Asus ZenBook 14 UM431DA (AMD Ryzen 5 3500U) im Test

Preisbrecher. Das Asus ZenBook 14 UM431DA-AM053 ist ein schlanker 14-Zöller, der mit einem besonders gelungenen Preis-Leistungs-Verhältnis glänzen möchte. Ob das Gesamtpaket tatsächlich stimmig ist, zeigt dieser Test.

Das Asus ZenBook UM431DA "ist zum Testzeitpunkt in verschiedenen Varianten bereits für unter 600 Euro erhältlich. Das vorliegende Testgerät muss zum Preis von 549 Euro allerdings ohne Windows 10 auskommen und erfordert eine entsprechende Installation/ Beschaffung des Betriebssystems in Eigenregie. Als Alternative findet man hier immerhin die Linux-Interpretation Endless OS 3 vor, die immerhin für wichtige Grundfunktionen sorgt. Für Konfigurationen inklusive Windows 10 muss man etwa 50 Euro mehr einplanen (zum Beispiel Asus ZenBook 14 UM431DA-AM010T).

Das Testgerät Asus ZenBook 14 UM431DA-AM053 gefällt ansonsten auf dem Datenblatt mit einer überaus ansprechenden Ausstattung: AMD Ryzen 5 3500U, AMD Vega 8, 8 GB DDR4, 512 GB SSD und FullHD-IPS-Display. Darüber hinaus verspricht Asus für das Gehäuse erfolgreich absolvierte Tests nach dem MIL-STD-810G-Standard und für das Display eine 100-prozentige Abdeckung des sRGB-Farbraums.

Asus ZenBook 14 UM431DA

Weitere Besonderheiten wie die besondere Display-Scharnier-Mechanik mit Aufsteller (ErgoLift-Scharnier) oder das optional im Touchpad LED-beleuchtete Nummernpad (NumberPad) heben das ZenBook 14 UM431DA endgültig aus dem sonst in dieser Preisklasse üblichen Einheitsbrei heraus. Im Testgerät ist das NumberPad nicht integriert, dafür findet man hier aber ein Fingerabdruck-Lesegerät.

Asus ZenBook 14 UM431DA: Auszug der technischen Daten
Model Asus ZenBook 14 UM431DA-AM053
EAN/Herstellernummer EAN 4718017467384
Preis ca. 550 Euro Straßenpreis
Farbe Utopia Blue
Prozessor AMD Ryzen 5 3500U, 4 Kerne (8 Threads), 2,1 GHz – 3,7 GHz, 4 MB Cache, 15 Watt TDP
Grafik AMD Radeon Vega 8
Arbeitsspeicher 8 GB DDR4-2400-RAM, Dual-Channel, aufgelötet
Massenspeicher SK Hynix BC501 (Client SSD), M.2-PCIe-SSD mit 512 GB
Display 14-Zoll-IPS-Display, Auflösung: 1.920 x 1.080 Bildpunkte, mattiert, 16:9, 157 ppi, Panda LM140LF-3L03
Betriebssystem & Software Endless OS 3 (Linux), getestet mit Windows 10 Home 64 bit
BIOS-Version UX431DA.300
Anschlüsse & Erweiterung 1 x USB 3.1 Gen.1 Typ C (5 Gbit/s),  1x USB 3.1 Gen.1 Typ A (5 Gbit/s), USB 2.0, 1 x 3,5-mm-Klinke Audio in/out, SDXC-Speicherkarten-Lesegerät
Kommunikation Intel Dual Band Wireless-AC 8265, Bluetooth 5.0, Dual-Array-Mikrofon, HD-720p-Webcam
Sensoren
Audio Realtek ALC294 @ AMD K17.1 – High Definition Audio Controller, 2 Stereo-Lautsprecher, Asus Sonic Master, certified by Harman Kardon
Eingabegeräte Chiclet-Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung (3-stufig), Touchpad
Sicherheit Bios- und Systempasswörter, ELAN Fingerabdruck-Lesegerät (im Touchpad)
Batterie & Stromversorgung 47-Wh-Lithium-Polymer-Akku (intern), 45-Watt-Netzteil
Zubehör Sleeve
Abmessungen & Gewicht 324 (B) x 212 (T) x 16 (H) mm, Testgewicht 1,37 kg & Netzteil 150 g
Herstellergarantie 2 Jahre Herstellergarantie mit Einsende-Rücksende-Service
Leihsteller Notebooksbilliger, Produktseite (Werbung)
Informationen zum Testgerät Herstellerseite, Handbuch, Informationen zum Testgerät

Asus ZenBook 14 UM431DADas Testgerät Asus ZenBook 14 UM431DA-AM053 wurde mir für diesen Test freundlicherweise leihweise von notebooksbilliger.de (Werbung) zur Verfügung gestellt.

