10. Juni 2024
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Landwirtschafts-Simulator 2017 im (Benchmark-) Test

Pflügen, eggen, mähen, dreschen. Der Landwirtschafts-Simulator 2017 ist die neueste Version des beliebten Agrar-Spiels und bietet einige neue Funktionen und Fahrzeuge.

Als Bauer hat man es nicht leicht. Große Felder und Ackerflächen wollen möglichst schnell und perfekt bewirtschaftet werden. Kurz vor dem Regen muss die Gülle aufs Feld, ist das Heu gut durchgetrocknet werden Ballen gepresst und zum richtigen Zeitpunkt sollte die neue Saat ausgebracht werden.

Um hier einen soliden Ertrag zu erhalten, ist es nicht nur wichtig die Bauernregeln zu beachten, sondern auch effizient arbeitende Maschinen in der Hinterhand zu haben.

Landwirtschafts-Simulator 2017

Landwirtschafts-Simulator 2017: Allgemeines

Den bereits üppigen Fuhrpark des Vorgängers Landwirtschafts-Simulator 2015 ergänzen neue Geräte und Fahrzeuge der AGCO Marken Challenger, Fendt, Valtra und Massey Ferguson, die zusätzlich lizenziert wurden. Mit auf den Hof dürfen nun auch Schweine und die Feldbewirtschaftung wird durch neue Pflanzensorten wie zum Beispiel Sonnenblumen oder Sojabohnen bereichert.

Während der Landwirt nur in der neuen Region Nordamerika seine Ernte auch auf Züge verladen kann, ist die neu eingeführte weibliche Spielfigur generell auswählbar. Die im Test befindliche Day One Edition bietet darüber hinaus zwei exklusive Traktoren, die man per Download-Code separat herunterladen kann:

  • Massey Ferguson 8737 schwarz mit Doppelbereifung
  • Valtra T-Series in der „Kuh-Edition“
Spielprinzip

Am Spielprinzip hat sich hingegen nichts geändert. Man verwaltet seinen Bauernhof, kauft Felder und Maschinen, erntet irgendwann den Schweiß seiner Arbeit und trägt am Ende des Zyklus die Früchte der Mühen aufs bäuerliche Bankkonto. Der Gewinn darf dann wieder in neues Land oder die leistungsstärkere Maschine fließen. Um die harte Feldarbeit etwas zu versüßen, kann man neuerdings auch das Radio im Führerhaus einschalten.

Kenner der Serie werden sich sofort zurecht finden. An der Bedienung hat sich kaum etwas geändert. Die Kombination aus Tastatur und Maus spielt sich schnell ein. Für Einsteiger stehen mehrere Tutorials zur Verfügung, die einen groben Einblick in die Spielwelt vermitteln.

Nach etwas Einarbeitung sollten aber auch Neulinge erste Erfolgserlebnisse einstreichen können. Wem die recht dünne Bedienungsanleitung, die Tipps während den Ladepausen und die Tutorials nicht ausreichen, findet im Netz unzählige Erklär-Videos zur Serie , die bei dem einen oder anderen Problemchen gut auf die Sprünge helfen.

Eine Auswahl der Features von Landwirtschafts-Simulator 17:

  • Unterstützung von Mods
  • Online-Multiplayer-Modus mit bis zu 16 gleichzeitig arbeitenden Personen
  • Schweine als neue Nutztierart
  • Radio im Führerhaus
  • Werkstatt
  • freie Platzierung kleine/ große Scheune
  • freie Platzierung kleine/ große Unterstellkammer
  • Fahrtrichtungswechsel bei bestimmten Traktoren
  • Radgewichte
  • Doppel-/Drillingsreifen
Systemvoraussetzungen

Die technischen Voraussetzungen um den Landwirtschaftssimulator 2017 flüssig genießen zu können fallen recht moderat aus:

Windows Version

  • Windows 7, Windows 8, Windows 10
  • 2.0GHz Intel oder vergleichbarer AMD Dual-Core Prozessor
  • Nvidia Geforce GTS 450, AMD Radeon HD 6770 Grafikkarte oder besser (mind. 1GB VRAM)
  • 2 GB Arbeitsspeicher
  • 6 GB Festplattenspeicherplatz
  • Soundkarte
  • DVD-ROM Laufwerk (nur für Handelsversion)

Mac Version (separat erhältlich)

  • Mac OS X 10.9.1, 10.10.1, 10.11.1, 10.12.1
  • 2.0GHz Intel oder vergleichbarer AMD Dual-Core Prozessor
  • Nvidia Geforce GTS 450, AMD Radeon HD 6770 Grafikkarte oder besser (mind. 1GB VRAM)
  • 2 GB Arbeitsspeicher
  • 6 GB Festplattenspeicherplatz
Landwirtschafts-Simulator 2017: Benchmark

Der Landwirtschafts-Simulator 2017 verfügt im Gegensatz zum Vorgänger über keinen integrierten Benchmark. Getestet wird daher mit einer festgelegten Sequenz beim Mähen eines Feldes. Dieser 30 Sekunden andauernde Ablauf wird mit dem Tool Fraps aufgezeichnet: Notebooks & Mobiles: Benchmarksequenz Landwirtschafts-Simulator 17

Die Ergebnisse stelle ich in einem Balkendiagramm dar. Zum Einsatz kommen insgesamt 5 verschiedene Einstellungskombinationen:

  • 1.366 x 768 Bildpunkte, niedrige Qualität, mittlere Qualität, hohe Qualität
  • 1.920 x 1.080 Bildpunkte, hohe Qualität, sehr hohe Qualität
Testsysteme
Testergebnisse

Der Landwirtschafts-Simulator 2017 ist ein relativ genügsamer Titel und kann auch mit vielen integrierten Grafikchips noch gut gespielt werden. Bei niedrigen Qualitätseinstellungen ist meine minimale Testauflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten selbst mit einer älteren Intel HD Graphics 4000 (Dual-Channel-RAM) noch flüssig darstellbar (30 fps). Bei noch älteren Systemen wird man es allerdings kaum vermeiden können die Auflösung weiter zu reduzieren, um noch eine ruckelfreie Darstellung zu erhalten.

Hohe Qualitätseinstellungen wiederum schaffen meist nur aktuellere Intel-Grafiken ansprechend wiederzugeben. Bei integrierten Grafikchips sollte man generell darauf achten, dass zwei RAM-Module verbaut sind, um auch den schnellen Dual-Channel-Modus und damit die volle Performance nutzen zu können.

Landwirtschafts-Simulator 2017

Landwirtschafts-Simulator 2017: Fazit

Der 2017er Landwirtschafts-Simulator ist ein überaus gelungenes Landwirtschafts-Simulator 2017Spiel. Neben dem ausgereiften Spielprinzip gefallen vor allem die authentischen Landwirtschafts-Maschinen, die nicht nur immer realistischer aussehen, sondern sich auch lebensnah bedienen lassen. Giant hat bei der Aktualisierung zwar keine großangelegte technische Überarbeitung vollzogen, dennoch dürften gerade die vielen kleinen Neuerungen so manchen Fan glücklich machen.

Die Systemanforderungen fallen nach wie vor recht moderat aus. Für eine flüssige Darstellung in HD-Auflösung reichen bereits ältere integrierte Notebook-Grafikchips aus. Erst wenn man Auflösung und Detailreichtum weiter erhöhen möchte, werden Nutzer auf aktuelle Lösungen oder einen dedizierten Grafikchip angewiesen sein.

Tobias Winkler

Neben zahlreichen Artikeln, die ich seit 2009 für Notebookjournal, PRAD und Notebookcheck verfasst habe, setze ich nun beim Projekt Notebooks & Mobiles meine eigenen Vorstellungen von einer Testplattform um. Ich habe Spaß am Schreiben, an mobiler Technik und allem was dazugehört.