acer Swift 3 SF314-57-77MU: Display

Das im Testgerät eingesetzte 14“-AUO-Panel stellt Bildinhalte mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten dar, verfügt über eine mattierte Oberfläche und bietet dank IPS-Technologie eine gute Blickwinkelstabilität. Trotz der ordentlichen Punktdichte von 157 ppi leiden Bildinhalte unter einer etwas grieseligen Darstellung, was vermutlich an der Art der Mattierung liegen dürfte.

Acer Swift 3 SF314-57-77MU

Helligkeit & Kontrast

Die maximale Helligkeit des Testgeräts fällt nur durchschnittlich aus und erreicht in der Bildschirmmitte 253 cd/m². Dank der guten Entspiegelung reicht das für viele Einsatzzwecke aber aus. Die Ausleuchtung erreicht 89 %. Das Schwarzbild zeigt aber neben Lichthöfen am Displayrand darüber hinaus eine gut sichtbare Wolkenbildung. Gerade bei Bildinhalten mit hohem Schwarzanteil macht das einen nicht so guten Eindruck.

Wie gewohnt kann die Helligkeit mit den 11 vordefinierten Windows-Helligkeits-Stufen oder prozentgenau in den Windows-Display-Einstellungen reguliert werden. Stufe 8 liefert zum Beispiel 202 cd/m² und Stufe 6 150 cd/m². Zur Helligkeitssteuerung setzt Acer in den unteren 5 Helligkeitsstufen offensichtlich Pulsweitenmodulation mit einer Frequenz von um die 92 Hz ein.

Acer Swift 3 SF314-57-77MU

Der Schwarzwert beträgt im Auslieferungszustand gute 0,162 cd/m² und sorgt für einen maximalen Kontrast von 1.561:1. Hier sollte man sich ausnahmsweise eine Profilierung gut überlegen, denn nach diesem Eingriff verschlechtert sich der Schwarzwert auf 0,248 cd/m². Da hier auch andere Teilbereiche der Displayqualität keine relevanten Verbesserungen erfahren, kann man bei diesem Modell getrost von einer Profilierung absehen.

Farbraum & Farbgenauigkeit

Die vom AUO-Panel darstellbare Gesamtheit der Farben ist lediglich in der Lage 57,9 % des sRGB-Farbraums wiederzugeben. Farben zeigen sich im direkten Vergleich etwas blaß und feine Farbabstufungen verlaufen zu einem Einheitsbrei.

Der kleine Farbraum ist in der Folge auch der Grund, weshalb hier keine ausreichend hohe Farbtreue erreicht werden kann. Mit einem durchschnittlichen DeltaE 2000 (Abweichung vom Ideal, Grenzwert bei 3, je weniger desto besser) von 4,8 und einem maximalen DeltaE 2000 (Abweichung vom Ideal, Grenzwert bei 5, je weniger desto besser) von 21,4 eignet sich das Display nicht für ein farbverbindliches Arbeiten. Mit einer Profilierung kann wie bereits angesprochen keine relevante Verbesserung erzielt werden.

Immerhin werden nicht zu unterschätzende Basiseigenschaften ordentlich umgesetzt: Dank genau eingestelltem Weißpunkt zeigt sich das Display bereits im Auslieferungszustand frei von einem Farbstich und gefällt mit einer subjektiv natürlichen Farbwiedergabe.

Displaymessungen im Überblick
Acer Swift 3 SF314-57-77MU 14-Zoll-IPS-Display, mattiert, 16:9, AUO403D B140HAN04.0
Entspiegelung mattiert
Grad der Spiegelungen noch gering
Eingabemöglichkeiten
Auflösung 1.920 x 1.080 Bildpunkte, 157 ppi
minimale Helligkeit 19 cd/m²
ca. 150 cd/m²  Helligkeitsstufe 6 150 cd/m²
ca. 200 cd/m²  Helligkeitsstufe 9 202 cd/m²
maximale Helligkeit 252 cd/m²
maximale Helligkeit Displaymitte/ Akku/ profiliert 252 cd/m²// 252 cd/m²// 253 cd/m²
Helligkeitsstufen Displaymitte 19-39-60-80-100-121-150-175-202-228-252 (in cd/m²)
Schwarzwert Displaymitte (profiliert) 0,162 cd/m² (0,248 cd/m²)
Ausleuchtung 89 %
sRGB-Farbraumabdeckung 57,9 %
AdobeRGB-Farbraum
P3-Farbraum
Kontrast Displaymitte (profiliert) 1.555:1 (1.020:1)
mittleres DeltaE 2000 (profiliert) 4,8 (4,8)
maximales DeltaE 2000 (profiliert) 21,4 (21,3)
Helligkeitsregulierung durch Pulsweitenmodulation (PWM) Einsatz von PWM mit 92 Hz ≤ Helligkeitsstufe 4
Displaybesonderheiten Schwarzbild mit erkennbaren Lichthöfen und flächiger Wolkenbildung, grieselige Darstellung
Das Display wurde mit Portrait Displays Spectracal Calman Software vermessen und ausgewertet. Ausführlicher Artikel zu Calmans Farbanalyse-Software.  Messgerät: Spektralfotometer x-rite i1 Basic Pro 2.
Acer Swift 3 SF314-57-77MU
Acer Swift 3 SF314-57-77MU: Leistung