Asus ZenBook 14 UM431DA: Garantie

Asus gewährt für sein ZenBook 14 UM431DA von Haus aus 2 Jahre Herstellergarantie. Garantieverlängerungen sind über Asus nach einer Produktregistrierung oder beim Notebookhändler seines Vertrauens über Drittanbieter möglich.

Asus ZenBook 14 UM431DA

Asus ZenBook 14 UM431DA-AM053: Betriebssystem

Die Testkonfiguration wird mit dem Linux-System Endless OS 3 ausgeliefert. Im Gegensatz zu manch anderen Konkurrenz-Modellen, die ganz ohne Betriebssystem/ DOS auskommen müssen, bietet diese Variante eine gut funktionierende Alternative. Mit grafischer Oberfläche und wichtigen vorinstallierten Apps ist das Asus ZenBook 14 UM431DA-AM053 bereits ohne Windows 10 sinnvoll nutzbar.

Für den Test wurde auf das Notebook nachträglich Windows 10 Home 64 bit mit aktuellen Treibern installiert.

Asus ZenBook 14 UM431DA: Gehäuse

Während günstige Einsteiger-Notebooks in der Regel mit einem Kunststoffgehäuse auskommen müssen, kann das Asus ZenBook 14 UM431DA mit einem sehr gut verarbeiteten und stabilen Metallgehäuse aufwarten. Mit schmalen Displayrändern, innovativem ErgoLift-Scharnier und toller Optik setzt das Asus-Notebook in dieser Preisklasse Maßstäbe. Lediglich am eingeschränkten Öffnungswinkel und dem aus grauem Kunstoff gefertigten Displayrahmen könnte man sich als besonders penibler Nutzer reiben.

Die je nach Lichteinfall mal silber oder mal bläulich schimmernde Metalloberfläche nennt Asus Utopia Blue. Fingerabdrücke oder Staubablagerungen kommen hier kaum zur Geltung.

Mit einem Testgewicht von 1,37 kg und angenehm schlanken Ausmaßen kommt die Mobilität nicht zu kurz. Im Inneren ist immerhin ein 47-Wh-Akku verbaut, der für lange Laufzeiten sorgen soll.

Der Unterboden muss, wie inzwischen üblich, ohne separate Wartungsklappen auskommen. Um an die Komponenten im Inneren zu gelangen, müsste die gesamte Bodenplatte entfernt werden. Diese ist mit 7 Torx-Schrauben befestigt.

Der Arbeitsspeicher ist verlötet und kann nicht aufgerüstet werden. WLAN-Modul und Massenspeicher sind dagegen gesteckt. In den Garantiebedingungen weist Asus explizit darauf hin, dass Arbeiten in Eigenregie zu einem Garantieverlust führen können.

Asus ZenBook 14 UM431DA: Ausstattung

Die im Asus ZenBook 14 UM431DA integrierte Ausstattung kann fast schon als üppig bezeichnet werden. Neben den verschiedenen USB-Varianten, HDMI 2.0, AC-WLAN und Bluetooth 5.0 findet man hier sogar noch ein Speicherkarten-Lesegerät im normal großen SD-Format.

Die USB-Schnittstellen arbeiten beim Asus ZenBook UM431DA allerdings bestenfalls nach dem USB-3.1-Gen.1-Standard und übertragen Daten mit bis zu 467 MB/s. Thunderbolt 3 oder USB 3.1 Gen.2 findet man hier nicht. Auf der rechten Seite sind sowohl der USB-Typ-A-Port als auch das Speicherkarten-Lesegerät per USB 2.0 angebunden. Die Geschwindigkeit ist hier folglich bei etwa 35 MB/s gedeckelt.

