Acer Aspire 5 A515 (i5-8250U, MX150) im Test

Vorreiter. Das Acer Aspire 5 A515 ist eines der ersten Notebooks, die bereits mit Intel-Prozessoren der 8. Core-i-Generation erhältlich sind. Im Test überzeugt es jedoch auch mit anderen Qualitäten.

Das "Acer Aspire 5 ist ein typisches Notebook der Mittelklasse. Zum beliebten 15-Zoll-Formfaktor gesellt sich hier eine üppige Ausstattungsliste, die dem Notebook für etwa 850 Euro auch preislich eine gehörige Portion Attraktivität verleiht: Intel Core i5-8250U, Nvidia Geforce MX150, 8 GB DDR4-RAM, 128-GB-SSD + 1-TB-HDD, FullHD-IPS-Display, USB-Typ-C und Windows 10.

Acer Aspire 5 A515-51G-549N: Auszug der technischen Daten
Model Acer Aspire 5 A515-51G-549N
Preis ca. 830 Euro Testkonfiguration (Straßenpreis)
Prozessor Intel Core i5-8250U, 4 Kerne (8 Threads), 1,6 GHz – 3,4 GHz, 15 Watt TDP
Grafik Nvidia Geforce MX150 & Intel UHD Graphics 620 (shared memory)
Arbeitsspeicher 8 GB DDR4-RAM (A-DATA), Single-Channel, 1 Steckplatz belegt, max. 16 GB
Massenspeicher SK Hynix (HFS128G39TND-N210A), 128 GB Solid State Drive, M.2-SATA-III-SSD + 1 TB Western Digital HDD
Display 15,6-Zoll-IPS-Display, Auflösung: 1.920 x 1.080 Bildpunkte, matt, 16:9, 141 ppi
Betriebssystem & Software Windows 10 Home 64 bit
BIOS-Version V 1.08
Anschlüsse & Erweiterung 1 x USB 3.1 Gen.1 Typ C, 1 x USB 3.1 Gen.1 Typ A,  2 x USB 2.0, kombinierter 3,5-mm-Klinke Audio in/out, HDMI, UHS-I-Speicherkarten-Lesegerät
Kommunikation Intel Dual Band Wireless-AC 3168 , Bluetooth 4.2, Dual-Array-Mikrofon, 720p-HD-Kamera, Gigabit-LAN
Audio Realtek ALC 255 High Definition Audio Controller,  2 Stereo-Lautsprecher
Eingabegeräte Chiclet-Tastatur ohne Hintergrundbeleuchtung, separater Nummernblock, Touchpad
Sicherheit Bios- und Systempasswörter, Kabelschlossvorbereitung, TPM 2.0
Batterie & Stromversorgung 48-Wh-Lithium-Ionen-Akku, 65-Watt-Netzteil
Zubehör
Abmessungen & Gewicht 382 (B) x 259 (T) x 22 (H) mm, 2,1 kg
Herstellergarantie 24 Monate Herstellergarantie (Collect & Return) + 12 Monate International Travellers Warranty
Leihsteller privater Leihsteller
Informationen zum Testgerät Produktseite
Acer Aspire 5 A515: Gehäuse

Das mehrheitlich aus Kunststoff gefertigte Gehäuse des Acer Aspire 5 verfügt über eine solide Basiseinheit. Die Aluminiumoberfläche im Arbeitsbereich versprüht hier sogar ein angenehmes Maß an Wertigkeit. Die Handballenablage gibt nicht nach, die Tastaturmatte liegt fest auf und die Displayscharniere halten den Bildschirm gut in Position. Mit Kraft lässt sich das Gehäuse allerdings etwas verwinden und erzeugt dann auch hörbare Knarzgeräusche.

Noch flexibler zeigt sich der Displaydeckel, den man zudem eindrücken kann. Bildveränderungen werden dadurch beim Testgerät aber nicht provoziert. Angesichts der Preisklasse gehen Verarbeitungsqualität und Gehäusestabilität insgesamt in Ordnung.

Am Unterboden befinden sich zwei Wartungsöffnungen, über die man den RAM-Riegel und das 2,5-Zoll-Festplattenlaufwerk erreichen kann. Vor einem Austauschen oder Aufrüsten, sollte man sich wie üblich über die Garantiebedingungen informieren.

Acer Aspire 5 A515: Ausstattung

Die Schnittstellenausstattung bietet alle wichtigen Grundfunktionen und kann angesichts der Produktpositionierung als durchaus zweckmäßig eingestuft werden. USB 3.1 Gen.1 Typ C, USB 3.0 Typ A und 2 x USB 2.0 dürften die meisten Peripheriegeräte gut versorgt bekommen.