Das Acer Swift 3 SF314-57 ist derzeit in vier verschiedenen Versionen erhältlich. Als CPU stehen der Intel Core i5-1035G1 oder der Intel Core i7-1065G7 zur Verfügung. Hier kommt immer die integrierte Intel-Prozessorgrafik Intel UHD Graphics oder Intel Iris Plus Graphics zum Einsatz. Weitere Unterscheidungsmerkmale findet man bei der Arbeitsspeicher-Ausstattung, die 8 GB oder 16 GB beträgt.

Modell-Varianten mit dedizierter Nvidia Geforce MX 250 tragen die Bezeichnung Acer Swift 3 SF314-57G.

Prozessor – Intel Core i7-1065G7

Acers Swift 3 SF314-57-77MU ist mit dem Intel Core i7-1065G7 der 10. Intel-Core-Prozessorgeneration ausgestattet. Der Vierkerner der Ice-Lake-Familie arbeitet mit Taktraten zwischen 1,3 GHz und 3,9 GHz, kann bis zu 8 Threads gleichzeitig bedienen und verfügt über einen SmartCache von 8 MB.

Acer hat sein Swift 3 von der Grundausrichtung her auf möglichst geringe Emissionen getrimmt. Der im Testgerät eingesetzte Intel Core i7-1065G7 läuft bei Prozessorlast nur wenige Sekunden mit einem Verbrauch von bis zu 35,9 Watt (CPU Package HWinfo), um sich im weiteren Verlauf dauerhaft bei 15 Watt einzupendeln. Das reduziert die produzierte Abwärme und erlaubt dem Lüfter mit geringen Drehzahlen zu arbeiten. Kritische Gehäusetemperaturen muss man hier nicht befürchten.

Die konservativere CPU-Abstimmung zeigt bei den Benchmarktests, dass der hier integrierte Intel Core i7 keine neuen Geschwindigkeitsrekorde aufstellt. Die Ergebnisse positionieren sich eher zwischen dem Intel Core i5-8265U aus dem Dell Latitude 7400 2-in-1 und dem Intel Core i7-8565U aus dem Lenovo ThinkPad T490. Ein Leistungsplus gegenüber der Vorgängergeneration ist hier nicht zu verzeichnen. Beim Cinebench R15 werden zum Beispiel 181 Punkte (Single-Thread-Test) und 550 Punkte (Multi-Thread-Test) erzielt.

Unter Dauerlast bestätigt sich das Bild der kürzeren Benchmark-Tests. Beim Geekbench-CPU-Stresstest ordnen sich die im weiteren Verlauf bei etwa 11.000 Punkten angesiedelten Ergebnisse etwas oberhalb des Intel Core i5-8265U im Dell Latitude 7400 2-in-1 ein. Apples 13“ MacBook Pro (2019) erreicht hier mit seinem Intel Core i5-8257U der Coffee-Lake-Generation zum Beispiel etwa 3.000 bis 4.000 Punkte mehr.

Acer Swift 3 SF314-57-77MU

Grafik – Intel Iris Plus Graphics 940 (Ice Lake U)

Die Intel Iris Plus Graphics 940 im Intel Core i7-1065G7 ist im effizienteren 10-nm-Verfahren gefertigt, verfügt über 64 Ausführungseinheiten (EUs) und arbeitet im Test mit einer GPU-Taktrate von bis zu 1.100 MHz. Mangels eigenem dedizierten Grafikspeicher bedient sie sich wie alle anderen integrierten Grafiklösungen beim Arbeitsspeicher.

Im Acer Swift 3 SF314-57-77MU kommt LPDDR4 zum Einsatz, der laut HWinfo im Dual-Channel-Modus mit einer Taktfrequenz von 1.330 MHz arbeitet. Der Arbeitsspeicher ist beim Acer Swift 3 SF314-57 auf dem Mainboard aufgelötet und kann nicht aufgerüstet werden.

Die Leistungsfähigkeit der Intel Iris Plus Graphics 940 ordnet sich im oberen Bereich der sonstigen integrierten Grafiklösungen ein. Aktuelle dedizierte Lösungen wie Nvidias Geforce MX 250 sind dabei allerdings noch nicht in Schlagdistanz.

