SCHENKER VIA 15 Pro mit AMD Ryzen 7 4800H

Vielversprechendes Upgrade. SCHENKER adelt sein VIA 15 zum Pro und verbessert bei dieser Modellvariante die Leistungsausstattung erheblich. Zum Einsatz kommen hier der Sechskerner AMD Ryzen 5 4600H oder der Achtkerner AMD Ryzen 7 4800H.

Das SCHENKER VIA 15 hat "im Test bei Notebooks & Mobiles bereits im Februar einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mit tollem Display, sehr guten Akkulaufzeiten und insgesamt stimmigem Gesamtkonzept hat es das Slimline-Notebook auf die Spitzenposition der besten AMD-Notebooks geschafft. Selbst den bisher getesteten Laptops mit Renoir-Ausstattung ist es nicht gelungen das VIA 15 vom 1. Rang zu vertreiben.

Nun hat SCHENKER die nächste Ausbaustufe angekündigt. Bild Schenker: Schenker VIA 15 Pro.Das SCHENKER VIA 15 Pro setzt dabei auf das gleiche Gehäuse, kommt aber im Inneren mit nicht unerheblichen Verbesserungen daher.

Den eigentlich zu erwartenden Wechsel von den Picasso-U-CPUs zu den Renoir-U-CPUs lassen die Konstrukteure gleich aus und springen zu den nochmals leistungsfähigeren AMD Ryzen 5 4600H und AMD Ryzen 7 4800H. SCHENKER verspricht zudem die maximal mögliche TDP (Verlustleistung) von 54 Watt nicht zu beschränken. Damit dürfte die zu erwartende Rechenleistung einen gewaltigen Schritt nach vorne machen.

Bild Schenker: Schenker VIA 15 Pro.Ebenfalls nicht zu verachten ist der nun im Dual-Channel-Modus konfigurierbare Arbeitsspeicher. Bis zu 64 GB kann das VIA Pro nun aufnehmen. Das sorgt nicht nur für eine verbesserte Speicherleistung, sondern liefert gleichzeitig beste Voraussetzungen, um die Grafikleistung der in den CPUs integrierten AMD Radeon Graphics mit 6 oder 7 GPU-Kernen optimal auszureizen.

Hinsichtlich der Displayqualität und der Akkukapazität wird alles beim alten belassen. Das FullHD-IPS-Panel soll 100 % des sRGB-Farbraums wiedergeben können und der intern verbaute Akku ist mit 91 Wh nach wie vor überaus üppig bedacht worden.

Für Linux-Freunde: Tuxedo hat auf gleicher Basis eine Linux-Version angekündigt. Mit herstellerspezifischem BIOS und angepassten Treiberpaketen dürften Interessenten wie gewohnt ein gut funktionierendes Linux-Laptop erhalten.

Preise & Verfügbarkeit

Die Preise für das SCHENKER VIA 15 Pro starten bei knapp 880 Euro. Vorbestellungen werden schon entgegengenommen, mit einer Auslieferung ist laut SCHENKER allerdings erst Ende August zu rechnen.

Quellen: SCHENKER, Pressemitteilung, eigene

Tobias Winkler

Neben zahlreichen Artikeln, die ich seit 2009 für Notebookjournal, PRAD und Notebookcheck verfasst habe, setze ich nun beim Projekt Notebooks & Mobiles meine eigenen Vorstellungen von einer Testplattform um. Ich habe Spaß am Schreiben, an mobiler Technik und allem was dazugehört.

7 thoughts on “SCHENKER VIA 15 Pro mit AMD Ryzen 7 4800H

  • 16. Juli 2020 um 18:11
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    Hallo Tobias, hast du auch mal 17″ Laptops getested? Ich brauch einen grossen Bildschirm zum kleinen Preis

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    • 16. Juli 2020 um 19:04
      Permalink

      Ja 17-Zöller sind auch schon einige durchs Testverfahren gelaufen. Allerdings meist teurere Modelle und Workstations. Die letzten sind: Asus ProArt StudioBook 17, LG gram 17 und HP 470 G7. 17-Zöller sind jetzt erst wieder so ein bisschen im Kommen, da viele neue Geräte kaum noch größer als 15-Zoll-Laptops ausfallen.

