Dell Inspiron 15 5000 2-in-1 im Test
Flexible 15 Zoll. Das Dell Inspiron 15 5000 2-in-1 (5568) ist ein 15-Zoll-Convertible der Mittelklasse und richtet sich in erster Linie an Nutzer aus dem Heimanwender-Bereich.
Das Dell Inspiron 15 5000 2-in-1 (5568) ist die nächst größere Variante des bereits getesteten Dell Inspiron 13 5000 2-in-1 (5368). Der kleine 13-Zöller hat im Test fast durchweg überzeugt und gerade in den wichtigen Kerneigenschaften gut punkten können. Beim größeren Bruder beginnt dieser gute Eindruck dagegen bereits bei den Auswahlmöglichkeiten in Dells Online-Shop etwas zu bröckeln. Eine günstige Einstiegsversion findet man beim 15-Zöller nämlich nicht.
Die Preise beginnen deshalb auch erst bei 799 Euro und liegen damit satte 200 Euro über der Einstiegskonfiguration des Dell Inspiron 13 (5368). Dafür bekommt man dann aber auch eine bessere Ausstattung mit Intel Core i5-6200U, 256-GB-SSD und 8 GB RAM geboten. Das hier getestete Modell verfügt sogar über Intels Core i7-6500U und 16 GB RAM. Das Topmodell kostet in dieser Zusammenstellung jedoch schon happige 999 Euro.
Auszug der technischen Daten
Model | Dell Inspiron 15 5000 2-in-1 (5568) |
Preis | Testgerät ab 999 Euro im Dell Online-Shop (excl. Versand), Serie ab 799 Euro erhältlich |
Prozessor | Intel Core i7-6500U (3,1 GHz), 2 Kerne, 4 Threads, 15 Watt TDP |
Grafik | Intel HD Graphics 520, max. 1,05 GHz, shared memory |
Arbeitsspeicher | 16 GB DDR4-RAM, Dual-Channel, maximal 32 GB, kein Slot frei. |
Massenspeicher | 256 GB Toshiba 2,5-Zoll-SSD, THNSNK256GCS8 |
Display | 15,6-Zoll-IPS-Display, Auflösung: 1.920 x 1.080 Bildpunkte, 16:9, AUO10ED, B156HAB |
Betriebssystem & Software | Windows 10 Home 64 bit |
Anschlüsse & Erweiterung | 2 x USB 3.0 (1 x mit Ladefunktion), 1 x USB 2.0, HDMI, USB-Kartenleser, kombinierter 3,5-mm-Klinke Audio in/out |
Kommunikation | Intel Dual Band Wireless-AC 3165 (802.11ac+a/b/g/n, 1×1), Bluetooth 4.2, Webcam, Mikrofon |
Audio | Intel Skylake High Definition Audio Controller |
Eingabegeräte | Chiclet-Tastatur mit Tastaturbeleuchtung, Touchpad, Touchscreen |
Sicherheit | Noble-Schloss-Vorbereitung |
Batterie & Stromversorgung | 42-Wh-Akku, 45-Watt-Netzteil |
Abmessungen & Gewicht | 382 (B) x 253 (T) x 20 (H) mm, Testgewicht 2,07 kg |
Herstellergarantie | 12 Monate Herstellergarantie |
Informationen zum Testgerät | http://www.dell.com/de/p/inspiron-15-5568-2-in-1-laptop/pd |
Dell Inspiron 15 5000 2-in-1: Gehäuse
Das beim Dell Inspiron 15 5000 2-in-1 (5568) verwendete Gehäuse-Material entspricht dem des kleineren Dell Inspiron 13 5000 2-in-1 (5368). Auch das Design ist eng verwandt, weshalb man die verbauten Anschlüsse an ähnlichen Positionen wiederfindet. Aufgrund der größeren Ausmaße, ist der verbaute Kunststoff jedoch nicht in der Lage die Verwindungssteifigkeit des 13-Zöllers zu verwirklichen. Zusätzliche Stabilisierungsmaßnahmen, um den Größenunterschied auszugleichen, sind nicht erkennbar.