Asus ZenBook 14 UM431DA

Hochauflösende Displays können dank HDMI 2.0 mit einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz betrieben werden.

Asus ZenBook 14 UM431DA

Schnittstellenperformance
Asus ZenBook 14 UM431DA Transferraten in MB/s
Speicherkarten-Lesegerät, Lexar Professional UHS-II 2000x (SD 128 GB) 34 Lesen/ 59 Schreiben
USB 3.1 Gen. 1 Typ A, Samsung Portable SSD T3 (250 GB) 429 Lesen/ 393 Schreiben
USB 3.1 Gen. 1 Typ C, Sandisk Extreme 900 Portable SSD (480 GB) 467 Lesen/ 397 Schreiben
Ansteuerung Viewsonic VP 2780-4k 3.840 x 2.160 @ 60 Hz ja per HDMI 2.0
Latenzen: Testlaufzeit 10 Sek. 2.919 µs
Maximale Lautstärke Audio (Pink Noise Datei) 74,9 dB(A)
Subjektive Audioqualität Vergleichsweise satter ausgewogener Sound, gute Mitten & Bässe
Maximale unterbrechungsfreie Bluetooth-Reichweite mit JBL Flip 4 18 m
Erreichbarkeit BIOS F2
Asus ZenBook 14 UM431DA: Eingabegeräte
Tastatur

Die im Asus ZenBook UM431DA eingesetzte Tastatur fällt auf den ersten Blick zunächst einmal durch die bei geöffnetem Display angewinkelte Basiseinheit auf. Mit Hilfe der ErgoLift-Konstruktion sorgt Asus beim Schreiben für eine gewisse Entlastung der Handgelenke und optimiert damit den Schreibkomfort insgesamt. Nicht so gut gelungen ist dabei allerdings das etwas schwammige Tipp-Gefühl, das einen klar definierten Druckpunkt vermissen lässt. Dank stabiler Auflage und leisem Anschlagsgeräusch dürften sich die meisten Anwender dennoch gut mit der Eingabe arrangieren können.

Die im 19-mm-Raster angeordneten Tasten sind meist in normaler Größe ausgeführt. Lediglich bei den Pfeiltasten ist auch Asus der Versuchung erlegen, den Block unkomfortabel in eine Zeile zu quetschen.

In der F-Tasten-Leiste sind wichtige Direktfunktionen untergebracht: Regler für Displayhelligkeit, Tastaturbeleuchtung oder Lautstärke.

Die integrierte Tastaturbeleuchtung verfügt über drei Beleuchtungsstufen. Im Gegensatz zum Acer Swift 3 darf diese dauerhaft leuchten. Die orange-gelbliche Farbgebung zeigt sich im Test vor allem in dunklen Räumen als angenehme Alternative.

 

Touchpad, NumberPad, Fingerabdruck-Lesegerät

Das 104 x 60 mm große Touchpad hat im Testmodell in der rechten oberen Ecke den Fingerabdruckleser integriert. Andere Modellvarianten können stattdessen mit dem LED beleuchteten NumberPad ausgestattet sein, das die Eingabe langer Zahlenreihen erleichtern dürfte.

Die Gleiteigenschaften und die Reaktionsfähigkeit der im vorderen Bereich integrierten Maustasten fällt sehr gut aus. Wie gewohnt können Funktionen und Mehrfingergesten in den Windows-Einstellungen konfiguriert werden.

Asus ZenBook 14 UM431DA

Asus ZenBook 14 UM431DA: Display

Das Asus ZenBook UM431DA kommt laut Datenblatt immer mit einem FullHD-IPS-Display. Die Bildschirmoberfläche ist mattiert und bietet stabile Blickwinkel, der sRGB-Farbraum wird mit knapp 100 % fast vollständig abgedeckt und die Displayhelligkeit übertrifft die vom Hersteller angegebenen 250 cd/m² deutlich.

Helligkeit & Kontrast

Das im Testgerät eingesetzte 14“-Panel von Panda erreicht je nach Messpunkt zwischen 277 cd/m² und 315 cd/m². Die Ausleuchtung beträgt 87 %, zeigt aber beim Schwarzbild Lichthöfe und schwache Wolkenbildungen. Die Helligkeit lässt sich prozentgenau über die Windows-Einstellungen oder über die 11 vorgegebenen Helligkeitsstufen regulieren. Bis zur Helligkeitsstufe 4 setzt Asus offensichtlich PWM mit einer Frequenz von 54 Hz zur Helligkeitsregulierung ein.