      Wie klein muss der Preis denn sein und was für Aufgaben soll das gute Stück bewältigen können?
      Vorab schon mal ins Blaue geschossen ohne es getestet zu haben: Lenovo IdeaPad 3 17ARE05

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    • 18. Oktober 2020 um 15:39
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      Hallo Tobias, mich würde interessieren ob ich mit der Grafikkarte ein bisschen Videobearbeitung machen kann (Actioncam beim Tauchen) ansonsten Bildbearbeitung. Mir schwebt der Via 15 pro mit 32GB und 1 TB vor.

      Würdest Du dafür zu dem Pro greifen? Danke für eine Einschätzung von Dir.

      Beste Grüße Kasper

      Antwort
      • 18. Oktober 2020 um 19:45
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        Hallo Kaspar,

        grundsätzlich benötigt man für Videobearbeitung keine besonders leistungsstarke Grafikkarte. Aktuelle iGPUs reichen dafür in der Regel aus. Vielmehr kommt es auf die Rechenleistung und die Speicherausstattung an. Dual-Channel-RAM und ein flottes (kapazitätsstarkes) Solid-State-Drive sind empfehlenswert. Der AMD Ryzen 7 4800H hat jedenfalls genügend Power.

        Du solltest performancetechnisch also darauf achten, dass die von dir anvisierten 32 GB RAM auf zwei 16-GB-Module verteilt sind (ist natürlich blöd für eine spätere Aufrüstung).

        Welche Auflösung und welche Zeitdauer haben deine Videos? Je nach Umfang könnte 1 TB (brutto) Speicherplatz schnell knapp werden. Als externe Erweiterung kämen dann lediglich USB 3.x Gen.2-Laufwerke in Frage, da Thunderbolt 3 nicht vorhanden ist. Mit über 900 MB/s (z.b. Crucial X8) sollte man aber dennoch gut zurechtkommen.

        Neu denken müsste man vielleicht, wenn das von dir benutzte Videobearbeitungsprogramm eine GPU-Beschleunigung bei Konvertierungen oder Filtern unterstützt (sofern sowas bei dir zum Einsatz kommt). CUDA, Intel Quick Sync Video, OpenCL usw. könnten als Schnittstellen in Frage kommen. In der Regel kann man bei den Systemvoraussetzungen der jeweiligen Software Informationen dazu finden.

        Konkret zum Schenker Via 15 Pro kann ich schlecht etwas belastbares sagen, da ich dieses Laptop noch nicht getestet habe. Vom Datenblatt her, bei entsprechender Konfiguration und bei ähnlicher Displayqualität wie beim Schenker VIA 15, spricht aus meiner Sicht aber nichts dagegen.

        Viele Grüße
        Tobias

        Antwort
        • 19. Oktober 2020 um 06:54
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          Guten Morgen Tobias, herzlichen Dank für Deine Einschätzung. Ich muss gestehen, dass ich noch gar keine Action Cam habe, die möchte ich mir noch zulegen. 🙂 Von daher sagen mir Deine Anforderungen leider nichts. Ich gehe davon aus, dass ich beim Tauchen pro Tauchgang wohl vielleicht so 10 Minuten filmen würde… ein Tauchgang dauert in der Regel eh nur 45 Minuten ohne Ab- und Austauchen…

          Die 2×16 GB sind so geplant. Die Festplatte wird eine SSD.

          Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass ein Thunderbolt Anschluss nicht verkehrt wäre? Dann müsste ich neu denken.

          Nicht ganz so einfach wenn man neu in der Materie ist und Geld doch eine Rolle spielt
          🙂

          Viele Grüße Kasper

          Antwort
          • 19. Oktober 2020 um 17:44
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            Gerne, Thunderbolt 3 wäre als Notlösung on top recht spannend, wenn die interne Speicherkapazität zu knapp würde. Mit über 2.000 MB/s Datentransfergeschwindigkeit (z.B. Samsung X5) hättest du keine Performanceeinbußen. Ist ansonsten nicht zwingend erforderlich, da wie gesagt auch USB 3.x Gen.2 mit 10 Gbit/s in der Praxis schon an die 1.000 MB/s herankommt. Bei 10-Minuten-Videos und der internen 1-TB-SSD dürftest du aber kaum in Schwierigkeiten kommen. Endbearbeitete Filme wirst du ja vermutlich eh irgendwo extern speichern.

  • 19. Oktober 2020 um 21:43
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    Super, vielen Dank für Deine Einschätzung. Ich denke auch, fertige Videos extern gespeichert werden.

    Toller Service von Dir !!! Alle Daumen hoch.

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