Die Bildausgabe erfolgt über HDMI und Speicherkarten finden im passenden Lesegerät ihren Platz. Die Positionierung der Anschlüsse hat Acer recht nutzerfreundlich gelöst. Im Hinteren Bereich der Seitenteile und mit ausreichenden Abständen sind hier in der Praxis kaum Einschränkungen zu erwarten.

Acer Aspire 5 A515: Schnittstellenperformance

Die auf der linken Seite verbauten USB-Schnittstellen liefern Übertragungsraten von um die 400 MB/s. Das reicht für viele externe Massenspeicher gut aus.

Das Speicherkarten-Lesegerät bietet dagegen nur durchschnittliche Werte. Mit 88,5 MB/s beim Lesen und 74,4 MB/s beim Schreiben kann man die Leistungsfähigkeit von UHS-I-Speicherkarten zwar ordentlich ausgereizen, schnelle UHS-II-Modelle, wie zum Beispiel die Lexar Professional 2000x UHS-II, werden dagegen mitunter erheblich eingebremst.

Externe Bildschirme oder Fernseher finden per HDMI Anbindung. Wer hier eine 4k-Auflösung von 3.820 x 2.160 Bildpunkten nutzen möchte, ist allerdings auf eine Bildwiederholrate von 30 Hz beschränkt. Wer hier auf einen flüssigeren Bildaufbau angewiesen ist, muss die Auflösung reduzieren.

Acer Aspire 5 A515-51G Transferraten in MB/s
Speicherkarten-Lesegerät, Lexar Professional UHS-II 2000x (128 GB, SD) 88,5 Lesen/ 74,4 Schreiben
USB 3.0 Typ A, Samsung Portable SSD T3 (250 GB) 411 Lesen/ 396 Schreiben
Ansteuerung Viewsonic VP 2780-4k 3.840 x 2.160 mit 60 Hz nein
Erreichbarkeit BIOS/ UEFI F2
Acer Aspire 5 A515: Eingabegeräte

Die große Tastatur mit separatem Nummernblock liegt fest auf und liefert ein ordentliches Feedback ab. Die Tasten sind im großzügigen 19-mm-Raster angeordnet und verfügen dadurch über eine angenehme Größe. Das Layout entspricht dem üblichen Standard und ist frei von gewöhnungsbedürftigen Besonderheiten. Nicht so gelungen ist die in die Enter-Taste hineinragende #-Taste.

Die vertikalen Pfeiltasten hätten ruhig etwas größer ausfallen dürfen und zudem mit einem üppigeren Abstand eingesetzt werden können. Der größte Nachteil der Tastatur ist jedoch die fehlende Hintergrundbeleuchtung. In dunklen Arbeitsumgebungen ist das recht unpraktisch.

Das 105 x 80 mm große Touchpad verfügt über gute Gleiteigenschaften und nimmt Eingaben zuverlässig an. Die im Clickpad integrierten Maustasten zeigen sich beim Testgerät etwas schwergängig, können aber in vielen Fällen durch einen komfortableren 2-Finger-Tipp ersetzt werden.

Acer Aspire 5 A515: Display

Das FullHD-IPS-Display des getesteten Acer Aspire 5 stammt vom chinesischen Produzenten Panda und bietet eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Die Punktdichte beträgt 141 ppi und sorgt damit bei dem 15,6-Zoll-Bildschirm für ein gutes Verhältnis aus Darstellungsgröße und Arbeitsfläche. Wie gehabt kann man hier je nach Geschmack die Skalierung auf Systemebene verändern.

Einen angenehmen Komfort- und Qualitätsgewinn stellt die gute Blickwinkelstabilität des IPS-Panels dar. Helligkeit, Kontrast und Farben verändern sich bei seitlichen oder vertikalen Einblicken kaum.

Helligkeit, Ausleuchtung & Outdoor

Die maximale Helligkeit fällt für heutige Verhältnisse absolut gesehen unterdurchschnittlich aus. Dank der matten Bildschirmoberfläche reichen die in der Bildschirmmitte gemessenen 211 cd/m² aber für einen entspannten Betrieb in Innenräumen.

Bei Einsatzsituationen unter freiem Himmel sollte man dagegen sorgfältig auf die Bildschirmausrichtung achten. Nicht nur bei direkter Sonneneinstrahlung muss man sonst deutliche Abstriche bei der Erkennbarkeit von Bildinhalten einkalkulieren.