Asus ZenBook UM431DA

Neben den Lichthöfen zeigt sich auch der relativ hohe Schwarzwert von 0,33 cd/m² nachteilig bei dunklen Film- oder Spielszenen. Der Kontrast fällt dadurch mit 905:1 nur durchschnittlich aus. Beide Eigenschaften sind die einzigen echten Schwachpunkte des Panda-Panels.

Farbraum & Farbgenauigkeit

Die Farbraumabdeckung entspricht wie schon angesprochen mit nur geringen Abweichungen den Herstellerangaben und erreicht 94 % des sRGB-Farbraums. Der größere P3-Farbraum wird zu 61 % wiedergegeben.

Neben der guten Farbraumabdeckung können sich Bildbearbeiter, Grafiker und Videofilmer über eine tolle Farbgenauigkeit freuen. Die im Auslieferungszustand grünstichige Anzeige wird durch eine Profilierung gerade gerückt und liefert mit korrektem Weißpunkt eine sehr gute Farbgenauigkeit ab.

Mit einem durchschnittlichen DeltaE 2000 von 1,4 (Abweichung vom Ideal, Grenzwert bei 3, je weniger desto besser) und einem maximalen DeltaE 2000 von 3,5 (Abweichung vom Ideal, Grenzwert bei 5, je weniger desto besser) eignet sich das Panel für ein farbverbindliches Arbeiten.

Displaymessungen im Überblick
Display – Asus ZenBook 14 UM431DA 14-Zoll-IPS-Display, 16:9, Panda LM140LF-3L03
Entspiegelung mattiert
Grad der Spiegelungen niedrig
Eingabemöglichkeiten
Auflösung 1.920 x 1.080 Bildpunkte, 157 ppi
minimale Helligkeit 21 cd/m²
ca. 150 cd/m²  Helligkeitsstufe 5 158 cd/m²
ca. 200 cd/m²  Helligkeitsstufe 7 215 cd/m²
maximale Helligkeit 315 cd/m²
maximale Helligkeit Displaymitte/ Akku/ profiliert 305 cd/m²// 305 cd/m²// 277 cd/m²
Helligkeitsstufen Displaymitte 21-33-65-98-127-158-187-215-247-274-305 (in cd/m²)
Schwarzwert Displaymitte (profiliert) 0,337 cd/m² (0,38 cd/m²)
Ausleuchtung 87 %
sRGB-Farbraumabdeckung 94,08 %
AdobeRGB-Farbraum
P3-Farbraum 61,16 %
Kontrast Displaymitte (profiliert) 905:1 (728:1)
mittleres DeltaE 2000 (profiliert) 3,8 (1,4)
maximales DeltaE 2000 (profiliert) 8,1 (3,5)
Helligkeitsregulierung durch Pulsweitenmodulation (PWM) Einsatz von PWM mit 57 Hz ≤ Helligkeitsstufe 4
Displaybesonderheiten Schwarzbild mit Lichthöfen und Wolkenbildung
Das Display wurde mit Portrait Displays Spectracal Calman Software vermessen und ausgewertet. Ausführlicher Artikel zu Calmans Farbanalyse-Software.  Messgerät: Spektralfotometer x-rite i1 Basic Pro 2.

Tobias Winkler

Neben zahlreichen Artikeln, die ich seit 2009 für Notebookjournal, PRAD und Notebookcheck verfasst habe, setze ich nun beim Projekt Notebooks & Mobiles meine eigenen Vorstellungen von einer Testplattform um. Ich habe Spaß am Schreiben, an mobiler Technik und allem was dazugehört.

14 Gedanken zu „Asus ZenBook 14 UM431DA (AMD Ryzen 5 3500U) im Test

  • 15. April 2020 um 17:59
    Permalink

    Guten Tag,
    welcher Typ PCI-Riegel ist verbaut? M-Typ? Oder B+M? Länge 80 mm?
    Schöne Grüße und danke im Voraus

    Antwort
    • 15. April 2020 um 20:19
      Permalink

      Hallo,

      im ZenBook 14 UM431DA war die SK Hynix BC501 (M.2-2280) verbaut. Dabei handelt es sich um ein M-Key-Modell. Das ist auch im Testbericht zur SK Hynix BC501 auf den Fotos gut erkennbar.