Die Gehäusewanne wie auch der Bildschirmdeckel lassen sich mit wenig Kraft verformen. Beim Betrieb auf dem Schoß oder auf dem Schreibtisch, wirkt sich dieser Nachteil nicht negativ aus. Die Handballenablage ist fest, die Tastaturmatte gibt nicht nach und die Displayscharniere packen fest zu.
Unter Berücksichtigung der anvisierten Zielgruppe im Heimanwenderbereich gehen die Gehäuseeigenschaften deshalb voll in Ordnung und heben sich immerhin deutlich von vielen billigen Einsteigergeräten ab. Das Testgewicht beträgt etwa 2,07 kg, mit Netzteil 2,35 kg. Dank der schlanken Bauform hat man hier unter dem Strich noch ein recht mobiles Arbeitsgerät zur Verfügung.
Dell Inspiron 15 5000 2-in-1: Ausstattung
Die Anschlussausstattung deckt alle wichtigen Bereiche ab und ist praxisgerecht weit hinten an den Seiten verteilt. Kartenleser, USB 3.0 und HDMI sollten die meisten Anforderungen der Anwender abdecken. Genauso wie beim 13-Zöller muss man hier auf einen LAN-Anschluss und ein optisches Laufwerk verzichten. Der Kartenleser liefert zudem nur magere Übertragungsraten von maximal 31 MB/s.
Dell Inspiron 15 5000 2-in-1 (5568) | Transferraten in MB/s |
USB-Kartenleser, Toshiba Exceria Pro UHS-II 16 GB | 31 Lesen/ 28 Schreiben |
USB 3.0, Samsung Portable SSD T3 250 GB | 427 Lesen/ 408 Schreiben |
Ansteuerung Viewsonic VP 2780-4k 3840 x 2160 mit 60 Hz | nein, max. 30 Hz |
Maximale Latenzen nach 13 Minuten Latency Checker | 3.159 µs |
Erreichbarkeit BIOS | F2 |
Bootoptionen | F12 |
An kabellosen Verbindungsmöglichkeiten verfügt das Dell Inspiron 15 5000 2-in-1 über Dualband-WLAN 802.11ac und Bluetooth 4.2. Reichweite und Übertragungsraten haben im Testzeitraum keine negativen Auffälligkeiten gezeigt. Die theoretische WLAN-Übertragungsrate ist auf 433 Mbit/s beschränkt, weil Intels Dual Band Wireless-AC 3165-Modul lediglich eine Antenne zur Verfügung steht.
Dell Inspiron 15 5000 2-in-1: Eingabegeräte
Tastatur
Die Tastatur verfügt über ausreichend große Tasten im 19-mm-Raster und vermittelt dank gutem Druckpunkt und leisem Anschlag ein angenehmes Schreibgefühl. Die Tastaturmatte liegt fest auf und wippt beim Schreiben nicht nach. Etwas schmal und eng übereinander positioniert zeigen sich die vertikalen Pfeiltasten. Einerseits spart diese Anordnung Platz und sorgt für ein aufgeräumtes Tastenfeld. Andererseits provozieren die engen Abstände Tippfehler und schmälern damit den Eingabekomfort.
Im Testgerät ist eine Tastatur mit QUERTY-Layout verbaut. Hier sind nicht nur die Buchstaben Y und Z vertauscht, sondern auch andere Zeichen wie zum Beispiel @ und – anders positioniert. Zudem ist die Enter-Taste horizontal und nicht vertikal integriert. Die normalerweise gelieferte deutsche Lokalisierung entspricht dem Modell im Dell Inspiron 13 5000 2-in-1, das mit einer Breite von 17,2 cm ansonsten exakt die gleichen Ausmaße aufweist.
Abgesehen von dieser Besonderheit des Testmodells, gibt es am Layout und den Tastengrößen nichts auszusetzen. Das i-Tüpfelchen setzt Dell mit der serienmäßigen Tastaturbeleuchtung, die ein willkommenes Gimmick darstellt. Beim Zurückklappen des Displays wird ab über 180 Grad automatisch die Tastatur deaktiviert. Über versenkbare Tasten die im Tablet-Modus verschwinden verfügt das Dell Inspiron 15 5000 hingegen nicht.