Die Hintergrundbeleuchtung kann wie üblich in 10 Stufen geregelt werden. Acer hat hier eine lineare Abstufung vorgenommen, die in regelmäßigen 20 – 25 cd/m² Schritten ausfällt. In Helligkeitsstufe 7 erreicht das Display im Zentrum 153 cd/m² in Helligkeitsstufe 9 196 cd/m².

Zur Regulierung setzt Acer offenbar Pulsweitenmodulation mit einer Frequenz von 1.000 MHz ein. Empfindliche Anwender könnte der dadurch hervorgerufene Flimmereffekt beeinträchtigen. Die Helligkeitsverteilung erreicht mäßige 78 Prozent. Bei einfarbigen dunklen Bildinhalten kann man ein Helligkeitsgefälle zum rechten Displayrand hin erkennen.

Schwarzwert & Kontrast

Dank niedrigem Schwarzwert von 0,106 cd/m² verfügt das Panel bereits im Auslieferungszustand über einen guten Kontrast von 1.990:1. Überhaupt macht das dargestellte Schwarz einen subjektiv satten Eindruck und wertet damit dunkle Filmsequenzen angenehm auf. Hierzu trägt auch positiv bei, dass an den Displayrändern keine auffälligen Lichthöfe erkennbar sind.

Farbraum & Farbgenauigkeit

Während die Grundeigenschaften des Bildschirms für den einen oder anderen Anwender noch ausreichen sollten, dürften es professionelle Interessenten deutlich schwerer haben sich mit dem Testbildschirm anzufreunden.

Das gilt noch mal mehr für den unterstützen Farbraum und die Farbgenauigkeit. 61 % sRGB-Farbraum-Abdeckung und ein maximales DeltaE 2000 (Abweichung vom Ideal) von bis zu 21,9 dürften selbst für ambitionierte Hobbyfotografen und Videofilmer deutlich zu wenig sein. Immerhin lässt sich die im Auslieferungszustand betont kalte Farbdarstellung mit einer Profilierung ausgleichen und damit eine subjektiv ausgewogene Wiedergabe erreichen.

Displaymessungen im Überblick
Display – Acer Aspire 5 A515 15,6-Zoll-IPS-Display , matt, 16:9, Sharp/ Panda LM156LF1L03
Auflösung 1.920 x 1.080 Bildpunkte, 141 ppi
minimale Helligkeit 17,4 cd/m²
ca. 150 cd/m²  Helligkeitsstufe 7 ( 153 cd/m²)
ca. 200 cd/m²  Helligkeitsstufe 9 ( 196 cd/m²)
maximale Helligkeit ab Werk 232 cd/m² (unten links)
maximale Helligkeit Displaymitte/ Akku 211 cd/m²/ 192 cd/m²
Schwarzwert Displaymitte ab Werk/ profiliert 0,106 cd/m² / 0,066 cd/m²
Ausleuchtung 78 %
sRGB-Farbraumabdeckung 61,2 %
Kontrast Displaymitte 1.990:1
mittleres DeltaE 2000 (profiliert) 6,6 (5,4)
maximales DeltaE 2000 (profiliert) 21,9 (21,3)
Helligkeitssteuerung durch Pulsweitenmodulation ja, Helligkeitsstufe 1 bis 9
Das Display wurde mit Portrait Displays Spectracal Calman Software vermessen und ausgewertet. Ausführlicher Artikel zu Calmans Farbanalyse-Software
Acer Aspire 5 A515: Leistung

Ein gewichtiges Argument für das Acer Aspire 5 stellt die frühe Acer Aspire 5 A515Verfügbarkeit mit Intel Prozessoren der 8. Core-i-Generation dar. Mit Straßenpreisen ab 600 Euro (Acer Aspire 5 A515-51-589E), fallen bei Acer zum Testzeitpunkt auch die Anschaffungskosten recht moderat aus.

Konfigurations- und damit Preisunterschiede findet man hier vor allem bei der CPU-, Grafik- und Speicherausstattung. Für das Testmodell mit Intel Core i5-8250U und dedizierter Nvidia Geforce MX150 verlangen die Händler derzeit etwa 820 Euro, für Modelle mit der leistungsstärkeren Intel Core i7-8550U muss man dagegen schon mindestens 950 Euro einplanen.

