Lenovo ThinkPad L390 Yoga im Test

Flexibles ThinkPad. Das Lenovo ThinkPad L390 Yoga ist ein gelungenes Convertible im Business-Format. Lenovo kombiniert hier eine multifunktionale Displaykonstruktion mit den typischen Business-Qualitäten der bekannten ThinkPad-Serie.

Während "man vor einigen Jahren noch die verschiedensten Convertible-Bauweisen in den Produktportfolios der Notebook-Hersteller vorgefunden hat, scheint sich nun nahezu flächendeckend das 360-Grad-Scharnier als bevorzugte Convertible-Konstruktionsart durchgesetzt zu haben. Display und Basiseinheit sind hier zwar untrennbar miteinander verbunden, bekommen aber die Fähigkeit verliehen verschiedene Präsentations- und Nutzungsszenarien abdecken zu können: Notebook-, Zelt- , Stand- oder Tabletmodus.

Das Lenovo ThinkPad L390 Yoga verbindet diese Flexibilität mit den gelungenen Business-Eigenschaften der fast schon legendären ThinkPad-Serie. Die Preise beginnen in Lenovos Online-Shop derzeit bei etwa 780 Euro, können mit einem Griff in die Konfigurationskiste aber auch schon mal an der 1.500-Euro-Grenze anklopfen.

Das Testgerät ist mit einem Intel Core i5-8265U inklusive Intel UHD Graphics 620, 16 GB DDR4-RAM, einem 512-GB-Solid-State-Drive, Windows 10 Professional und einem FullHD-IPS-Multitouch-Panel mit Digitizer-Funktion ausgestattet. Das FullHD-Display, der ThinkPad-Pen-Pro-Eingabestift und ein 45-Wh-Akku befinden sich laut Online-Konfigurator hierzulande immer im Lieferumfang. Das Testgerät ist derzeit für knapp 1.170 Euro zu haben.

Lenovo ThinkPad L390 Yoga

Lenovo ThinkPad L390 Yoga: Auszug der technischen Daten
Model Lenovo ThinkPad L390 Yoga
EAN/Herstellernummer EAN 193268877603
Preis ca. 1.170 Euro Lenovo Online Shop
Farbe Silber oder Schwarz (Testgerät)
Prozessor Intel Core i5-8265U, 4 Kerne (8 Threads), 1,6 GHz – 3,9 GHz, 6 MB Cache, 15 Watt TDP
Grafik Intel UHD Graphics 620
Arbeitsspeicher 16 GB DDR4-2666-RAM, Single-Channel, 1 Slot frei
Massenspeicher Samsung PM981, M.2-PCIe-SSD mit 512 GB, gesteckt
Display 13,3-Zoll-IPS-Multitouch-Display, Digitizer, Auflösung: 1.920 x 1.080 Bildpunkte, glänzend mit Entspiegelungsschicht, 16:9, 165 ppi, LEN4094 NV133FHM-N5A
Betriebssystem & Software Windows 10 Professional 64 bit
BIOS-Version R10ET20W(1.05)
Anschlüsse & Erweiterung 2 x USB 3.1 Gen.1 (Typ C, DisplayPort, Stromversorgung, 5 Gbit/s), 2 x USB 3.1 Gen.1 Typ A (1 x mit Ladefunktion),  1 x 3,5-mm-Klinke Audio in/out, MicroSDXC-Speicherkarten-Lesegerät, Mini-Ethernet (proprietär), HDMI 1.4b
Kommunikation Intel Wireless-AC 9560, Bluetooth 5.0, Dual-Array-Mikrofon, HD-720p-Webcam
Sensoren
Audio Realtek ALC3287 – High Definition Audio Controller, 2 Stereo-Lautsprecher
Eingabegeräte Chiclet-Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung (2-stufig), Touchpad, Digitizer (Stift im Lieferumfang), Touchdisplay
Sicherheit Bios- und Systempasswörter, TPM 2.0, Kabel-Schloss-Vorbereitung, Fingerabdruck-Lesegerät
Batterie & Stromversorgung 45-Wh-Lithium-Ionen-Akku (intern), 65-Watt-Netzteil
Zubehör Eingabestift (ThinkPad Pen Pro)
Abmessungen & Gewicht 322 (B) x 224 (T) x 19 (H) mm, Testgewicht 1,54 kg & Netzteil 330 g
Herstellergarantie 1 Jahr Herstellergarantie mit Einlieferungs- und Rücksendeservice
Leihsteller Lenovo Deutschland
Informationen zum Testgerät Produktseite, PSREF, Hardware Maintenance Manual, Benutzerhandbuch
Lenovo ThinkPad L390 Yoga: Garantie

Für die ThinkPad-L-Serie gewährt Lenovo wie für die beliebte ThinkPad-E-Serie standardmäßig lediglich ein Jahr Herstellergarantie. Bei Bedarf kann man Dauer und Umfang aber flexibel den eigenen Bedürfnissen nach anpassen. Eine Verlängerung auf 3 Jahre Depot-Garantie (Einsende-/ Rücksendeservice) kostet derzeit zum Beispiel 118 Euro und 5 Jahre Vor-Ort-Garantie schlagen mit 344 Euro zu Buche.