Touchpad
Das Touchpad hat eine Größe von 105 x 65 mm und gefällt mit sehr guten Gleiteigenschaften und einer hohen Reaktionsfreudigkeit. Die im Touchpad integrierten Maustasten funktionieren sehr gut und nehmen Eingaben zuverlässig an.
Touchscreen
Die Fingereingabe funktioniert gut und präzise. Selbst im Randbereich sind keine auffälligen Abweichungen zu verzeichnen. Mit einer Darstellungsskalierung auf 125% im Desktop-Modus werden Symbole, Schriften und Ordner recht groß dargestellt. Dank des großen 15-Zoll-Bildschirms sollten viele Anwender deshalb auch ohne Skalierung mit der 100-Prozent-Einstellung gut zurecht kommen. Die Elemente sind dann immer noch groß genug, um komfortabel per Finger bedient werden zu können.
Dell Inspiron 15 5000 2-in-1: Display
Das im Testgerät verbaute Display stammt von AU Optronics und bietet eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkte. Die Punktdichte beträgt somit 141 ppi und fällt deshalb nicht ganz so fein aus wie beim 13-Zöller mit 170 ppi. Im Gegenzug muss man hier weniger skalieren, um noch angenehm große Schriften, Symbole und Ordner angezeigt zu bekommen.
Spiegelungen & Helligkeit
Wie bei dieser Serie üblich, leidet auch das Testgerät unter einer stark spiegelnden Displayoberfläche. Eine Entspiegelungsschicht ist hier nicht vorhanden. Vor allem im Aussenbetrieb wirkt sich dieser Effekt deshalb sehr nachteilig aus. Hier können die eigentlichen Bildinhalte massiv, bis zur Unkenntlichkeit hin, überlagert werden.
In Innenräumen gibt das Display wiederum eine gute Figur ab, weil die maximale Helligkeit von 273 cd/m² (Bildschirmmitte) meist in der Lage ist auftretende Spiegeleffekte zu überstrahlen. Die Displayhelligkeit lässt sich in 10 Stufen regulieren und leuchtet auch im Akkubetrieb mit maximaler Leistung. Die Helligkeitsregulierung verzichtet auf PWM (Pulsweitenmodulation kann ein Bildschirmflimmern erzeugen). Auch subjektiv kann beim Testgerät kein Flimmern wahrgenommen werden. Die Helligkeitsverteilung zeigt sich mit 84 Prozent noch ausreichend homogen. Bei dunklen Bildinhalten stören jedoch relativ viele Lichthöfe, die teils auch recht groß ausfallen.
Displaymessungen
Dell Inspiron 15 5000 2-in-1 | |
Display | IPS-LED-Display, AUO10ED, B156HAB |
Auflösung | 1.920 x 1.080 |
minimale Helligkeit | 16,8 cd/m² |
ca. 150 cd/m² | Helligkeitsstufe 5 (142 cd/m²) |
ca. 200 cd/m² | Helligkeitsstufe 7 (196 cd/m²) |
maximale Helligkeit | 290 cd/m² |
maximale Helligkeit Akku | 290 cd/m² |
maximale Helligkeit Displaymitte (profiliert) | 273 cd/m² (255 cd/m²) |
Schwarzwert Displaymitte (profiliert) | 0,266 cd/m² (0,136 cd/m²) |
Ausleuchtung | 84 % |
sRGB-Farbraumabdeckung | 57 % |
Kontrast (profiliert) | 1018:1 (1.875:1) |
mittleres DeltaE 2000 (profiliert) | 6,3 (5,1) |
maximales DeltaE 2000 (profiliert) | 24 (24,2) |
Helligkeitsregulierung durch PWM | keine PWM feststellbar |
Das Display wurde mit Spectracals Calman Software vermessen und ausgewertet. |
Kontrast
Der in der Bildschirmmitte gemessene Schwarzwert beträgt 0,266 cd/m² und ergibt zusammen mit der maximalen Helligkeit einen Kontrast von 1.018:1. Nach der für mich obligatorischen Profilierung sinkt der Schwarzwert auf 0,136 cd/m² und der Kontrast erhöht sich auf 1.875:1.