Prozessor – Intel Core i5-8250U

Die 8. Core-i-Prozessorgeneration stapelt mit der Codebezeichnung Kaby-Lake-Refresh ziemlich tief. Vier echte Rechenkerne mit der Fähigkeit bis zu 8 Threads gleichzeitig abarbeiten zu können sind hier eine klare Anage, die selbst die bisher leistungsstärkste Intel Core i7-7600U-CPU bei Multi-Thread-Aufgaben deutlich überflügeln.

Nebenbei hat Intel auch die Maximaltaktraten etwas angehoben, womit auch bei Single-Thread-Aufgaben eine respektable Leistungssteigerung generiert wurde. Die hier im Acer Aspire 5 eingesetzte Intel Core i5-8250U erreicht bis zu 3,4 GHz.

Die eigentliche Revolution zeigt sich jedoch im Bereich der Verlustleistung. Unter dem Strich soll das Kaby Lake Refresh genauso viel Abwärme wie die Zweikerner der Vorgängergeneration erzeugen: 15 Watt.

Beim Cinebench R15 64 bit werden 144 Punkte und 518 Punkte erzielt. Damit positioniert sich dieser moderne 15-Watt-Prozessor leistungsmäßig auf dem Niveau der deutlich stromhungrigeren 45-Watt-CPU Intel Core i5-7300HQ, die unter anderem sogar in mobilen Workstations eingesetzt wird. Hiervon profitiert insbesondere Software, die ihre Berechnungen auf möglichst viele Rechenkerne verteilen kann.

Acer Aspire 5 A515

Durchaus respektabel zeigt sich auch die festgestellte Laststabilität in Dauerlastsituationen. Beim Geekbench-Stresstest erreicht der erste Durchlauf eine Punktzahl von 11.047. Diese fällt dann zwar im Laufe der Belastungszeit ab, pendelt sich aber schließlich konstant bei um die 10.000 Punkte ein.

Erst wenn zusätzlich auch die Grafikeinheit unter Stress gesetzt wird, muss aufgrund des Abwärmelimits die Taktfrequenzgrenze gezogen werden. Die Geekbenchergebnisse sinken dann auf 5.032 bis 5.211 Punkte. Weitere Ergebnisse zur Intel-Core-i5-8250U-CPU findet man im ausführlichen Testbericht.

Acer Aspire 5 A515

Grafik – Nvidia Geforce MX150 & Intel UHD Graphics 620

Das Acer Aspire 5 A515 verfügt über zwei Grafikchips, die im Nvidia-Optimus-Verbund zusammen arbeiten. Die Intel UHD Graphics 620 ist dabei für genügsame Standardaufgaben vorgesehen und die Nvidia Geforce MX150 kommt dann zum Einsatz, wenn 3D-Leistung gefordert wird. Nvidias Optimus-Technologie übernimmt die Auswahl bzw. den Wechsel entweder automatisch oder richtet sich nach anwenderspezifischen Vorgaben.

Während sich die Leistungsfähigkeit der integrierten Intel UHD Graphics 620 in etwa auf dem Niveau der Intel HD Graphics 620 der Vorgängergeneration einpendelt, kann sich die Nvidia Geforce MX150 im 3D-Bereich deutlich von beiden Lösungen absetzen. Die Ergebnisse der Benchmarktests fallen deutlich höher aus. Beim 3DMark Cloud Gate werden zum Beispiel 12.766 Punkte anstatt 6.552 Punkte erzielt und beim 3DMark Firestrike vervierfacht sich das Resultat sogar fast.

Weitere Vergleichswerte findet man in der umfangreichen Benchmarkliste mobiler Grafikchips.

Im Ergebnis reicht die Performance gut aus, um auch besonders anspruchsvolle Titel wie „The Witcher 3“ oder „Deus Ex: Mankind Divided“ mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten spielen zu können. In diesen Fällen muss man allerdings bereit sein Abstriche bei den Qualitätseinstellungen hinzunehmen. Alle anderen getesteten Spiele lassen sich dagegen auch bei nativer Bildschirmauflösung mit hohen Qualitätseinstellungen genießen. Weitere Testergebnisse zur Nvidia Geforce MX150 findet man im ausführlichen Testbericht.

Massenspeicher – SSD & HDD

Das Testgerät kombiniert ein M.2-SATA-III-Solid-State-Drive als Systemlaufwerk mit einer 1-TB-Festplatte im 2,5-Zoll-Format als Datencontainer. Betriebssystem und Programme landen auf der Systempartition und für Videos, Bilder und sonstige Daten ist auf der 1-TB-Festplatte von Western Digital viel Platz vorhanden.