Lenovo ThinkPad L390 Yoga: Gehäuse

Das Gehäuse des Lenovo ThinkPad L390 Yoga kommt in der Regel Bild Lenovo: Lenovo ThinkPad L390 Yogaim gewohnten Business-Schwarz mit dem typisch roten Trackpoint-Knubbel in der Mitte der Tastatur. ThinkPad-Schriftzüge dürfen hier genauso wenig fehlen wie der leuchtende i-Punkt am Displaydeckel. Alternativ hat Lenovo einige Konfiguration mit silberfarbenem Gehäuse im Programm und erweitert so die Auswahlmöglichkeiten.

Die Gehäusestabilität fällt insgesamt ordentlich aus und passt gut zur anvisierten Produktpositionierung. Lenovo gibt an verschiedene MIL-STD-810G-Tests bestanden zu haben. Kleinere Schwächen fallen erst bei genauerer Betrachtung auf. So lässt sich die Basiseinheit mit etwas Kraft verwinden und gibt beim Hochheben an der vorderen Handballenablage auch etwas nach.

Die Displayeinheit profitiert dagegen von der Aluminiumrückseite und verfügt dadurch über eine merklich höhere Stabilität, als viele Konkurrenzmodelle mit Kunststoffdeckel. Handballenablage und Tastatur liegen zudem fest auf und die Displayscharniere gefallen mit gewohnt tadelloser Qualität.

Das Gewicht des 13-Zöllers beträgt noch gut tragbare 1,54 kg. Das mit 330 g recht leichte Netzteil dürfte man dank der ordentlichen Akkulaufzeiten hin und wieder gefahrlos zu Hause lassen können. Die solide ausgeführten Gummifüße sorgen für einen stabilen Stand und verhindern zuverlässig ein mögliches Verrutschen.

Am Unterboden befinden sich keine separaten Wartungsklappen. Zum Erreichen der inneren Komponenten muss die gesamte Bodenplatte entfernt werden. Wie man hier am besten vorgeht beschreibt Lenovo im Hardware Maintenance Manual zum Lenovo ThinkPad L390/ L390 Yoga. Vor solchen Arbeiten sollte man sich wie üblich über die geltenden Garantiebedingungen informieren.

Lenovo ThinkPad L390 Yoga: Ausstattung
Schnittstellen

Das Lenovo ThinkPad L390 Yoga verfügt über eine recht Lenovo ThinkPad L390 Yogapraxisgerechte Schnittstellenausstattung inklusive Speicherkarten-Lesegerät, USB-C und proprietärem Mini-Ethernet. Die beiden USB-3.1-Gen.1-Anschlüsse im Typ-C-Format übertragen im Test Daten mit bis zu 443 MB/s, dienen dem Laden des Notebooks und können externe Displayport-Bildschirme ansteuern. Einen leistungsfähigeren Thunderbolt 3 hat die Serie nicht zu bieten.

Ein HDMI 1.4b und zwei USB 3.0 im Typ-A-Format sorgen für die nötige Kompatibilität mit bereits vorhandener Hardware. Externe Geräte mit Y-Anschluss, wie zum Beispiel DVD- oder Blu-Ray-Laufwerke, finden hier allerdings nur schwer eine Verbindung, da die beiden USB-A-Ports auf unterschiedlichen Seiten angeordnet sind.

Etwas Acht geben muss man beim Hantieren mit dem Convertible, da der Ein-/Ausschalter an der rechten Seite beim versehentlichen Betätigen naturgemäß den Betrieb unterbricht.

Schnittstellenperformance
Lenovo ThinkPad L390 Yoga Transferraten in MB/s
Speicherkarten-Lesegerät, Lexar Professional UHS-II 1000x (MicroSD 32 GB) 79,9 Lesen/ 50,9 Schreiben
USB 3.1 Gen. 1 Typ C, Samsung Portable SSD T3 (250 GB) 443 Lesen/ 403 Schreiben
USB 3.1 Gen. 2 Typ C, Sandisk Extreme 900 (480 GB) 346 Lesen/ 343 Schreiben
Ansteuerung Viewsonic VP 2780-4k 3.840 x 2.160 @ 60 Hz ja mit DisplayPort-Kabel/-Adapter
Latenzen: Testlaufzeit 28 Minuten. 986 µs
Maximale Lautstärke Audio (Pink Noise Datei) 74,5 dB(A)
Subjektive Audioqualität Höhenlastig, ansonsten vergleichsweise ausgewogen
Maximale unterbrechungsfreie Bluetooth-Reichweite mit JBL Flip 4 18 m
Erreichbarkeit BIOS Enter, dann F1
Erreichbarkeit Bootmenü Enter, dann F12
Kamera

Die im Displayrahmen integrierte HD-720p-Webcam verfügt Bild Lenovo: Lenovo ThinkPad L390 Yogaüber eine integrierte Beleuchtung und sorgt dadurch bei Videochats für eine minimal bessere Ausleuchtung von Gesichtern. Ansonsten bekommt man hier die übliche Webcam-Qualität geboten, die bei ungünstigen Lichtverhältnissen sichtbar an Darstellungsqualität verliert. Das Bildrauschen erhöht sich, die Farben verblassen und der Kontrast nimmt weiter ab.