Farbraum & Farbtreue
Die Gesamtheit der darstellbaren Farben lässt sich hingegen nicht verbessern und reicht gerade mal, um 57% des sRGB-Farbraums abdecken zu können. Auch die Farbtreue fällt eher mäßig aus. Mit einem durchschnittlichen DeltaE 2000 von 6,3 im Auslieferungszustand und 5,1 nach der Profilierung, ist an ein farbtreues Arbeiten daher nicht zu denken.
Blickwinkelstabilität
Die Blickwinkelstabilität profitiert sichtlich von der IPS-Technologie. Farben, Helligkeit und Kontrast verändern sich folglich bei Positionswechseln kaum. Lediglich sich in der Displayoberfläche widerspiegelnde Lichtquellen können die Darstellung etwas beeinflussen.
Dell Inspiron 15 5000 2-in-1: Leistung
Die Leistungsfähigkeit des Testgeräts ergibt sich vor allem aus Intels Core i7-6500U-CPU mit integrierter Intel HD Graphics 520, 16 GB DDR4-RAM und einem Solid State Drive von Toshiba. Echte konfigurationsbedingte Schwachstellen kann man hier dank der relativ potenten Komponenten nicht finden.
Das System startet flink, viele Aufgaben bis hin zur Videokonvertierung werden zügig abgearbeitet und die subjektive Reaktionsgeschwindigkeit des Notebooks ist hoch. Optimieren könnte man das Top-Modell lediglich durch noch mehr Arbeitsspeicher und ein schnelleres und/ oder kapazitätsstärkeres Solid State Drive.
Die Benchmarkergebnisse bescheinigen dem Gespann grundsätzlich eine gute Performance. Je nach Testverfahren fällt der Leistungsvorsprung gegenüber den bereits geprüften Dell Inspiron 13 5000 2-in-1 und Lenovo ThinkPad E560 (Upgrade-Varianten) in Relation zum Mehrpreis allerdings recht überschaubar aus. Ob man deshalb vielleicht eher zum günstigeren Basis-Modell mit Intel Core i5-6200U-Prozessor greift, hängt letztlich von den persönlichen Ansprüchen des Nutzers ab.
Ergebnisse im Vergleich
Dell Inspiron 15 5000 2-in-1 | Dell Inspiron 13 5000 2-in-1 (Upgrade) | Lenovo ThinkPad E560 (Upgrade) | ||||
16 GB RAM & SSD | 8 GB RAM & SSD | 8 GB RAM & SSD | ||||
Prozessor | Single-Core | Multi-Core | Single-Core | Multi-Core | Single-Core | Multi-Core |
Cinebench R15 64 bit | 123 cb | 305 cb | 92 cb | 249 cb | 117 cb | 292 cb |
System | Single-Core | Multi-Core | Single-Core | Multi-Core | Single-Core | Multi-Core |
PCMark 8 Home (Akku) | 3.619 Punkte (3.040) | 3.078 Punkte (3.029) | 2.992 Punkte (2.796) | |||
Massenspeicher | Lesen | Schreiben | Lesen | Schreiben | Lesen | Schreiben |
Crystal Disk Mark | 455 MB/s | 273 MB/s | 425 MB/s* | 246 MB/s* | 516 MB/s* | 494 MB/s* |
Grafik | HD Basic | HD+ Extreme | HD Basic | HD+ Extreme | HD Basic | HD+ Extreme |
Unigine Heaven 4.0 | 23,1 fps | 6,3 fps | 21,7 fps | 8,6 fps | 20,8 fps | 8,6 fps |
Cinebench R15 OpenGL | 42 fps | 39 fps | 39 fps | |||
3DMark Cloud Gate | 6.328 Punkte | 5.305 Punkte | 5.935 Punkte | |||
3DMark Firestrike | 933 Punkte | 833 Punkte | 818 Punkte | |||
Spiele | Niedrig | Hoch | Niedrig | Hoch | Niedrig | Hoch |
Sims 4 | 137 fps | 31 fps | 156 | 35 | ||
GRID: Autosport | 110 fps | Absturz | ||||
Tomb Raider | 85 fps | 17,3 fps |
*Werte können je nach eingesetztem Upgrade-Laufwerk teils erheblich abweichen.