Die Leistungswerte des Solid State Drives von SK Hynix fallen mit 557 MB/s beim Lesen und 135 MB/s beim Schreiben zwar wenig imposant aus, für das schnelle Lesen der Systemdateien und starten der Programme reicht die Leserate aber gut aus. Die Festplatte arbeitet mit maximal 129 MB/s beim Lesen und 115 MB/s beim Schreiben zwar nochmals langsamer, dürfte aber für die reine Nutzung als Datenspeicher für viele Einsatzgebiete ausreichen.

Testergebnisse im Überblick
Acer Aspire 5 A515 8 GB RAM & SATA-SSD
Prozessor  Single-Core  Multi-Core
Cinebench R15 64 bit 144 cb 518 cb
Geekbench 3.3.0 64 bit  3.314 Punkte 13.138 Punkte
System Single-Core Multi-Core
PCMark 8 Home (Akku) 3.718 Punkte (2.897 Punkte)
Massenspeicher Lesen Schreiben
Crystal Disk Mark SSD 557 MB/s 135 MB/s
Crystal Disk Mark HDD 129 MB/s 115 MB/s
Grafik HD Basic HD+ Extreme
Unigine Heaven 4.0 55,7 fps 21,2 fps
Cinebench R15 OpenGL 89,86 fps
3DMark Cloud Gate 12.766 Punkte
3DMark Firestrike 3.220 Punkte
3DMark Time Spy 1.182 Punkte
Acer Aspire 5 A515: Emissionen
Betriebsgeräusch

Die Emissionen des Acer Aspire 5 A515 fallen vergleichsweise niedrig aus. In vielen Arbeitssituationen bleibt das Testgerät lautlos. Selbst kurze Belastungen lassen das Kühlsystem unbeeindruckt. Bei längeren Berechnungen dreht der Lüfter zwar etwas auf, bleibt aber mit einem gemessenen Schalldruckpegel von 29,8 dB(A) immer noch sehr zurückhaltend.

Emissionen – Acer Aspire 5 A515 Schalldruckpegel Oberflächentemperatur
Leerlauf (Energiesparmodus, minimale Displayhelligkeit) Lautlos 29,8 °C
Büro (PCMark 8 Battery Test, 196 cd/m², ausbalanciert) Lautlos – 34,6 dB(A) 32,5 °C
WLAN-Streaming (196 cd/m², ausbalanciert) Lautlos – 29,8 dB(A) 30,4 °C
Stresstest (maximale Displayhelligkeit) 39,5 dB(A) max. 47,4 °C (Luftauslass)

Beim längeren Spielen oder beim Stresstest bewegt sich das Betriebsgeräusch zwischen 34,6 dB(A) und 39,5 dB(A) im Maximum. Selbst der Höchstwert ist subjektiv noch als moderat einzustufen, da das sonore Lüftergeräusch frei von hochfrequenten Tönen bleibt. Sobald die Lastphase abgeschlossen ist, läuft der Lüfter nur kurze Zeit nach und regelt zeitnah die Drehzahl herunter.

Oebrflächentemperatur

Ebenso unauffällig zeigt sich die Temperaturentwicklung an der Gehäuseoberfläche. Im Leerlauf übersteigt keiner der Messwerte die 30-Grad-Marke. Bei anhaltender Dauerbelastung erwärmt sich das Heck zwar spürbar, mit 40,9 °C im Maximum bleibt das Laptop aber immer noch weit vom kritischen Bereich entfernt. Der Hotspot direkt am Luftauslass hat mit seinen maximal gemessenen 47,4 °C keine negativen Auswirkungen auf den praktischen Betrieb.

Acer Aspire 5 A515: Stromverbrauch & Akkulaufzeiten
Stromverbrauch

Trotz recht üppiger Hardwareausstattung mit zusätzlicher Festplatte und dedizierter Grafikeinheit fällt der gemessene Stromverbrauch des Acer Aspire 5 A515 vergleichsweise niedrig aus. Mit ausgeschaltetem Display benötigt das Testgerät im Leerlauf gerade mal 1,7 Watt. Beim PCMark 8 Systembenchmark (Display 200 cd/m², ausbalanciertes Profil) bewegt sich die Leistungsaufnahme je nach Testphase zwischen 6,3 und 26,6 Watt. Das dürfte vielen praktischen Einsatzszenarien entsprechen und somit einen realistischen Wert für die erzielbaren Laufzeiten im Praxisbetrieb darstellen.