Optional ist das Lenovo ThinkPad L390 Yoga auch mit einer Infrarotkamera (Windows Hello/ Gesichtserkennung) oder mit einer Tastaturkamera erhältlich. Letztere befindet sich dann oberhalb der Tastatur und erweitert den Funktionsumfang vor allem bei der Nutzung des Convertibles im Zelt- oder Tabletmodus.

Sicherheit

Neben den üblichen Passwortoptionen auf BIOS- und Systemebene verfügt das Lenovo ThinkPad L390 Yoga über ein TPM 2.0 (Trusted Platform Modul) und, abgesehen vom 128-GB-Einstiegsmodell, über Opal-2.0-fähige Solid State Drives.

Das im Testgerät integrierte Fingerabdruck-Lesegerät ist nicht immer serienmäßig vorhanden und auch eine Infrarotkamera zur Gesichtserkennung ist nur optional erhältlich. Die Aufpreise fallen aber mit etwa 30 Euro und 18 Euro sehr zurückhaltend aus. Für die physische Sicherung gegen Diebstahl ist an der rechten Gehäuseseite eine Kensington-Kabelschloss-Vorbereitung eingelassen. Ein Smartcard-Lesegerät ist generell nicht verfügbar.

Lenovo ThinkPad L390 YogaAudio

Die an der Unterseite eingelassenen 2-Watt-Lautsprecher liefern eine für Business-Notebooks recht passable Qualität ab. Zwar dominieren auch hier die Höhen, werden aber durch gut dosierte Mitten und Bässe hörbar unterstützt. Die maximale Lautstärke erreicht im Test einen Schalldruckpegel von 73,7 dB(A). Die maximale Lautstärke wird verzerrungsfrei und ohne Störgeräusche wiedergegeben. Externe Audiogeräte können zum Beispiel per USB, 3,5-mm-Klinke oder Bluetooth angebunden werden.

Das Abarbeiten von Echtzeitaudioaufgaben sollte beim Lenovo ThinkPad L390 Yoga noch ohne zu hohe Latenzen möglich sein. Das Tool Latency Mon hat nach einer Testzeit von 28 Minuten als maximale Latenz 986 µs angezeigt. Die kritische Grenze von 1.000 µs wird somit nicht überschritten. Mögliche Beeinträchtigungen wie Synchronistionsfehler, Aussetzer oder Knackgeräusche sollten demnach nicht auftreten. Bei diesem Testdurchlauf wurden keine Netzwerk- oder Akku-Komponenten deaktiviert.

Lenovo ThinkPad L390 Yoga

Lenovo ThinkPad L390 Yoga: Eingabegeräte
Tastatur

Die ThinkPad-Tastatur kommt im bekannten Format ohne Nummernblock und überzeugt mit normal großen Tasten im 19-mm-Raster. Druckpunkt, Anschlagverhalten und Geräuschentwicklung fallen insgesamt sehr gut aus. Beim Schreiben wippt die Tastaturmatte des Testgeräts so gut wie nicht nach. Vielschreibern wird diese Eingabe sicherlich sehr entgegen kommen.

Das typische Lenovo-Tasten-Layout hat einige Besonderheiten wie die vertauschten Strg- und FN-Taste oder die in der unteren Reihe platzierte Druck-Taste zu bieten. Das ist für Umsteiger gewöhnungsbedürftig und erfordert beim Arbeiten mit „normalen“ Tastaturen immer wieder ein Umdenken. „Strg“ und „FN“ können von den Funktionen her im BIOS oder über das Lenovo Vantage-Tool getauscht werden. Ansonsten gefallen die großen Pfeiltasten und die praxisgerecht zusammengestellten Sonderfunktionen.

Die im Testgerät integrierte Tastaturbeleuchtung ist nicht immer serienmäßig verbaut. Sie kostet für die Einstiegskonfiguration im Online-Konfigurator zum Testzeitpunkt knapp 18 Euro extra. Ansonsten verfügt sie wie auch in den anderen ThinkPads über zwei Helligkeitsstufen, leuchtet dauerhaft oder kann auch ganz ausgeschaltet werden.

Touchpad & Trackpoint

Das Touchpad verfügt über eine angenehm große Eingabefläche von 100 x 56 mm und ist mit integrierten Touchpad-Tasten als Clickpad ausgeführt. Die Gleiteigenschaften der Touchoberfläche sind sehr gut und nehmen Eingaben zuverlässig an. Auch die an der vorderen Kante integrierten Tastenbereiche funktionieren gut. Konfigurationen können über die Windows-Touchpad-Einstellungen vorgenommen werden, der Synaptics-Touchpad-Treiber bietet hierfür keine Optionen.

