Intel UHD Graphics 620 (Laptop) im Test

Kaby Lake Refresh. Die Intel UHD Graphics 620 ist eine sparsame und dennoch leistungsstarke Prozessorgrafik, die sich als Teil von Intels 8. Prozessorgeneration in vielen neu aufgelegten Notebooks wiederfindet.

Auf "einen dedizierten Grafikchip aus den Häusern AMD und Nvidia kann man heutzutage in vielen Fällen leicht verzichten. Abgesehen von aufwendigen 3D-Berechnungen im Spiele- und Konstruktionsbereich, bringen im Prozessor integrierte Grafiklösungen in der Regel genügend Leistung und Fähigkeiten mit, um die meisten Alltagsaufgaben souverän abarbeiten zu können.Da sich nahezu in jeder mobilen Intel-CPU auch ein entsprechender Grafikprozessor befindet, gehören die Intel-Grafikchips generell zu den meistverkauften Lösungen überhaupt.

Die derzeit erhältlichen mobilen Intel-Core-i-CPUs der 8. Prozessorgeneration sind alle mit der gleichen Grafikeinheit bestückt: Datenblatt Intel Core i7-8550U mit Intel UHD Graphics 620

Die Intel UHD Graphics 620 ist in folgenden ULV-Prozessoren der Kaby-Lake-Refresh-Generation integriert:

In allen Fällen teilen sich Prozessoreinheit und Grafik die gemeinsame Thermal Design Power von 15 Watt. Diese kann je nach Notebook-Konzept und Hersteller auf 10 Watt abgesenkt oder 25 Watt angehoben werden. Ansonsten sind die Grafikspezifikationen der Intel UHD Graphics 620 in allen oben genannten Prozessorvarianten identisch. Zudem sind im Datenblatt keine Unterschiede zum Vorgängermodell Intel HD Graphics 620 festzustellen. Lediglich die Unterstützung der langsameren DDR3-Speichertypen ist entfallen.

Auszug der technischen Daten
  • Grundtaktfrequenz 300 MHz
  • Max. dynamische Grafikfrequenz 1.10 GHz
  • Max. Videospeicher der Grafik 32 GB (shared memory)
  • Speichertypen DDR4-2400, LPDDR3-2133
  • Max. Anzahl der Speicherkanäle 2
  • Max. Speicherbandbreite 34,1 GB/s
  • Videoausgang
  • eDP/DP/HDMI/DVI
  • Max. Auflösung (HDMI 1.4) 4.096 x 2.304 @ 24Hz
  • Max. Auflösung (DP) 4.096 x 2.304 @ 60Hz
  • Max. Auflösung (eDP – integrierter Flachbildschirm) 4.096 x 2.304 @ 60Hz
  • Unterstützung für DirectX 12
  • OpenGL Unterstützung 4.4
  • Intel Quick-Sync-Video
  • Intel Clear-Video-HD-Technologie
  • Intel Clear-Video-Technik Ja
  • Anzahl der unterstützten Bildschirme 3

Entscheidend für die tatsächlich erzielbare Grafikperformance ist der im jeweiligen Notebook eingesetzte Arbeitsspeicher. Da die im Prozessor integrierte Intel UHD Graphics 620 wie auch die Vorgängergenerationen keinen eigenen Grafikspeicher besitzt, bedient sie sich im Shared-Memory-Verfahren beim Arbeitsspeicher. Dieser kann als LPDDR3 oder DDR4 verbaut werden. Neben diesen standardbedingten Takt-und Leistungsunterschieden ist ebenfalls von Bedeutung, ob beide zur Verfügung stehenden Speicherkanäle genutzt werden.

Bei verlötetem RAM ist man hier meist auf die Herstellerangabe angewiesen, bei regulären Steckplätzen kann man dies leicht an der Bestückung erkennen. Sind beide Speicherslots belegt, so arbeitet das System im schnellen Dual-Channel-Modus. Ist dagegen nur ein RAM-Modul eingesteckt, so wird auch nur ein Speicherkanal genutzt, was die 3D-Leistung um etwa 25 bis 30 % reduziert. In der Regel lässt sich dieses Manko recht einfach durch das Einstecken eines zweiten RAM-Riegels beheben.

Beispiele bereits getesteter Notebooks mit Intel UHD Graphics 620:

Acer Aspire 5 A515
Intel Core i5-8250U, Intel UHD Graphics 620 (Single-Channel)

Dell Inspiron 17 2-in-1 7000 (7773)
Intel Core i7-8550U, Intel UHD Graphics 620 (Dual-Channel)
Hier gehts zum ausführlichen Testbericht!