Energieverbrauch – Acer Aspire 5 A515 Leistungsaufnahme Akkulaufzeit
Leerlauf (Energiesparmodus, Display aus) 1,7 Watt  —
Leerlauf (Energiesparmodus, minimale Displayhelligkeit) 3,1 Watt 19:08 h
Büro (PCMark 8 Battery Test, 196 cd/m², ausgeglichenes Profil) 6,3 – 26,6 Watt 5:04 h
WLAN-Streaming (196 cd/m², ausgeglichenes Profil) 7,3 – 9,6 Watt 8:04 h
Spiele 40 – 53 Watt
Stresstest Geekbench & Unigine Heaven 59,3 – 51,9 Watt
Laden (5 % – 100 %, Energiesparprofil, Leerlauf, 17 cd/m²) 2:03 h Ladezeit
48-Wh-Lithium-Ionen-Akku (intern), 65-Watt-Netzteil

Beim WLAN-TV-Streaming (200 cd/m², ausgeglichenes Profil) fällt die Schwankung aufgrund der relativ gleichbleibenden Lastanforderung deutlich geringer aus und bewegt sich schließlich zwischen 7,3 und 9,6 Watt.

Deutlich mehr zieht das System, wenn gespielt wird. Je nach Titel sind hier zwischen 40 Watt und 53 Watt möglich. Im Maximum benötigt das Testsystem nochmal etwas mehr und genehmigt sich 51,9 bis 59,3 Watt. Dann müssen aber schon CPU und GPU dauerhaft voll belastet werden. Das Netzteil ist mit einer Nennleistung von 65 Watt spezifiziert und hat damit noch eine kleine Reserve in der Hinterhand.

Akkulaufzeiten

Der intern verbaute 48-Wh-Akku fällt für ein 15-Zoll-Notebook nicht gerade üppig aus. Dank der niedrigen Verbrauchswerte reicht die Kapazität aber für alltagstaugliche 5 bis 8 Stunden Netzunabhängigkeit. Bei reduzierter Displayhelligkeit und geringerer Rechenlast lässt sich die Laufzeit noch steigern, beim Spielen fällt die Nutzungsdauer dagegen schnell auf etwa 1 Stunde ab. Das Laden des Akkus geschieht beim Aspire 5 A515 recht linear. Nach 1 Stunde Ladezeit sind 50 % wiederhergestellt und nach 2:03 Stunden hat der Akku wieder seine volle Kapazität erreicht (Energiesparprofil, minimale Displayhelligkeit, Leerlauf).

Acer Aspire 5 A515: Fazit

Das Acer Aspire 5 A515 ist ein durchaus spannendes Notebook. Acer Aspire 5 A515Ausstattung, Leistung, Akkulaufzeiten und die sonstigen Qualitäten passen gut zur moderaten Preisgestaltung. Hier hat Acer an vielen Details den richtigen Hebel angesetzt, um ein praxisgerecht zusammengestelltes Laptop für Heimanwender anbieten zu können. Besonders imposant zeigt sich im Testgerät der noch neue Intel-Core-i5-8250U-Prozessor, der im Vergleich zur Vorgängerserie einen erheblichen Geschwindigkeitsvorteil bietet.

Acer Aspire 5 A515

Kompromissbereitschaft muss man jedoch hinsichtlich der verbesserungsfähigen Displayeigenschaften, der einen oder anderen fehlenden Schnittstellenfunktion und der nicht erhältlichen Tastaturbeleuchtung eingehen. Ob diese Punkte zu sehr einschränken, wird individuell sicherlich unterschiedlich bewertet. Bei einem derzeitigen Preis von unter  850 Euro kann man jedoch vielleicht etwas leichter über so manche Schwäche hinwegsehen.

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Tobias Winkler

Neben zahlreichen Artikeln, die ich seit 2009 für Notebookjournal, PRAD und Notebookcheck verfasst habe, setze ich nun beim Projekt Notebooks & Mobiles meine eigenen Vorstellungen von einer Testplattform um. Ich habe Spaß am Schreiben, an mobiler Technik und allem was dazugehört.

20 Gedanken zu „Acer Aspire 5 A515 (i5-8250U, MX150) im Test

  • 26. Oktober 2017 um 20:25
    Permalink

    Hallo Tobias,
    vielen Dank für deinen ausführlichen Testbericht.
    Zu dem getesteten Gerät inkl. Kaby Lake Refresh findet man leider noch nicht viel im Internet.
    Wenn nun das Display noch überzeugen würde, hätte ich wahrscheinlich zugeschlagen.

    Gruß,
    Marcel

    Antwort
    • 27. Oktober 2017 um 10:57
      Permalink

      Ja die Verfügbarkeit der neuen Prozessor-Generation hält sich noch in Grenzen. Mal schauen, was sich da die nächsten Wochen noch so tut.