Die oberhalb des Touchpads positionierten Eingabetasten gehören zum obligatorischen Trackpoint. Dieser gilt bei den ThinkPad-Serien als etabliertes Markenzeichen und stellt eine gelungene Alternative oder Ergänzung zur Touchpad- oder Mauseingabe dar. Die Steuerung erfolgt präzise und schnell, erfordert für Einsteiger aber ein wenig Eingewöhnungszeit. Wer für dieses Gimmick keine Verwendung hat, kann es kurzer Hand in Lenovos Vantage-Tool deaktivieren.

Multitouch & Eingabestift

Das Lenovo ThinkPad L390 Yoga ist serienmäßig mit einem Multitouch-Display samt integriertem Digitizer ausgestattet. In Lenovos Online-Konfigurator befindet sich bei der Gerätezusammenstellung der Eingabestift Lenovo ThinkPad Pen Pro immer mit im Lieferumfang. Laut PSREF zum Lenovo ThinkPad L390 Yoga (Product Specification Reference) können aber auch (vorkonfigurierte) Geräte ohne Stift den Weg in den Handel finden. Für die geordnete Aufbewahrung bietet Lenovo einen komfortablen Einschub direkt im Gehäuse.

Die sensitive Displayoberfläche arbeitet bis in die Ecken und an den Displayrand sehr genau und zuverlässig. Für die Fingerbedienung sollte man die systemseitige Darstellungsgröße etwas erhöhen, um die Treffsicherheit bei kleinen Menüs oder Auswahlkästchen zu steigern. 125 % haben sich im Test als durchaus praktikabel erwiesen.

Lenovo ThinkPad L390 Yoga: Display

Das Lenovo ThinkPad L390 Yoga ist laut PSREF immer mit einem 13,3-Zoll-FullHD-IPS-Multitouch-Display inklusive Digitizer ausgestattet. Die glatte Bildschirmoberfläche kommt mit einer Entspiegelungsschicht und kann dadurch auftretende Spiegeleffekte etwas entschärfen. Alternative Paneloptionen mit höherer Auflösung oder einem erweitertem Farbraum sind nicht erhältlich.

Lenovo verspricht für das Display des Lenovo ThinkPad L390 Yoga eine Helligkeit von 300 cd/m², einen Kontrast von 800:1 und eine Farbraumabdeckung von 72 % (nicht genauer spezifiziert).

Helligkeit & Kontrast

Im Test erreicht das Display eine maximale Helligkeit von 320 cd/m² in der rechten oberen Ecke, die auf der gegenüberliegenden Seite allerdings auf 267 cd/m² hin abfällt. Die Ausleuchtung beträgt dadurch nur durchschnittliche 83 %. Das Schwarzbild offenbart gut sichtbare Lichthöfe an den Bildschirmrändern.

Die Helligkeit kann wie gehabt über die 11 vordefinierten Helligkeitsstufen oder stufenlos über die Anzeigeeinstellungen geregelt werden. Bei 85 % liefert das Panel 200 cd/m², bei 75 % 150 cd/m². Unterhalb der Helligkeitsstufe 10 kommt PWM zur Helligkeitsregulierung zum Einsatz. Mit einer recht hohen Frequenz von 1.000 Hz dürfte das aber bei den meisten Anwendern zu keinen Einschränkungen führen.

Der im Auslieferungszustand in der Displaymitte gemessene Schwarzwert beträgt 0,247 cd/m² und sorgt zusammen mit der maximalen Helligkeit für einen Kontrast von 1.251:1. Im profilierten Zustand sinkt die Helligkeit bei einem kaum veränderten Schwarzwert auf 252 cd/m², was in der Folge zu einem verringerten Kontrast von 1.095:1 führt.

Farbraum & Farbgenauigkeit

Die Gesamtheit der darstellbaren Farben liegt deutlich über dem sonst üblichen Durchschnitt und ist in der Lage immerhin 88 % des sRGB-Farbraums abzudecken. Das dürfte für so manche professionelle Grafik- und Fotoaufgaben zwar insgesamt zu wenig sein, sorgt aber dennoch für differenziertere Farbabstufungen als bei den sonst oft zum Einsatz kommenden Standardpanels.

Die Farbdarstellung leidet im Auslieferungszustand unter einem gut sichtbaren Grünstich. Das durchschnittliche DeltaE 2000 (Abweichung vom Ideal, je weniger desto besser) beträgt hier 6,2 und das maximale DeltaE 2000 11,4. Für ein farbtreues Arbeiten reicht das nicht aus. Nach einer Profilierung mit einem Colorimeter liegt das maximale DeltaE 2000 noch bei 7,6 und insgesamt drei Messwerte reißen die kritische Grenze von 5. Ansonsten zeigt sich die Wiedergabe aber frei von einem Farbstich und gefällt mit einer insgesamt natürlichen Darstellung.