Die Intel UHD Graphics 620 zeigt in den bisherigen Tests, dass sie die Hardwaremöglichkeiten deutlich besser ausschöpfen kann, als der Vorgänger Intel HD Graphics 620. Trotz identischem Datenblatt liefern die bisherigen Testgeräte bei vergleichbarer Speicherbestückung etwa 10 bis 30 Prozent bessere Testergebnisse ab. Je nach Testsequenz ist das zwar auch der gesteigerten CPU-Performance zu verdanken, dennoch lässt sich ein Teil der gesteigerten Dynamik auch der Grafikeinheit zuordnen. In einigen Tests reicht es sogar, um der dedizierten Nvidia Geforce 940MX (2 GB GDDR5) die Rücklichter zu zeigen.

Intel UHD Graphics 620: Benchmarks

Die grundsätzliche Leistungsfähigkeit der Prozessorgrafik schwankt aufgrund der oben beschriebenen Shared-Memory-Problematik je nach Notebook-Konfiguration recht stark. Zudem sind immer auch die jeweiligen Gehäuseverhältnisse, das Kühlsystem und die Lüftersteuerung nicht zu unterschätzende Parameter, die Einfluß auf die Testergebnisse haben.

DirectX

Selbst unter guten Voraussetzungen, wie zum Beispiel beim großen 17-Zöller Dell Inspiron 17 7773, kann man grundsätzlich noch einen eindeutigen Abstand zu Nvidias Geforce 940MX feststellen. Das deutlich bessere Ergebnis der UHD Graphics 620 beim 3DMark Cloud Gate (DX9) wird dagegen wohl zum größten Teil auf die erheblich bessere Prozessorleistung zurückzuführen sein.

Beim 3DMark Firestrike (DX11) wiederum rennt die Nvidia Geforce 940MX etwa 50 Prozent schneller und beim 3DMark Time Spy (DX12) und den Unigine Heaven Tests (DX9 & DX11) liefert sie etwa 30 Prozent mehr Leistung ab. Das sorgt beim Spielen für ein paar Bilder pro Sekunde mehr, die je nach Spieletitel letztlich auch für etwas mehr Spielraum bei den Qualitätseinstellungen sorgen. Für aktuelle, fordernde 3D-Spiele eignen sich dagegen weder Intels UHD 620 noch Nvidias Geforce 940MX.

OpenGL

Beim OpenGL-Shading liefert die Intel UHD Graphics 620 ein erstaunlich gutes Ergebnis ab. Mit 59 fps kann sie sich deutlich von Nvidias Geforce 940MX im MSI CX62 7QL absetzen. Neben Anwendungen die auf die OpenGL-Schnittstelle setzen, profitieren hiervon natürlich auch auf OpenGL basierende Spiele.

Intel UHD Graphics 620

Bei optimierten OpenGL-Anwendungen aus dem professionellen CAD-Bereich reicht die Performance lediglich für Basisaufgaben. Rechen-, Grafik- und Speicherleistung fallen hier insgesamt zu gering aus. Für ein professionelles Arbeiten sollte man nach wie vor auf dedizierte Grafiklösungen der Quadro-, FirePro- und Radeon-Pro-Serien zurückgreifen.

Intel UHD Graphics 620

Spiele

Im Spielebereich schafft es die Intel UHD Graphics 620 bei genügsamen Titeln durchaus passable Frameraten zu erzielen. Damit sind nicht die üblichen Casual Games wie Angry Birds, Clash of Clans oder Candy Crush gemeint. Nein, auch ältere Spiele wie Tomb Raider, GRID: Autosport oder Dirt Rally lassen sich bei HD-Auflösung (1.366 x 768 Bildpunkte) mit niedrigen und mittleren Qualitätseinstellungen flüssig wiedergeben. Hier ist dann aber auch tatsächlich die Grenze zu ziehen, denn aktuelle 3D-Kracher wie Deus Ex: Mankind Divided oder Total War: Warhammer 2 sind hiermit kaum spielbar.