      Beste Grüße

      Antwort
  • 14. Mai 2020 um 11:55
    Permalink

    Hallo,

    Du schreibst, dass man einen 4K@60Hz-Monitor via HDMI anschließen kann.

    Kann man auch einen USB-C-Monitor via Anschluss USB 3.1 Gen. 1 Typ C anschließen,
    oder bekommt man dann keine 4K@60Hz?

    Vielen Dank!

    Antwort
    • 14. Mai 2020 um 12:49
      Permalink

      Das ZenBook kann über den integrierten USB-C keine Bildsignale ausgeben. Im Test konnten nur Daten übertragen werden. Der im Testgerät integrierte HDMI ist ein HDMI 2.0 und kann UHD-Displays mit 60 Hz ansteuern. Die Frage ist jetzt was hast du für ein Display und was kann das?

      Antwort
  • 16. Mai 2020 um 12:02
    Permalink

    Moin! Vom PWM bei geringer Helligkeit liest man immer wieder bei diesem Modell. Im Bereich um 50 Hz. Aber wie sichtbar ist das? Ich erinnere mich an Röhrenfernseher und Monitore in den 90ern, die mit 50 oder 60 Hz flimmerten. Es war quasi unmöglich da länger als ein paar Sekunden draufzugucken ohne dass die Augen brennen.

    Ich finde das UM431DA ansonsten sehr verlockend, aber wenn es sichtbar flimmert, geht das gar nicht :/

    Antwort
    • 17. Mai 2020 um 14:10
      Permalink

      Mit dem Flimmern von Röhrenmonitoren ist das nicht vergleichbar. Dennoch reagieren manche Menschen gerade bei niedrigen Frequenzen empfindlich darauf und klagen über Kopfschmerzen oder Unwohlsein. Beim Asus ZenBook 14 UM431DA tritt PWM den Messungen nach unterhalb der Helligkeitsstufe 5 auf.

      Antwort
  • 16. Mai 2020 um 15:44
    Permalink

    Ich frage deswegen, weil ich gerade einen Monitor kaufe.

    Ich habe mich nun für den derzeit sehr beliebten LG 27UL850-W entschieden.

    Hier kann ich dann den teuren Business-Laptop via USB-C anschließen (Thunderbolt).

    Das Zenbook werde ich dann einmal via HDMI 2.0 (für Audio und Video) und zusätzlich noch via USB-C (für Tastatur und Maus, die am Monitor hängen) anschließen.

    So müsste ich für beide Laptops 4k@60Hz hinbekommen.

    Antwort
  • 16. Mai 2020 um 15:52
    Permalink

    Ich habe den Laptop nun ca. ein halbes Jahr und bin sehr zufrieden.

    Mein Anwendungsfall:
    Ich verwende den Laptop selten, da ich normalerweise an meinem Business-Laptop arbeite.
    Deswegen war ich sehr glücklich, dass es hier für unter 600 Euro so ein stylisches Gerät mit IPS-Display und guter Performance gibt.

    Zwei Punkte, die mich stören:
    – Das Tastatur-Layout finde ich unglücklich. Da, wo ich normalerweise vom Business-Laptop die Entf-Taste erwarte, ist nämlich die An/Aus-Taste. Die Umstellung fällt schwer. Zum Glück schaltet sich der Laptop nur aus, wenn man lange auf die An/Aus-Taste drückt d.h. man verdrückt sich, ein versehentliches Ausschalten folgt dann aber nicht
    – Der fehlende Thunderbolt/gute USB fehlt mir. Ein vergleichbares Gerät mit Thunderbolt ist mir für unter 1000 Euro nicht bekannt

    Antwort
  • 20. Juni 2020 um 13:25
    Permalink

    Hallo Tobias,

    Ich bin mit dem Laptop wie gesagt sehr zufrieden.

    Allerdings suche ich für einen Bekannten ein vergleichbares Modell – allerdings mit besseren USB-C-Möglichkeiten
    (genauer: Charging via USB-C + 4K 60 Hz via USB-C).