Displaymessungen im Überblick
Display – Lenovo ThinkPad L390 Yoga 13,3-Zoll-IPS-Display, glänzend, 16:9, LEN4094, NV133FHM-N5A
Entspiegelung Entspiegelungsschicht
Eingabemöglichkeiten Finger, aktiver Stift
Auflösung 1.920 x 1.080 Bildpunkte, 165 ppi
minimale Helligkeit 3,7 cd/m²
ca. 150 cd/m²  75 % Helligkeit 150 cd/m²
ca. 200 cd/m²  85 % Helligkeit 200 cd/m²
maximale Helligkeit 320 cd/m²
maximale Helligkeit Displaymitte/ Akku/ profiliert 309 cd/m²// 309 cd/m²// 252 cd/m²
Schwarzwert Displaymitte (profiliert) 0,247 cd/m² (0,23 cd/m²)
Ausleuchtung 83 %
sRGB-Farbraumabdeckung 88 %
AdobeRGB-Farbraum 57 %
P3-Farbraum
Kontrast Displaymitte (profiliert) 1.251:1 (1.095:1)
mittleres DeltaE 2000 (profiliert) 6,2 (2,7)
maximales DeltaE 2000 (profiliert) 11,4 (7,6)
Helligkeitsregulierung durch Pulsweitenmodulation (PWM) Einsatz von PWM mit 1.004 Hz ≤ Helligkeitsstufe 9
Displaybesonderheiten Relativ homogenes Schwarzbild mit  erkennbaren Lichthöfen
Das Display wurde mit Portrait Displays Spectracal Calman Software vermessen und ausgewertet. Ausführlicher Artikel zu Calmans Farbanalyse-Software.  Messgerät: Spektralfotometer x-rite i1 Basic Pro 2.
Lenovo ThinkPad L390 Yoga: Leistung

Wie auch das Lenovo ThinkPad E590 ist das Lenovo ThinkPad L390 Yoga mit drei verschiedenen Prozessoren erhältlich: Intel Core i3-8145U, Intel Core i5-8265U und Intel Core i7-8565U. Die Grafikausgabe übernimmt immer die in den jeweiligen Prozessoren integrierte Intel UHD Graphics 620. Zwei RAM-Bänke ermöglichen einen Ausbau des Arbeitsspeichers auf bis zu 32 GB DDR4-RAM und der Massenspeicher aus Lenovos Online-Konfigurator fasst bis zu 512 GB.

Prozessor – Intel Core i5-8265U

Der im Lenovo ThinkPad L390 Yoga eingesetzte Intel Core i5-8265U verfügt über 4 Rechenkerne, kann bis zu 8 Threads gleichzeitig abarbeiten und erreicht eine maximale Taktrate von bis zu 3,9 GHz. Die reguläre Thermal Design Power (maximale Verlustleistung, TDP) beträgt 15 Watt, der Verbrauch des CPU-Package erreicht im Test in manchen Szenarien bis zu 23 Watt.

Beim CPU-Benchmark Cinebench R15 64 bit erzielt das Testgerät beim Single-Thread-Test 161 Punkte und beim Multi-Thread-Test 566 Punkte. Das liegt im üblichen Rahmen vergleichbarer Prozessoren.

Im Akkubetrieb nimmt sich die reine CPU-Leistung nur wenig zurück und schafft dann immer noch 150 Punkte beim Single-Thread-Test und 550 Punkte beim Multi-Thread-Test.

Unter Dauerlast verhält sich die CPU-Abstimmung gegenläufig zu den bisher beobachteten Leistungskurven. Zu Beginn des Tests stapelt die CPU-Abstimmung erst einmal tief, um sich dann an die dauerhaft lieferbare Performance heranzutasten. Beim Geekbench CPU-Stresstest starten die Ergebnisse bei um die 9.000 Punkte, um sich im Verlauf dann konstant bei um die 10.200 Punkte einzupendeln.

Lenovo ThinkPad L390 Yoga

Grafik – Intel UHD Graphics 620

Das Lenovo ThinkPad L390 Yoga verfügt generell über eine im Prozessor integrierte Grafikeinheit. Die Intel UHD Graphics 620 ist für die breite Masse anstehender Aufgaben gut gerüstet und dürfte gerade im Unternehmensbereich eine statusgerechte Lösung darstellen. Eine dedizierte Alternative ist für dieses Convertible nicht erhältlich.

Die Ergebnisse der Intel UHD Graphics 620 (16 GB DDR4-Single-Channel-RAM) ordnen sich zwischen den bisher ermittelten Resultaten ein und entsprechen der Leistungsfähigkeit mit Single-Channel-Arbeitsspeicher. Mit einem zweiten RAM-Modul kann man den Dual-Channel-Modus aktivieren und im 3D-Betrieb auf bis zu 30 % höhere Frameraten hoffen.