Stress & Akkubetrieb
Während des Tests hat sich beim Dell Inspiron 15 5000 2-in-1 (5568) eine auffällige Leistungsreduzierung bei der zeitgleichen Anforderung von Prozessor- und Grafikleistung gezeigt. Im Stresstest mit paralleler Verwendung der Tools Furmark und Prime95 zeigt HWinfo bereits nach wenigen Minuten lediglich schwankende Taktraten zwischen 1,2 und 1,6 GHz an. Darüber hinaus bleibt die Grafikleistung mit 700 bis 800 MHz ebenfalls deutlich hinter ihren Möglichkeiten (1.050 MHz) zurück.
Letztlich hat das auf dem Datenblatt leistungsfähige System mit der gleichen Thermal Design Power (15 Watt TDP) wie Intels Core i3-6100U oder Intels Core i5-6200U zu wirtschaften. Damit diese eingehalten werden kann, müssen die Taktfrequenzen unter Volllast entsprechend zurückgefahren werden.
In der Praxis macht sich diese Beobachtung vielleicht nicht zwingend, aber dennoch hin und wieder negativ bemerkbar. Dieser Umstand könnte der Grund sein, weshalb GRID: Autosport mit hohen Testeinstellungen (FullHD, hohe Qualität) vorhersehbar abstürzt, die Frameraten bei Sims 4 sichtbar niedriger ausfallen als beim Dell Inspiron 13 5000 2-in-1 und Unigine Heaven 4.0 beim Extreme-Test lediglich 6,3 fps erzielt.
Im Akkubetrieb verändern sich die Cinebench R15 Ergebnisse andererseits so gut wie gar nicht. Das PCMark 8 Home-Resultat wiederum schrumpft um fast 600 Punkte.
Unter dem Strich kann man mit der Leistungssektion des Testmodells sicherlich sehr gut arbeiten. Auch die Mehrleistung ist hier und da spürbar. Ob sich der Aufpreis zu der etwa 200 Euro günstigeren Variante mit Intel Core i5-6200U-Prozessor lohnt, muss man wohl an den eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen festmachen.
Dell Inspiron 15 5000 2-in-1: Emissionen
Die Hitze- wie auch die Geräuschentwicklung zeigen sich beim Testgerät sehr zurückhaltend. Die gemessenen Oberflächentemperaturen bewegen sich beim Stresstest meist zwischen 29 °C und 43 °C. Dem gegenüber steht lediglich ein kleiner Hotspot am unteren Displayrahmen. Hier erreicht das Testgerät 50,3 °C. Bei „normaler“ Nutzung bleibt das Gehäuse immer angenehm kühl und wird lediglich an einigen Stellen handwarm.
Das Betriebsgeräusch erzeugt unter Volllast einen Schalldruckpegel von maximal 41,2 dB(A). Dieser ist auch hin und wieder messbar, wenn man längere Zeit spielt oder mehrere Konvertierungsaufgaben in Reihe schaltet. Ansonsten produziert der Lüfter gerade mal 30,1 dB(A) und kann deshalb in vielen Arbeitsbereichen als sehr leise eingestuft werden.
Emissionen – Dell Inspiron 15 5000 2-in-1 (5568) | Schalldruckpegel | Oberflächentemperatur |
Leerlauf (Energiesparmodus, minimale Displayhelligkeit) | lautlos | max. 32,1 °C |
Büro (PCMark 8 Battery Test, 150 cd/m², ausbalanciert) | lautlos – 30,1 dB(A) | max. 37,2 °C |
WLAN-Streaming (200 cd/m², ausbalanciert) | lautlos – 30,1 dB(A) | max. 38,0 °C |
Stresstest (maximale Displayhelligkeit) | 41,2 dB(A) | max. 43,3 °C |
Temperatur am unteren Displayrahmen | 50,3 °C |
Bei der Beauftragung einfacher Aufgaben wie Internetrecherche, Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation, arbeitet das Dell Inspiron 15 5000 2-in-1 (5568) fast dauerhaft lautlos. Hochfrequente Lüftergeräusche, ein pulsierendes oder hektisch wechselndes Lüfterverhalten hat das Testgerät während des Testzeitraums nicht erzeugt.