      Antwort
  • 27. November 2017 um 18:17
    Permalink

    Laut dem Review von Notebookcheck hat das Display kein PWM und ca. 20% höhere Helligkeitswerte. Verbaut Acer da unterschiedliche Displays?
    Und können Sie evtl. noch einen Satz zur Qualität Webcam sagen?

    Antwort
    • 29. November 2017 um 14:58
      Permalink

      Wenn wir vom gleichen Test reden, dann kommt einmal ein Panel von AU Optronics B156HAN06.1 und einmal ein Sharp/ Panda LM156LF1L03 zum Einsatz. Das dürfte für die Unterschiede verantwortlich sein. Die HD-Webcam stellt ein übliches Standardmodell mit HD-Auflösung dar. Hohe Qualitätsansprüche sollte man hier nicht haben. Vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen verblassen die Farben, das Bild wird zusehends grieselig und der Kontrast nimmt ab.

      Antwort
  • 15. Dezember 2017 um 14:17
    Permalink

    Hallo,
    kann man Eure Display Kalibration irgendwo runterladen? Hab den Rechner mit dem Panda Panel und die Farbtreue ist wirklich ziemlich grottig…

    Antwort
    • 15. Dezember 2017 um 15:08
      Permalink

      Nein das Farbprofil kann man nicht herunterladen. Wäre auch nicht zielführend, da jedes Display, selbst gleicher Baureihe, der Serienstreuung unterliegt. Um eine verlässliche Farbdarstellung zu erhalten, kommt man um eine Profilierung nicht herum.

      Antwort
      • 5. Januar 2018 um 21:48
        Permalink

        Naja nicht jeder hat die Technik zu Hause. Da würde ich es eher mit der Abweichung der Serienstreuung versuchen…

        Antwort
        • 6. Januar 2018 um 10:30
          Permalink

          Brauchbare Colorimeter für den Heimgebrauch kosten um die 100 Euro. Einige habe ich ja schon getestet. Da das Display neben der Serienstreuung, den individuellen Eigenschaften, eh einem Veränderungsprozess unterliegt und erstellte Profile regelmäßig erneuert werden müssen (wenn man denn eine möglichst farbverbindliche Darstellung nutzen möchte), ist es kaum zielführend sich irgendwo ein Profil von einem anderen Panel runterzuladen. Selbst wenn es halbwegs passen sollte, was sehr unwahrscheinlich ist, wäre das nur von begrenzter Dauer. Ich Schick dir das von mir erstellte Profil mal per Mail, aber nicht enttäuscht sein, wenn es nicht deinen Vorstellungen entspricht.

          Antwort
          • 27. Juni 2018 um 08:21
            Permalink

            Hallo,

            *falls* das Profil noch bei euch existent ist, würde ich es auch gerne mal ausprobieren. Mans kanns ja eh wieder löschen. 🙂

  • 21. Januar 2018 um 18:33
    Permalink

    hallo tobias,

    erstmal danke für den ausführlichen test!

    mein gerät kam vor ein paar tagen an und habe eine frage bezüglich der tastatur. meine tastatur klackert bei tastenbetätigung rund um die return taste. jetzt frage ich mich, ob das fertigungsbedingt (ist jetzt ja auch kein luxus-laptop), oder ein reklamationsgrund ist. die tastatur finde ich ansonsten ziemlich gut, wenn nur dieser klapper-bereich auf der rechten seite nicht wäre. wie war es denn bei deinem testmodell (sofern du dich noch daran erinnern kannst ;))

    danke und viele grüße,
    tom

    Antwort
    • 22. Januar 2018 um 18:23
      Permalink

      Ein ausgeprägtes Klackern, das über die oft zu beobachtenden Geräuschunterschiede der größeren Tasten wie Return, Space, Shift usw. hinausgeht, ist mir bei meinem Testgerät nicht aufgefallen. Ob das bei dir einen Reklamationsgrund darstellt, ist aus der Ferne nicht zu beurteilen. Wenn es sonst keine Anzeichen für einen ungenauen Sitz oder eine fehlerhafte Montage der Tastatureinheit gibt, könnte es sich vielleicht tatsächlich um die üblichen Geräuschunterschiede handeln. Kommt halt drauf an wie empfindlich du bist. Wie gesagt schwer zu beurteilen ohne das Gerät vor sich zu haben.