Beim Cinebench R15 OpenGL-Shading erzielt die Testkonfiguration 42 fps, beim 3DMark Cloud Gate 8.469 Punkte und beim Unigine Heaven Basic 21 fps. Damit kann sie sich knapp vor der Intel UHD Graphics 620 aus dem getesteten Lenovo ThinkPad E590 mit Intel Core i3-8145U setzen.

Massenspeicher – Samsung PM981 mit 512 GB

Kein Blöße gibt sich die Testkonfiguration beim eingesetzten Massenspeicher. Samsungs PM981 bietet mit 512 GB (brutto) nicht nur eine ordentliche Speicherkapazität, sondern gefällt auch mit hohen Transferraten von bis zu 3.094 MB/s beim Lesen und 1.846 MB/s beim Schreiben.

Benchmarkergebnisse im Überblick
Lenovo ThinkPad L390 Yoga 16 GB RAM & PCIe-SSD
Prozessor  Single-Core  Multi-Core
Cinebench R15 64 bit 161 cb 566 cb
Geekbench 3.3.0 64 bit 3.537 Punkte 12.586 Punkte
System Single-Core Multi-Core
PCMark 8 Home (Akku) 3.333 Punkte (2.835 Punkte)
Massenspeicher Lesen Schreiben
Crystal Disk Mark QD32 3.094 MB/s 1.846 MB/s
Crystal Disk Mark sequ. 2.189 MB/s 1.513 MB/s
Grafik HD Basic HD+ Extreme
Unigine Heaven 4.0 21 fps 5 fps
Cinebench R15 OpenGL 42 fps
Cloud Gate – 3DMark 8.469 Punkte
Firestrike – 3DMark 1.051 Punkte
Time Spy – 3DMark 417 Punkte
Vergleichswerte CPU CPU-Benchmarkliste
Vergleichswerte GPU GPU-Benchmarkliste
Lenovo ThinkPad L390 Yoga: Emissionen
Betriebsgeräusch

In guter ThinkPad-Manier kann das Lenovo ThinkPad L390 Yoga mit einem insgesamt sehr leisen Betriebsgeräusch glänzen. Selbst unter fordernder Prozessor- oder Grafiklast zeigt sich der gemessene Schalldruckpegel mit 30,2 dB(A) sehr zurückhaltend.

Hochfrequente Nebengeräusche oder sonstige Elektronikgeräusche sind beim Testgerät nicht aufgetreten. Der Lüfter erhöht und verringert seine Drehzahl im Betrieb langsam und stetig. Hektische Betriebsamkeit? Fehlanzeige! Ansonsten arbeitet das Testgerät im Office- und Anwendungsbereich oft lautlos und gibt keinen Mucks von sich.

Emissionen – Lenovo ThinkPad L390 Yoga Schalldruckpegel
Leerlauf (Energiesparmodus, minimale Displayhelligkeit) Lautlos
Büro (PCMark 8 Battery Test, 200 cd/m², ausbalanciert) Lautlos – 27,0 dB(A)
WLAN-Streaming (200 cd/m², ausbalanciert) Lautlos
Video (200 cd/m², ausbalanciert) Lautlos
Cinebench Lautlos – 30,2 dB(A)
Geekbench Stresstest 27,0 – 30,2 dB(A)
Stresstest (maximale Displayhelligkeit) 30,2 dB(A)

Während die Gehäuseoberfläche des Lenovo ThinkPad L390 Yoga bei wenig Last an keiner Stelle die 30-Grad-Marke überschreitet, rächt sich die genügsame Lüftertätigkeit bei langanhaltenden rechenintensiven Aufträgen doch noch ein wenig. Nach gut einer Stunde Stresstest erwärmt sich der zentrale Unterboden auf bis zu 56,5 °C, was dann vor allem beim Einsatz auf dem Schoß gut spürbar ist.

Die Handballenablage zeigt sich mit maximal 25,5 °C hiervon allerdings recht unbeeindruckt und auch der Tastaturbereich bleibt mit 49,0 °C unterhalb der 50-Grad-Marke.

Lenovo ThinkPad L390 Yoga: Stromverbrauch
Leistungsaufnahme

Die beim Testgerät gemessenen Leistungsaufnahme bewegt sich zwischen 2,4 Watt im Minimum (ausgeschaltetes Display, Leerlauf, Funk aus) und 49,1 Watt bei kurzen Lastspitzen (Geekbench Stresstest, maximale Displayhelligkeit, Funk an). Im regulären Büro- und Anwendungs-Betrieb dürfte man meist mit angepassten Einstellungen (Display 200 cd/m², ausgeglichenes Profil, Funk an) mit um die 10 Watt gut auskommen.

Bei rechenintensiven Prozessoraufgaben muss man dagegen mit durchschnittlich 35 Watt rechnen und bei grafiklastigen Spielen wird auch schon mal schnell die 40-Watt-Grenze überschritten. Das Netzteil ist mit einer Nennleistung von 65 Watt spezifiziert und bietet genügend Leistungsreserven.