Dell Inspiron 15 5000 2-in-1: Stromverbrauch & Akkulaufzeiten
Der Stromverbrauch des Dell Inspiron 15 5000 2-in-1 (5568) fällt genauso wie beim Dell Inspiron 13 5000 2-in-1 (5368) recht genügsam aus. Die von mir gemessene Leistungsaufnahme bewegt sich zwischen 3,0 Watt mit ausgeschaltetem Display und maximal 31,9 Watt unter Volllast (maximale Displayhelligkeit, Höchstleistungsprofil, Furmark + Prime95, Funk an). Im regulären Office-Betrieb mit einfachen Aufgaben und angepasster Displayhelligkeit dürfte sich der Stromverbrauch meist im Bereich von 10 bis 15 Watt abspielen.
Energieverbrauch – Dell Inspiron 15 5000 2-in-1 (5568) | Leistungsaufnahme | Akkulaufzeit |
Leerlauf (Energiesparmodus, minimale Displayhelligkeit) | 4,5 Watt | 10:48 h |
Büro (PCMark 8 Battery Test, 150 cd/m², ausbalanciert) | 10,5 – 25,6 Watt | 3:17 h |
WLAN-Streaming (200 cd/m², ausbalanciert) | 11,2 – 13,0 Watt | 4:44 h |
Stresstest (maximale Displayhelligkeit) | 31,9 Watt | 1:38 h |
45-Watt-Netzteil, 42-Wh-Akku |
Für den Einsatz ohne Netzteil, hat Dell dem Inspiron 15 5000 2-in-1 einen 42-Wh-Akku spendiert. Dieser ist allerdings unter der Bodenplatte mehr oder weniger fest integriert und eignet sich deshalb nicht zum schnellen Wechsel. Immerhin ist ein Austausch zumindest im Falle eines Defekts wiederum vergleichsweise einfach möglich, weil der Akku verschraubt und nicht verklebt wird.
Im Mobilbetrieb kann der 15-Zöller schließlich mit brauchbaren Akkulaufzeiten aufwarten. Je nach Beanspruchung hat das Testgerät zwischen 1:38 Stunden (Last, maximale Helligkeit, Funk an) und 10:48 Stunden (Lesemodus, minimale Helligkeit, Flugzeugmodus) durchgehalten. Im Alltagsbetrieb sollten mit angepasster Helligkeit und aktivierten Funkmodulen daher meist zwischen 3 und 4 Stunden problemlos möglich sein.
Dell Inspiron 15 5000 2-in-1 (5568): Fazit
Das Dell Inspiron 15 5000 2-in-1 (5568) ist bis auf die Größe eng mit dem getesteten Dell Inspiron 13 5000 2-in-1 (5368) verwandt. Bauweise, Gehäusematerial, Schnittstellenpositionierung, Displayeigenschaften und so manche Eckdaten fallen nahezu identisch aus. Gefallen findet man deshalb auch hier schnell an der flexiblen Convertible-Bauweise, der serienmäßigen Tastaturbeleuchtung und der praxisgerechten Schnittstellenausstattung. Genauso dürften die Akkulaufzeiten, das IPS-Display und die gelungenen Eingabegeräte viele Heimanwender schnell überzeugen.
Nicht so gut wie beim kleineren 13-Zöller zeigt sich beim Testgerät dagegen die Gehäusestabilität. Diese schwächelt zwar nicht an wichtigen Punkten wie der Handballenablage und der Tastatur, erreicht aber ansonsten nicht die Verwindungssteifigkeit des kleinen Bruders.
In der Leistungssektion kann das Top-Modell mit Intel Core i7-6500U-Prozessor insgesamt mit einer guten Performance überzeugen, reduziert aber unter Volllast und auch etwas im Akkubetrieb die Taktfrequenzen. Das ist in der Praxis zwar nur in bestimmten Situationen einschränkend, könnte aber gerade den Interessenten stören, der sich bewusst für die leistungsstärkste Konfiguration entscheidet.