Intel UHD Graphics 620

GPGPU – OpenCL

Neben den typischen Grafikaufgaben, können Grafikchips per OpenCL-Schnittstelle auch für viele andere rechenintensive Aufgaben verwendet werden. Dazu gehören zum Beispiel Konvertierungen, Bildbearbeitungsfilter, Videofilter, das Ver- und Entschlüsseln von Daten oder Berechnungen im Rahmen der Finanz- oder Wissenschaftsanalyse. Das Nutzen des Grafikchips für solche Aufgaben entlastet einerseits den Prozessor und sorgt andererseits für einen nicht unerheblichen Geschwindigkeitsschub. Getestet habe ich die Bereiche Raytracing (Licht-Schatten-Berechnungen), Finanzanalyse, Kryptographie, Bildbearbeitung und wissenschaftliche Berechnungen.

Hier kann sich die Intel UHD Graphics 620 eine gute Position erarbeiten und je nach Testsequenz sogar dedizierte Grafikchips wie AMDs FirePro W4190M oder Nvidias Geforce MX150 hinter sich lassen. Auffällig schlecht fällt dagegen die Kryptographieleistung beim Testgerät aus. Mit 1,8 GB/s bleibt sie deutlich hinter dem Ergebnis von 2,73 GB/s der Intel UHD Graphics 620 aus dem Acer Aspire 5 zurück.

Intel UHD Graphics 620: Taktreduzierungen

Die Stabilität der Grafikleistung ist im Notebookbereich immer von dem konkret im jeweiligen Notebook verbauten Kühlsystem abhängig. Auch limitieren Hersteller hin und wieder gerne die Grafik- und oder CPU-Leistung bei Volllastszenarien, um vorgegebene thermische Grenzen (TDP) einhalten zu können. Grundsätzlich hat sich in den bisherigen Tests bei Notebooks & Mobiles gezeigt, dass je größer das Gehäuse ausfällt und je effektiver das Kühlsystem arbeitet, desto stabiler und leistungsfähiger zeigt sich auch der Prozessor mitsamt Grafikeinheit.

Im Dell Inspiron 17 7773 hat die Intel UHD Graphics 620 trotz flachem Gehäuse relativ gute Voraussetzungen zur Verfügung. Das Kühlsystem ist für das Zusammenspiel mit der dedizierten Nvidia Geforce MX150 hin ausgelegt und sollte dadurch einige Reserven bieten. Die Möglichkeiten nutzt Dell beim Testgerät jedoch nicht aus, sondern legt hier eher Wert auf ein möglichst leises Betriebsgeräusch.

Die Taktfrequenz der Intel UHD Graphics 620 erreicht, wenn überhaupt, im Test nur kurzzeitig den Maximaltakt von 1,1 GHz. Bei reiner Grafiklast pendelt die Frequenz dagegen zwischen 900 und 1.000 MHz und beim Stresstest mit zusätzlicher CPU-Last schwankt die Taktung zwischen 750 und 850 MHz. Andere Notebook-Konzepte mit energischer agierendem Lüfter könnten die Möglichkeiten der Intel UHD Graphics 620 daher besser ausreizen.

Intel UHD Graphics 620: Fazit

Die Intel UHD Graphics 620 ist eine verhältnismäßigIntel UHD Graphics 620 leistungsfähige und zugleich sparsame Notebooklösung. Wichtige Videofunktionen, GPGPU-Berechnungen, Videokonvertierungen per Intel Quick Sync Video oder der Multimonitorbetrieb mit bis zu 3 Displays decken ein breites Spektrum möglicher Einsatzgebiete ab. Mit der richtigen Schnittstelle (DisplayPort) können 4k-Bildschirme mit einer Auflösung von bis zu 4096 x 2304 Bildpunkten bei 60 Hz angesteuert werden. Im Vergleich zum Vorgänger Intel HD Graphics 620 ist je nach Einsatzgebiet eine Leistungssteigerung von 10 bis 30 Prozent feststellbar.

Nach wie vor kaum geeignet ist die Prozessorgrafik dagegen für fordernde 3D-Spiele oder bei professionellen 3D-CAD-Konstruktionen. Dies sind weiterhin die Domänen leistungsfähiger 3D-Grafikchips aus den Häusern AMD und Nvidia.

Notebooks mit Intel UHD Graphics 620 findet man zum Beispiel bei Notebooksbilliger: Notebooks mit Intel UHD Graphics 620 (Werbung).

Tobias Winkler

Neben zahlreichen Artikeln, die ich seit 2009 für Notebookjournal, PRAD und Notebookcheck verfasst habe, setze ich nun beim Projekt Notebooks & Mobiles meine eigenen Vorstellungen von einer Testplattform um. Ich habe Spaß am Schreiben, an mobiler Technik und allem was dazugehört.