Leistungsaufnahme
Energieverbrauch – Lenovo ThinkPad L390 Yoga Leistungsaufnahme Akkulaufzeit
Leerlauf (Energiesparmodus, Display aus) 2,4 Watt
Leerlauf (Energiesparmodus, minimale Displayhelligkeit) 3,9 Watt
Leerlauf (Energiesparmodus, maximale Displayhelligkeit) 6,8 Watt
Büro (PCMark 8 Battery Test, 200 cd/m², ausbalanciert) 6,6 – 42,5 Watt 3.13 h
WLAN-Streaming (200 cd/m²) 7,8 – 10,4 Watt 6:52 h
Video-Playback (200 cd/m²) 8:26 h
Geekbench Stresstest 49,1 – 28,5 Watt
Stresstest (Unigine Heaven & Geekbench) 36,3 – 48,6 Watt
Battery Eater Classic 1:40 h
Leerlauf Akku-Ladezeit (200 cd/m²) 1:58 h
45-Wh-Lithium-Ionen-Akku, 65-Watt-Netzteil
Akkulaufzeiten

Das Lenovo ThinkPad L390 Yoga ist standardmäßig mit einem 45-Wh-Akku-bestückt. Alternative Kapazitätsgrößen sind nicht im Angebot. Der Akku ist fest im Inneren verbaut und ein Austausch ist nur für einen möglichen Servicefall vorgesehen.

Bei der getesteten Konfiguration sorgt er für passable Akkulaufzeiten, die sich allerdings zum Beispiel denen des Lenovo ThinkPad E580 oder Lenovo ThinkPad E590 unterordnen müssen. Je nach Auftragslage und Arbeitsweise sind in der Praxis mit angepassten Einstellungen (200 cd/m², ausgeglichenes Profil) aber gute 3 bis 8 Stunden möglich.

Für das Laden des Akkus hat das Testgerät (Leerlauf, 200 cd/m², ausgeglichenes Profil) knapp 2 Stunden benötigt.

Lenovo ThinkPad L390 Yoga: Fazit

Das Lenovo ThinkPad L390 Yoga ist nicht nur ein tolles Lenovo ThinkPad L390 YogaBusiness-Notebook, sondern gleichzeitig auch ein funktionsreiches Convertible. Mit 360-Grad-Scharnier, Touchscreen und Eingabestift bekommt man hier im Vergleich zum Standard-Notebook-Format eine Vielzahl zusätzlicher Anwendungsmöglichkeiten geboten. Dass Lenovo hier bei Gewicht und Ausmaßen nicht über die Stränge schlägt, sorgt für einen willkommenen Mobilitätscharakter.

Keine Abstriche muss man hier bei der Leistungsfähigkeit, dem Betriebsgeräusch, den Eingabegeräten oder den sonstigen ThinkPad-Qualitäten hinnehmen. Die Schnittstellenausstattung ist insgesamt gut und dürfte im Businessbereich kaum Wünsche offen lassen.

Lediglich ein Thunderbolt 3 oder eine hochauflösende und farbstarke Displayalternative könnten sich vielleicht noch auf so manchem Wunschzettel wiederfinden. Die Akkulaufzeiten schaffen zwar keine Platzierung in der Spitzengruppe, dennoch dürfte man hiermit genügsamere Arbeitstage auch ohne Netzteil gut überstehen können.

Lenovo ThinkPad L390 YogaUnter dem Strich ist es Lenovo mit dem ThinkPad L390 Yoga gelungen, ein rundum stimmiges Convertible ohne echte Schwächen auf die Beine zu stellen.

Das Lenovo ThinkPad L390 Yoga lässt sich besonders gut direkt bei Lenovo den persönlichen Bedürfnissen nach anpassen: Lenovo ThinkPad L390 Yoga (Werbung).

Tobias Winkler

Neben zahlreichen Artikeln, die ich seit 2009 für Notebookjournal, PRAD und Notebookcheck verfasst habe, setze ich nun beim Projekt Notebooks & Mobiles meine eigenen Vorstellungen von einer Testplattform um. Ich habe Spaß am Schreiben, an mobiler Technik und allem was dazugehört.

7 Gedanken zu „Lenovo ThinkPad L390 Yoga im Test

  • 22. März 2019 um 15:44
    Permalink

    Ist es beim L390 tatsächlich möglich, an beide USB3.1 Typ-C Monitore anzuschließen oder das Netzteil, um den Akku zu laden. Lenovo weist diese Funktionalität nur für den Linken der beiden Ports aus. Das „Ladesymbol“ befindet sich auch nur am linken Port.