      Antwort
  • 30. Januar 2018 um 19:39
    Permalink

    Ich suche verzweifelt Information welches Display besser ist bzw welche der Displays im
    A515-51G-54FD
    A515-51-592H
    Verbaut ist.

    Und welchen Unterschied macht das G in der Modellbezeichnung?

    Vielen Dank

    Antwort
    • 30. Januar 2018 um 20:33
      Permalink

      Die erste Variante ist mit Intel Core i5-7200U (7. Core-i-Generation) und Nvidia Geforce MX150 ausgestattet.
      Das zweite Modell kommt mit neuerem Prozessor (Intel Core i5-8250U) aber ohne dedizierte Grafik.

      Vom Grundsatz her dürften beide FullHD-IPS-Displays ähnliche Qualitätsmerkmale bieten. Welches Modell (Hersteller/ Charge) tatsächlich verbaut ist, lässt sich dagegen kaum vorhersagen.

      Antwort
  • 27. März 2018 um 17:21
    Permalink

    Hallo Tobias,

    danke für den Test. Die Aussagen zum Display sind erschütternd. Ich schwanke zwischen einem Lenovo 320-15IKBRN und einem Acer Aspire 5 A515-51G-53VR. Beide haben den I5-8250U, der Lenovo die Grafikkarte MX150, der Acer die MX130. Auch alle anderen Daten sind bis zum Preis von 699 € gleich. Anhand der Leistungsdaten dürften beide in einer Liga spielen. Das interessante für mich ist daher das Display: Gibt es Erfahrungen zum Lenovo-Display gegenüber dem Acer? Welches ist hinsichtlich Farbraum und Helligkeit besser?

    Danke vorab.

    Michael

    Antwort
    • 27. März 2018 um 17:48
      Permalink

      In dieser Preisklasse muss man bei jedem Notebook den einen oder anderen Kompromiss eingehen. Weder Acer, noch Lenovo oder Dell können hier zaubern, wenn man auch bei der sonstigen Ausstattung gewisse Vorstellungen hat.

      Ohne das Lenovo 320 getestet zu haben behaupte ich, dass sich bezüglich des Farbraums kaum relevante Unterschiede zeigen werden. Auch die sonstigen Displayeigenschaften dürften sich auf einem vergleichbaren Niveau bewegen. Deutlich bessere Displays kommen in der Regel erst bei den teureren Notebooks der 1.000-Euro-Klasse zum Einsatz. Aber selbst in dieser Preisregion findet man noch genügend Modelle mit Standard-Panels. Alleine der Preis ist also kein Garant.

      Andererseits findet man hin und wieder selbst in günstigen Laptop-Serien richtig gute Bildschirme vor. So zum Beispiel im 600-Euro-Notebook Medion Akoya S3409: https://notebooks-und-mobiles.de/medion-akoya-s3409-md-60219-im-test. Hilft dir jetzt konkret nicht weiter, zeigt aber, dass es durchaus Ausnahmen von der Regel gibt.

      Antwort
  • 30. Juni 2018 um 18:40
    Permalink

    Hallo, vielen Dank für das Profil. Vorher hatte ich das Gefühl ein Grauschleier liegt über dem Bild, subjektiv sieht es besser aus. Danke für den Artikel!

    Antwort
    • 1. Juli 2018 um 09:46
      Permalink

      Gerne, wie gesagt optimale Ergebnisse erzielt man nur mit einer eigenen Profilierung. Bereits das Colormunki Smile hat im Test gute Ergebnisse abgeliefert und ist für etwa 100 Euro erhältlich.

      Antwort
  • 24. September 2018 um 15:21
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    Hallo.. ich habe mir vor einer Woche den Acer A515-51-592H gekauft. Nun habe ich eine Frage. Meine Tastaturbeleuchtung geht automatisch na einer gewissen Zeit immer aus. Wie kann ich die Tastaturbeleutung auf „dauerhaft“ einstellen? Ich finde leider nichts in den Einstellungen und auch im Internet konnte ich nichts finden.

    Antwort
    • 24. September 2018 um 20:33
      Permalink

      Tja, ich fürchte da muss ich dich enttäuschen. Hatte mich diesbezüglich schon mal mit Acer in Verbindung gesetzt und leider eine aus Anwendersicht recht unbefriedigende Antwort erhalten. Die Tastaturbeleuchtung kann man nicht dauerhaft aktivieren. Die Tastaturbeleuchtung schaltet sich aus Stromspargründen automatisch ab, ändern kann man das nicht. Soll man wohl eher als Feature, denn als Einschränkung verstehen.

      Antwort

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