18 Gedanken zu „Intel UHD Graphics 620 (Laptop) im Test

  • 4. April 2018 um 06:59
    Permalink

    Hi,
    Ich suche ein passendesNotebook um Fotos zu barbeiten. RAW & JPEG.
    Software:Photoshop, In Design, Lightroom, Illustrator

    Bildschirm : matt/ semimatt
    i5- 8xxx
    i7-8xxx
    Am Liebsten 2in One. Tab/Notb.
    Hdmi
    C-
    USB
    AMD od.Nivida
    4K
    (Touchscreen) nicht zeingend.

    Luxus wäre DVD, aber dann ist es wieder schwerer.
    Möchte das Gerät in den Fotorucksack packen können.
    D.h.: 23x 33cm Max.

    Hast du eine Idee?
    Wäre dir sehr sehr dankbar.

    Angeschaut: asus zen3 = kein hdmi, Stecker minimum. Soll laut sein. Glanzdisplay

    Acer?
    Dell?
    Lenova?
    Microsoft surface?
    Hp?

    Kostendach 1500 sfr./1000 euro

    Kannst du mir helfen?

    Antwort
    • 4. April 2018 um 10:31
      Permalink

      Hi, das kommt der eierlegenden Wollmilchsau schon recht nahe 🙂 Ein Gerät, das alle deine Anforderungen erfüllt kenne ich leider nicht.

      Am Nächsten sollte dem noch das neue Dell XPS 15 2-in-1 kommen. Das bewegt sich mit mindestens 1.800 Euro allerdings weit ausserhalb deines Finanzplans und ist auch ein paar mm breiter, als gefordert.

      Eine deutlich günstigere Alternative wäre das Lenovo Ideapad 720s. Dessen Display ist allerdings nicht ausreichend farbtreu für ein professionelles Arbeiten.
      Eine echte Bank ist natürlich das 13″ MacBook Pro. Hat allerdings ein spiegelndes Display, liegt deutlich oberhalb der 1.000-Euro-Grenze und hat auch noch nicht die aktuellen CPUs verbaut

      Das Lenovo X1 Yoga ist natürlich auch nicht zu vergessen, allerdings ähnlich teuer wie das Dell XPS.

      Antwort
  • 9. April 2018 um 09:55
    Permalink

    Ist es eigentlich egal ob ich nun für den Dualchannel beispielsweise 4 GB Ram in Slot zwei stecke zu den bereits vorhandenen 8 GB in Slot 1? Die Ram Preise sind ja nicht gerade gering, dabei hätte ich gerne die volle Ausnutzung der UHD 620 im Thinkpad L380.

    Meinst du eigentlich das die UHD 620 ausreicht für kleine Baugruppen in Autodesk Inventor im Single Channel Modus, da ich nicht direkt aufrüsten würde aber sofort damit arbeiten müsste. Leider sind dedizierte Grafikkarten in 13,3 oder 14 Zoll ja rar oder wenn vorhanden dann zu teuer, das E480 hat mir leider nicht gefallen im gesamten.

    Antwort
    • 9. April 2018 um 11:07
      Permalink

      Ganz egal ist es nicht, aber um den Dual-Channel-Modus aktivieren zu können (Flex-Memory-Technologie) reicht ein 4-GB-Riegel erst mal aus. Dann arbeiten quasi 8 GB im schnellen Modus.

      Ob die UHD 620 für deine Zwecke ausreicht, kann ich leider nicht beurteilen. Die Chancen stehen hier dank DirectX-Schnittstelle allerdings besser, als bei OpenGL-Programmen wie Siemens NX oder Solid Works. Vielleicht mal bei Kommilitonen umhören, womit die so klarkommen.

      Antwort
  • 9. April 2018 um 11:32
    Permalink

    Danke für die schnelle Antwort, also aktiviere ich mit den 4Gb den Dual Channel aber die UHD greift weiter nur auf die 8Gb zu aber schneller dann?

    Dazu die Frage noch kurz, kannst du sagen wie die UHD 620 im Vergleich zur Intel HD 4000 ist, den darauf hatte ich mal eine ältere Inventor Version laufen, lief aber relativ gut, wenn die UHD nicht schlechter ist sollte ich auf jeden Fall keine Probleme haben. Wie steht eigentlich die UHD 620 im Dual Channel zur Geforce 940MX. Wie ich gesehen habe gibt es das E470 damit im Abverkauf, hätte dann zwar keinen Vierkerner, könnte aber dennoch reichen, wobei ich noch schwanke zu 14 Zoll und 13,3 was das L380 hat.