Für viele Alltagsaufgaben wie das Ansteuern hochauflösender Bildschirme, die Wiedergabe anspruchsvoller Videos oder die Hardwarebeschleunigung bei Konvertierungs-, Video- oder Bildbearbeitungsaufgaben reicht die Leistungsfähigkeit sehr gut aus. Zum Spielen anspruchsvoller Titel oder für die Konstruktion komplexer 3D-CAD-Modelle eignen sich integrierte CPU-Grafiklösungen dagegen nicht.

Beim 3DMark Night Raid werden zum Beispiel 8.021 Punkte und beim Unigine Heaven Extreme 12 fps erzielt.

Massenspeicher – Kingston 512 GB PCIe-SSD

Im Testgerät ist ein mit 512 GB Kapazität praxisgerecht ausgestatteter Massenspeicher von Kingston (RBUSNS8154P3512GJ1) eingesetzt. Das M.2-PCIe-Modul ist gesteckt und erreicht im Test Übertragungsraten von bis zu 1.644 MB/s beim Lesen (QD32) und bis zu 1.035 MB/s beim Schreiben (QD32).

Das sind angesichts der Preis- und Produktklasse solide Werte, die für viele Einsatzgebiete völlig ausreichen. Zusätzliche Module oder ein RAID-System können nicht konfiguriert werden.

Benchmarkergebnisse im Überblick
Acer Swift 3 SF314 16 GB RAM & PCIe-SSD
Prozessor  Single-Core  Multi-Core
Cinebench R15 64 bit 181 cb 550 cb
Geekbench 3.3.0 64 bit 4.261 Punkte 14.709 Punkte
Geekbench 4.2 64 bit 5.583 Punkte 17.022 Punkte
Geekbench 5 64 bit 1.292 Punkte 3.434 Punkte
System Single-Core Multi-Core
PCMark 8 Home (Akku) 3.525 Punkte (3.082 Punkte)
PCMark 10 4.028 Punkte
Massenspeicher Lesen Schreiben
Crystal Disk Mark QD32 1.644 MB/s 1.035 MB/s
Crystal Disk Mark sequ. 1.106 MB/s 1.000 MB/s
Grafik HD Basic HD+ Extreme
Unigine Heaven 4.0 40 fps 12 fps
Cinebench R15 OpenGL 59 fps
Night Raid – 3DMark 8.021 Punkte
Time Spy – 3DMark 722 Punkte
Vergleichswerte CPU CPU-Benchmarkliste
Vergleichswerte GPU GPU-Benchmarkliste
Acer Swift 3 SF314-57-77MU
Acer Swift 3 SF314-57-77MU: Emissionen
Betriebsgeräusch

Das Acer Swift 3 314SF-57-77MU arbeitet in weiten Teilen lautlos und erzeugt selbst unter Volllast lediglich einen Schalldruckpegel von 28,8 dB(A). Der Lüfter ändert langsam und stufenlos seine Drehzahl.

Unangenehme oder hochfrequente Nebengeräusche sind beim Testgerät im normalen Betrieb nicht aufgetreten. Lediglich bei ausgeschaltetem Display im Leerlauf ist aus dem Gehäusebereich ein leises Ticken (wie bei einem sich bewegenden Uhrzeiger) zu vernehmen. In anderen Situationen oder Gerätezuständen ist diese Besonderheit nicht zu beobachten.

Emissionen – Acer Swift 3 SF314-57-77MU Schalldruckpegel
Leerlauf (Energiesparmodus, minimale Displayhelligkeit) Lautlos
Büro (PCMark 8 Battery Test, 202 cd/m², ausbalanciert) Lautlos – 28,8 dB(A)
WLAN-TV-Streaming (202 cd/m², ausbalanciert) Lautlos
Video-Wiedergabe (202 cd/m², FullHD, ausbalanciert) Lautlos
Cinebench 28,8 dB(A)
Geekbench Stresstest 28,4 dB(A)
Unigine Heaven 28,8 dB(A)
Stresstest (maximale Displayhelligkeit) 28,4 dB(A)
Hitzeentwicklung

Die Oberflächentemperaturen des Gehäuses zeigen sich trotz zurückhaltender Lüftertätigkeit vollkommen unauffällig. Mit maximal 42,8 °C am Unterboden und 35,6 °C im Tastaturbereich sind selbst nach über 1 Stunde Volllast keine Einschränkungen zu erwarten. Das Netzteil erwärmt sich auf bis zu 35,5 °C.