    Von der Zenbook-Serie ist ja das nächste Modell, dass dies kann, der neue UX325 für Straßenpreis EUR 1099,-. Richtig?
    Was empfiehlst Du sonst für Alternativen für unter EUR 1000,-

    Antwort
    • 20. Juni 2020 um 16:00
      Permalink

      Vielleicht könnte das Asus ZenBook 14 UX433FAC passen. Das größere 15-Zoll-Modell 15 UX533FAC hatte ich schon im Test: https://notebooks-und-mobiles.de/asus-zenbook-15-ux533fac-i5-10210u-im-test

      Recht spannend könnten vielleicht auch das HP ProBook 445 G7 oder das Lenovo Ideapad 5 ausfallen. Beide mit überaus potenten Renoir-CPUs. Diese Modelle habe ich allerdings noch nicht getestet und sie tragen auch deutlich mehr auf.

      Antwort
      • 20. Juni 2020 um 20:25
        Permalink

        Sorry, ich habe meine Frage schlecht formuliert.
        Ich suche ein ähnliches Gerät, dass sich über USB-C laden lässt.

        Hintergrund ist, dass ich gerne nur das USB-C-Kabel (das mit dem Monitor verbunden ist) in den Laptop einstecken will und dann alles funktioniert (Laptop-Laden via USB-C, 4K-Ausgabe über USB-C, Maus/Tastatur über Docking an USB-C-Bildschirm, …)

        Antwort
        • 21. Juni 2020 um 09:26
          Permalink

          Quasi ein Kabel für alles…Projekt aufgeräumter Schreibtisch…:-)

          Hmm, das wird nicht ganz so einfach…was ist z.B. mit den Acer Swift 3? Das SF313-52 oder das SF314-57 können laut Handbuch auch über TB 3 geladen werden. 65 Watt bei 20V sind dann aber Voraussetzung.
          Ansonsten sollte das auch beim Lenovo Yoga Slim 7, Yoga S740 oder beim Dell Inspiron 7391/ 7591 klappen. Wirklich verifizieren kann man das allerdings erst nach einem Test. Muss den Punkt der Stromversorgung vielleicht mal in die Testroutine mit aufnehmen…

          Edit: Wenn es bei dir immer noch um den LG 27UL850-W geht, dann müsste dieser laut Datenblatt über USB-C (nicht Thunderbolt) Geräte mit bis zu 60 Watt versorgen und das DisplayPort-Signal entgegennehmen können. Somit sollten alle Laptops in Frage kommen die über USB-C das Displayport-Signal übertragen und sich über USB-C laden lassen. Die Stromversorgungsgrenze liegt so oder so bei 60 Watt, weshalb da eher genügsamere Modelle in die Auswahl kommen sollten.
          Habe gerade ein dynabook Satellite Pro L50-G im Test, das Daten nur mit USB-3.0-Geschwindigkeit überträgt, also nach Gen.1 (theoretisch 5 Gbit/s) arbeitet, dennoch DisplayPort überträgt und sich laden lässt. Du bist also nicht zwingend auf TB 3 festgenagelt. Die Frage ist nur, was hat der jeweilige Hersteller beim jeweiligen Modell genau umgesetzt. Meistens geben die Handbücher darüber Aufschluss…

          Antwort
  • 28. Juni 2020 um 23:07
    Permalink

    Danke für die Tipps!
    Ja, wäre super, wenn Du den Punkt Thunderbolt 3 in die Testroutine mit aufnimmst…

    Übrigens:
    Es geht mir gar nicht so sehr um den Punkt „Aufgeräumter Schreibtisch“, auch wenn das bestimmt vielen Leuten wichtig ist.
    Mir geht es darum, dass ich oft zu faul bin, den UM431DA für eine kleine Online-Recherche an drei Kabeln anzuschließen (Strom + Monitor via HDMI + Maus/Tastatur)

    Antwort
  • 8. Juli 2020 um 10:16
    Permalink

    Ich habe den UM431DA-AM074T. Soweit alles gut (bis auf die Tastenbelegung). Allerdings habe ich massiv Schwierigkeiten mit allen USB Anschlüssen. Die wackeln nämlich. Eine kleine Berührung am Kabel führt zu Verbindungsabbrüchen. Nervt ziemlich.

    Antwort

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