    Antwort
    • 9. April 2018 um 12:09
      Permalink

      Nicht ganz. Der 4-GB-Riegel und 4 GB des 8-GB-Riegels arbeiten dann im Dual-Channel-Modus. Unter dem Strich bleibt es aber bei 8 GB im schnellen Modus.

      Die Intel HD Graphics 4000 gehört noch zur Ivy-Bridge-Generation aus 2011. Die Leistungsfähigkeit der integrierten Grafikchips wurde seitdem deutlich gesteigert. Im Vergleich zur
      Nvidia Geforce 940MX dürfte die Intel HD Graphics 620 im Dual-Channel-Modus in vielen Fällen kaum spürbar langsamer arbeiten. Wie gesagt, hängt natürlich von deinen Projekten und im Speziellen dann von
      der Performance der Intel UHD 620 unter Inventor ab.

      Antwort
      • 9. April 2018 um 12:15
        Permalink

        Okay, wenn die besser als die HD 4000 ist mache ich mir für Inventor mal keine sorgen, würde damit eh nur eine kleine Baugruppe konstruieren und Zeichnungen erstellen unterwegs, simulationen würde ich weiter am Desktop machen, alleine wegen dem Prozessor.

        Wie steht den die UHD in Spielen zur 940MX, ich will nichts aktuelles spielen, eher ältere Strategie Spiele, das neuste wäre Cities Skylines, wenn das laufen würde wäre top.

        Antwort
        • 9. April 2018 um 12:25
          Permalink

          Beim Spielen dürfte die Nvidia Geforce 940MX im Vergleich zur Intel UHD 620 durchaus für ein paar fps mehr gut sein. Ob das tatsächlich spürbar sein wird, hängt wohl auch von den gewählten Einstellungen (Auflösung, Effekte usw.) und vom jeweiligen Spieletitel ab.

          Antwort
          • 9. April 2018 um 13:35
            Permalink

            Dann meine letzte Frage, wo würdest du bei meinem Einsatzscenario eher zu greifen, abgesehen mal von der Größe, rein von der Leistung. Das E470 mit I5 und 940MX (das E480 hat mir wegen dem Lüfter nicht gefallen) oder das L380 mit I5 8. Gen und UHD 620, zwischen den beiden hänge ich gerade, unabhänig von der Größe ist mir die beste Leistung des Gesamtsystems wichtig.

          • 9. April 2018 um 15:36
            Permalink

            Die Entscheidung kann dir letztlich keiner abnehmen. Ich persönlich würde generell zu einem System mit Intels 8. Prozessorgeneration greifen. Der Leistungsunterschied zu den Vorgängern ist enorm. Welches konkrete Notebookmodell es dann im Endeffekt wird, ist ja vor allem auch von deinen sonstigen persönlichen Bedürfnissen und Ansprüchen abhängig.

  • 10. April 2018 um 08:58
    Permalink

    Hallo, super Seite erstmal und super Artikel.

    Ich habe da auch mal eine Frage zu dem Dual Channel, du schreibst das bei 8 + 4 GB im endeffekt 4 + 4 GB genutzt werden, gilt das eigentlich dann für den gesamten PC, oder nur für die Intel HD? wäre ja blöd wenn ich so 4 GB verschenke nur um den im Dual Channel am laufen zu haben, besonders bei den Preisen momentan für Ram.

    Antwort
    • 10. April 2018 um 20:35
      Permalink

      Nein, genutzt werden können insgesamt natürlich die 12 GB (brutto). Im schnellen Dual-Channel-Modus arbeiten bei der 4 + 8 Konstellation allerdings nur insgesamt 8 GB. Wieviel vom Arbeitsspeicher dann von der Grafikeinheit tatsächlich genutzt wird, ist vom jeweiligen Notebook und den jeweiligen Herstellervorgaben abhängig. Meist kann man den zugewiesenen Videospeicher im BIOS erhöhen oder verringern.

      Antwort
  • 10. April 2018 um 09:39
    Permalink

    Sorry für den Doppelpost aber eine Frage noch, im BIOS kann man zwischen 256 und 512 MB für die Grafikkarte wählen, ist das festgelegter Speicher der nur für die Intel HD dann reserviert ist und wenn diese mehr braucht nimmt die mehr, oder ist das allgemein der Speicher den die sich reserviert und nicht mehr oder wofür dient das ?