Acer Swift 3 SF314-57-77MU: Stromverbrauch
Leistungsaufnahme

Die Testkonfiguration verbraucht im Test zwischen 0,9 Watt (Display aus, Leerlauf) und 44,1 Watt (CPU-Stresstest, maximale Displayhelligkeit, Höchstleistungsprofil). Mit angepasster Displayhelligkeit (202 cd/m²) kommt man in vielen Einsatzszenarien mit unter 10 Watt Stromverbrauch aus. Das Netzteil ist mit einer Nennleistung von 65 Watt spezifiziert und stellt damit genügend Reserven zur Verfügung.

Energieverbrauch – Acer Swift 3 SF314-57-77MU Leistungsaufnahme Akkulaufzeit
Leerlauf (Energiesparmodus, Display aus) 0,9 – 2,7 Watt
Leerlauf (Energiesparmodus, minimale Displayhelligkeit) 4,3 Watt
Leerlauf (Energiesparmodus, maximale Displayhelligkeit) 6,5 Watt
Büro (PCMark 8 Battery Test, 202 cd/m², ausbalanciert) 4:34 h
Büro (PCMark 10 Battery Test Modern Office, 202 cd/m², ausbalanciert) 6:04 h
Video-Wiedergabe (202 cd/m²) 6,8 – 9,3 Watt 9:02 h
WLAN-TV-Streaming (202 cd/m²) 8,7 – 10,3 Watt 6:07 h
Geekbench Stresstest 44,1 – 25,5 Watt
Unigine Heaven 26,1 – 27,3 Watt
Stresstest (Unigine Heaven & Geekbench) 26,9 – 27,3 Watt
Leerlauf Akku-Ladezeit (202 cd/m²) 5 – 100 % 2:16 h
Leerlauf Akku-Ladezeit (202 cd/m²) 5 – 93 % 1:30 h
48-Wh-Lithium-Ionen-Akku, 65-Watt-Netzteil
Akkulaufzeiten

Der im Acer Swift 3 verbaute 48-Wh-Akku sorgt im Test für Laufzeiten zwischen 4 Stunden und 9 Stunden. In der Praxis dürfte das für eine Vielzahl von Aufgaben genügen. Bei reduzierter Displayhelligkeit und optimierten Einstellungen sollten auch die von Acer versprochenen 10 Stunden möglich sein.

Im Vergleich mit der Konkurrenz brauchen sich die Akkulaufzeiten nicht zu verstecken. Unter Berücksichtigung der Akkukapazität fallen die Resultate gut aus und können hier und da so manches kapazitätsstärkere Modell übertrumpfen.

Erreicht werden die guten Ergebnisse jedoch auch, weil Acer hier nicht das volle Potential der Leistungssektion ausschöpft, sondern offensichtlich großen Wert auf geringe Emissionen und einen niedrigen Verbrauch legt.

Das vollständige Laden des Akkus ist nach 2:16 Stunden abgeschlossen. Nach 1:30 Stunden sind allerdings schon wieder 93 % verfügbar.

Leistung

Die Leistungsfähigkeit fällt im Akkubetrieb im Vergleich zu den im Netzbetrieb ermittelten Ergebnissen nicht ab. Hier und da sind sogar etwas bessere Resultate festzustellen.

Acer Swift 3 SF314-57-77MU: Fazit

Wer auf eine möglichst hohe Rechenleistung und ein farbtreues Acer Swift 3 SF314-57-77MUDisplay verzichten kann, bekommt mit dem Acer Swift 3 SF314-57-77MU ein gutes, je nach Anspruch vielleicht sogar sehr gutes Notebook geboten.

Das hübsche und gleichzeitig stabile Metallgehäuse, die solide Ausstattung, die Display-Basis-Eigenschaften und die ordentlichen Eingabegeräte dürften viele Nutzeransprüche zufriedenstellen.

Die eher durchschnittliche Leistungsfähigkeit bekommen Anwender im Gegenzug mit einem angenehm zurückhaltenden Betriebsgeräusch und ansprechenden Akkulaufzeiten entlohnt.

Acer Swift 3 SF314-57-77MUAbgerundet wird das Gesamtpaket schließlich durch eine 2-jährige Herstellergarantie und eine durchaus attraktive Preisgestaltung.

 

 

 

Acer Swift 3 SF314-57-77MUDas Testgerät wurde mir für diesen Test freundlicherweise von notebooksbilliger.de (Werbung) leihweise zur Verfügung gestellt.

Tobias Winkler

Neben zahlreichen Artikeln, die ich seit 2009 für Notebookjournal, PRAD und Notebookcheck verfasst habe, setze ich nun beim Projekt Notebooks & Mobiles meine eigenen Vorstellungen von einer Testplattform um. Ich habe Spaß am Schreiben, an mobiler Technik und allem was dazugehört.

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