Apple aktualisiert MacBook Pro für Einsteiger

Überfälliges Upgrade. Mit langem Verzug hat Apple nun auch die Einstiegsversion des 13″ MacBook Pro in einigen Punkten verbessert. Obwohl die Aktualisierung rechtzeitig zur Back-to-School-Saison vorgenommen wurde, ändert sich an der Grundausrichtung als exklusives Premium-Gerät erst mal nichts.

Apple 13″ MacBook Pro 2019

Vor "einigen Tagen hat Apple das bisherige Einstiegsmodell des Apple 13″ MacBook Pro ohne Touch Bar aus dem Programm genommen und gegen ein zusätzliches Modell mit Touch Bar ersetzt. Vielleicht hätte so manchem Studenten oder Schüler ein parallel angebotener Vorgänger, vorzugsweise zu einem deutlich reduzierten Preis, besser gefallen? Wie auch immer. Die Preise starten im Apple Store nun jedenfalls wie gehabt bei 1.499 Euro. Die Neuerungen fallen dabei gar nicht mal so gering aus:

  • Touch Bar inklusive Fingerabdruck-Lesegerät (Touch ID)
  • Retina-Display mit True Tone
  • Coffee-Lake-CPU Intel Core i5-8257U mit Intel Iris Plus Graphics 645
  • Apple T2 Security Chip

Geblieben ist es bei zwei Thunderbolt-3-Ports auf der linken Seite und auch sonst hat sich die Schnittstellenausstattung bis auf Bluetooth 5.0 kaum verändert. Der Akku ist von 54 Wattstunden auf 58 Wattstunden bei einem identischen Gerätegewicht von 1,37 kg leicht angewachsen. Apple verspricht Akkulaufzeiten von bis zu 10 Stunden beim drahtlosen Surfen oder bei der Wiedergabe von iTunes-Filmen. Der Vorgänger hat im Test bei Notebooks & Mobiles knapp 7 Stunden beim WLAN-TV-Streaming durchgehalten.

Bild Apple: Apple 13 Zoll MacBook Pro 2019

Speicherausstattung

Ganz und gar unangetastet hat Apple die Kapazitäten der Speicherausstattung gelassen. Für die im Apple Store derzeit günstigste Variante von 1.499 Euro sieht Apple nach wie vor nur 8 GB LPDDR3-RAM und 128 GB SSD-Speicher vor. Aufrüsten lässt sich hier wie gewohnt nichts; Apple verlötet. Wer jetzt schon mehr benötigt oder sich gleich zukunftssicher aufstellen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Zusätzliche 8 GB LPDDR3-RAM kosten saftige 240 Euro und eine Verdoppelung des Massenspeichers auf 256 GB verlangt 250 Euro zusätzlich.

Bild Apple: Apple 13 Zoll MacBook Pro 2019

Leistung

Leistungsmäßig dürfte sich beim neuen 13″ MacBook Pro vor allem der Sprung zu einem Quad-Core der Coffee-Lake-Generation bemerkbar machen. Während der im Vorgänger noch verbaute Intel Core i5-7360U aktuellen CPUs gegenüber deutlich unterlegen war, bekommt man nun endlich eine konkurrenzfähige Lösung geboten.

Der Intel Core i5-8257U dürfte sich von der Performance her aufgrund der in weiten Teilen identischen Daten auf dem Niveau des Intel Core i5-8265U bewegen. Eine Verdoppelung der Rechenleistung wird man damit entgegen der Apple-Werbebotschaft selbst im Multi-Thread-Bereich zwar nicht erreichen, dennoch können Kunden hier von einem merklichen Geschwindigkeitsschub ausgehen.

Apple 13 Zoll MacBook Pro 2019.

 

Quelle: Apple, eigene

Tobias Winkler

Neben zahlreichen Artikeln, die ich seit 2009 für Notebookjournal, PRAD und Notebookcheck verfasst habe, setze ich nun beim Projekt Notebooks & Mobiles meine eigenen Vorstellungen von einer Testplattform um. Ich habe Spaß am Schreiben, an mobiler Technik und allem was dazugehört.

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