    Antwort
    • 10. April 2018 um 21:40
      Permalink

      Doppelposts sind kein Problem.
      Hm… habe das gerade mal getestet. Beim HP ProBook 470 G5 kann man zum Beispiel 32, 64, 128, 256 oder 512 MB auswählen. Einen Effekt kann ich hier aber nicht feststellen. Laut Ressourcen-Monitor zwackt sich die GPU bei der 32-MB-Einstellung genauso viel RAM ab, wie mit der 512-MB-Einstellung. Der Unigine-Heaven-Basic-Benchmark liefert mit 26,4 und 26,5 fps quasi identische Ergebnisse ab und nutzt je 0,7 GB. Beim Unigine Heaven Extreme mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten sind es in beiden Fällen sogar 1,2 GB. So gesehen haben die Einstellungen aus meiner Sicht doch keine Relevanz, die Intel UHD Graphics 620 nimmt sich immer das, was sie für die jeweilige Aufgabe gerade benötigt. In der Praxis werden die 1,2 GB allerdings sehr selten benötigt werden. Mit 5 fps läuft da nur noch ein Diafilm ab.

      Antwort
      • 11. April 2018 um 11:43
        Permalink

        Danke für deine Antworten. Vielleicht reserviert man der Intel HD damit ja so und so viel Speicher, braucht sie mehr und es ist mehr zur Verfügung nimmt die sich mehr. Anders kann ich mir das nicht erklären, aber gut, beschränken will ich die Intel UHD ja eh nicht, im Gegenteil, deswegen würde ich zu den 8 GB in Steckplatz 1 auch 4 GB dazu packen für den Dual Channel, dann hab 12 GB die ich wahrscheinlich eh nicht brauche so das die Grafik genug reserve hat.

        Weißt du zufällig wie das in einem aktuellen Thinkpad ist, ist da der mögliche Speicher für die Intel Grafik begrenzt durch Lenovo oder lässt sich das einstellen, weil ich über den Kauf des L480 nachdenke und da die Intel HD gerne voll nutzen würde.

        Antwort
        • 12. April 2018 um 12:04
          Permalink

          Wie gesagt, echte Unterschiede konnte ich bei den getesteten Einstellungen nicht feststellen. Mehr als 1 GB RAM würde ich gedanklich bei der UHD Graphics 620 eh nicht einplanen, da bei so hoher Grafiklast die Leistungsfähigkeit eh regelrecht einbricht. Denke auch, dass du fürs Erste mit einem 2. RAM-Modul am besten bedient bist, da der Dual-Channel-Modus nicht nur einen messbaren, sondern auch einen spürbaren Vorteil bringt.

          Wie das jetzt konkret beim L480 aussieht, kann ich dir leider nicht sagen. Zudem können sich die Einstellmöglichkeiten von BIOS-Version zu BIOS-Version auch schon mal ändern. Würde der Möglichkeit dem Videospeicher verschiedene Größen zuweisen zu können generell nicht allzuviel Bedeutung zumessen. Bei 3D-Aufgaben ist beim HP ProBook 470 G5 jedenfalls kein echter Effekt messbar.

          Antwort
  • 16. April 2018 um 22:59
    Permalink

    Hallo Tobias,

    Zitat->Anfang
    …Abgesehen von aufwendigen 3D-Berechnungen im Spiele- und Konstruktionsbereich, bringen im Prozessor integrierte Grafiklösungen in der Regel genügend Leistung und Fähigkeiten mit, um die meisten Alltagsaufgaben souverän abarbeiten zu können….
    Zitat-> Ende

    Das ist leider nicht nur sehr unpräzise, sondern führt bei vielen Interessenten zu erheblicher Verwirrung.
    Mein Hinweis und Rat an Dich: Entweder mit belastbaren Fakten untermauern, oder exakte Beispiele nennen, also Anwendungen die Du selbst mit der Intel UHD Graphics 620 erfolgreich getestet hast.

    Antwort
    • 16. April 2018 um 23:35
      Permalink

      Einen Satz aus der Einleitung herauszustellen reicht in der Regel nicht aus, um einen Artikel in seiner Gesamtheit zu erfassen. Da muss man schon bis zum Ende lesen. Dass man nicht jede denkbare Software in einem solchen Test berücksichtigen kann, dürfte klar sein. Die im Artikel aufgeführten Resultate sind Ergebnisse aus den Notebook-Einzeltests die bei Notebooks & Mobiles durchgeführt wurden und sicherlich nicht aus der Luft gegriffen.

      Antwort

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