    Gemäß Artikel: „Die beiden USB-3.1-Gen.1-Anschlüsse im Typ-C-Format übertragen im Test Daten mit bis zu 443 MB/s, dienen dem Laden des Notebooks und können externe Displayport-Bildschirme ansteuern.“

    Antwort
    • 22. März 2019 um 16:21
      Permalink

      Im Test wurde das Thinkpad L390 Yoga an beiden USB-C-Schnittstellen geladen. Der Hintere macht für die Stromversorgung rein handhabungstechnisch natürlich mehr Sinn, deshalb vermutlich die Kennzeichnung.
      Die Displayportfunktion habe ich tatsächlich nur an einem der beiden Ports getestet. Sehe jetzt aber auch keinen Grund, warum einer der beiden nicht für die Bildausgabe geeignet sein soll. Im Benutzerhandbuch unterscheidet Lenovo jedenfalls nicht zwischen den beiden USB-C-Ports.
      Ob beide USB-C gleichzeitig mit externen Bildschirmen betrieben werden können, ist dagegen nicht ersichtlich. HDMI + DP sollte im Rahmen der unterstützten Auflösungen aber funktionieren.

      Edit: Hier noch der Link zum Benutzerhandbuch: https://download.lenovo.com/pccbbs/mobiles_pdf/l390_l390yoga_ug_de.pdf?linkTrack=PSP:ProductInfo:UserGuide

      Antwort
      • 24. März 2019 um 07:34
        Permalink

        Herzlichen Dank für die Rückmeldung!

        Antwort
  • 6. April 2019 um 12:11
    Permalink

    Hallo und danke für den Bericht! Ich habe nun schon das zweite L390 Yoga und habe massive Probleme mit den USB-A-Ports: Auf der linken Seite reißt die Verbindung zu anhängenden Peripheriegeräten immer wieder kurz ab und stellt sich dann sofort wieder her. Das ist besonders nervig, wenn es sich um eine Maus oder eine Tastatur handelt, aber auch beim Sichern von Daten auf einer Festplatte. Egal, um welches Gerät es sich handelt: Das Problem besteht permanent. Das Problem hatte ich schon bei dem ersten Gerät, das ich wegen dieses Problems zurückgeschickt hatte. Da das zweite Gerät nun dasselbe Problem aufweist, handelt es sich entweder um ein Problem der Serie oder aber die angehängte Hardware ist (aus welchem Grund auch immer) nicht ganz kompatibel. Für mich scheint es aber eher an der Stromversorgung über den USB-Port zu tun zu haben.
    Auf der rechten Seite passiert das nicht, hier hatte ich heute allerdings das Problem, dass Tastatur und Maus, die über ein Lenovo-USB3.0-Hub angeschlossen waren, nach dem ersten Hochfahren gar nicht erkannt wurden. Mit einem älteren USB Hub funktioniert es.
    Gibt es hierfür vielleicht eine Erklärung?

    Antwort
    • 7. April 2019 um 07:48
      Permalink

      Um das Problem weiter eingrenzen zu können, wäre es wichtig zu erfahren welche Peripheriegeräte genau eingesetzt werden. BIOS, System und Treiber auf aktuellem Stand?

      Antwort
      • 7. April 2019 um 23:57
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        Es handelt sich um eine USB-Tastatur (Cherry), USB-Maus (Lenovo), USB-Festplatte (1TB, Seagate) sowie diverse USB-Sticks. Alle Geräte funktionieren, wenn ich sie über einen USB 2.0 HUB am RECHTEN USB-Anschluss anstecke. Links nicht. Schließe ich die Geräte über einen USB 3.0 Hub (Lenovo) an der rechten Seite an, werden die Geräte teilweise gar nicht erkannt (das ist aber wohl ein anderes Problem). Das Problem mit den Verbindungsabbrüchen taucht ausschließlich LINKS auf. System und Treiber sind aktuell. Bios ist in der Version 1.05. Über Lenovo Vantage ist ein Bios-Update verfügbar, das ich aber nicht installieren kann (eine Fehlermeldung wird angezeigt und das Update bricht ab – irgendwas, „unable to flesh“ irgendwas).

        Merkwürdig ist jedenfalls, dass es bei einem anderen Rechner schon genauso war, was dann möglicherweise tatsächlich darauf schließen lassen könnte, dass das Problem von den Peripheriegeräten verursacht wird. Aber warum nicht am recht USB-Port? Sind die unterschiedlich?

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        • 8. April 2019 um 14:06
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          Hm, gerade Tastatur und Maus dürften aufgrund des geringen Strombedarfs eigentlich keine Probleme bereiten. Bei externen Festplatten, SSDs, DVD-Brennern usw. kann das schon mal zu Problemen führen, weil die jeweilige USB-Spezifikation nicht eingehalten wird. Hast du im BIOS mal testweise die Power-Delivery-Funktion des linken USB-Ports aus- oder eingeschaltet? Das ist jetzt der einzige Unterschied den die beiden USB-Typ-A-Ports aufweisen. Vielleicht liegt da der Fehler…
          Der Lenovo USB-3.0-Hub, hat der eine eigene Stromversorgung? Wenn nicht, könnte da der Hund begraben liegen. Gehe mal davon aus, dass Lenovo bei Geräten mit USB-C genau diesen auch für den Betrieb mit Docks und Hubs vorsieht (bis zu 100 Watt) und die älteren Typ-A-Ports strikt nach Spezifikation (4,5 Watt) betreibt.

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