Medion Akoya E4254: Preiswertes Laptop von Aldi

Luxus-Netbook. Das Medion AKOYA E4254 belebt eine fast schon vergessene Gerätekategorie. Als preiswertes Netbook geht es mit willkommenen Alleinstellungsmerkmalen auf Kundenfang.

Ab "dem 07.06.2018 hat Aldi Süd für 299 Euro wieder ein überaus attraktives Laptop von Medion im Angebot. Wer hier denkt ein Billig-Netbook ohne Ausstattung vorgesetzt zu bekommen wird glasklar enttäuscht. Zumindest den bislang bekannten Daten nach zu urteilen.

Bild Medion: Medion AKOYA E4254

Auszug der technischen Daten:
  • FullHD-IPS-Display, 14 Zoll, 157 ppi
  • Intel Pentium Silver N5000 (4 Kerne, 4 Threads, 1,1 GHz – 2,7 GHz, 4 MB Cache)
  • 4 GB DDR4 RAM
  • 64 GB eMMC Flash-Speicher
  • USB-3.1-Gen.1-Typ-C-Anschluss mit DisplayPort-Support
  • USB-3.1-Gen.1-Typ-A-Anschluss
  • USB-2.0-Typ-A-Anschluss
  • M.2-SATA-Steckplatz
  • Mini-HDMI
  • 3,5-mm-Klinke Audio in/out
  • 2-Zellen-Lithium-Polymer-Akku
  • Windows 10 S/ Windows 10 Home
  • 1-Jahres-Lizenz Office 365
  • 3 Jahre Garantie
  • Anbieterseite
Medion AKOYA E4254: Gehäuse & Display

Aldi verspricht hier ein hochwertiges Aluminium-Gehäuse im schlanken Design. Die Bildschirmdiagonale beträgt 14 Zoll und bietet damit einen guten Kompromiss aus Darstellungsfläche und kompakten Gehäusemaßen.

Mit einem Gewicht von 1,3 kg und 1,6 cm Bauhöhe dürfte das Medion AKOYA E4254 gut transportabel sein und somit auch unterwegs eine gute Figur abgeben. Als Akkulaufzeit werden bis zu 6 Stunden angegeben.

Neben dem Metallgehäuse sticht als weiteres willkommenes Ausstattungsdetail das FullHD-IPS-Display ins Auge. Hier darf man in jedem Fall stabile Blickwinkel und eine fein aufgelöste Darstellung mit 157 ppi erwarten. Ob auch der Kontrast, die Displayhelligkeit und die Farbdarstellung die Erwartungen erfüllen können, geht aus den vorhandenen Daten nicht hervor.

Bild Medion: Medion AKOYA E4254

Medion AKOYA E4254: Leistungsfähigkeit

Ebenfalls nicht abschließend abschätzbar ist die Leistungsfähigkeit des Intel Pentium Silver N5000 im Medion AKOYA E4254. Dieser gehört zu Intels Gemini-Lake-Familie und dürfte sich trotz seiner 4 Rechenkerne deutlich unterhalb der Core-i-Prozessoren positionieren. Dennoch sollten Internet- und Office-Aufgaben kein Problem darstellen. Wirklich einordnen lässt sich die Performance jedoch nur mit entsprechenden Benchmark- und Praxistests.

An diese möglichen Testresultate sollte man beim Medion AKOYA E4254 generell nicht mit allzu hohen Erwartungen herangehen. 4 GB RAM und ein vermutlich vergleichsweise langsamer Flash-Massenspeicher dürften zwar für Netbookverhältnisse brillieren, an die Leistungsfähigkeit aktueller Kaby-Lake-R-Notebooks jedoch nicht heranreichen.

Bild Medion: Medion AKOYA E4254

Medion AKOYA E4254: Ausstattung & Zielgruppe

Das ist aber vielleicht auch gar nicht notwendig, wenn man lediglich ein mobiles und preiswertes Arbeitsgerät für Office- und Internetaufgaben sucht. Eine 1-Jahres-Lizenz für Office 365 ist gleich mit im Paket und macht den Lieferumgfang angenehm rund.

Auch bei der Schnittstellenausstattung macht Medion vieles richtig: USB-C inklusive DisplayPort-Support, ein Speicherkarten-Lesegerät für MicroSD-Karten, ein freier M.2-SATA-Steckplatz und ein Fingerabdruck-Lesegerät sind in dieser Preisklasse sicherlich keine Selbstverständlichkeiten. Das mitgelieferte Windows 10 S kann bei Bedarf auf Windows 10 Home umgestellt werden.

Bild Medion: Medion AKOYA E4254

Komplettiert wird das Gesamtpaket für 299 Euro mit einer 3-jährigen Herstellergarantie. Das bieten sonst oft nur höherklassige Businessnotebooks.

Quelle: Aldi Süd

Tobias Winkler

Neben zahlreichen Artikeln, die ich seit 2009 für Notebookjournal, PRAD und Notebookcheck verfasst habe, setze ich nun beim Projekt Notebooks & Mobiles meine eigenen Vorstellungen von einer Testplattform um. Ich habe Spaß am Schreiben, an mobiler Technik und allem was dazugehört.

2 Gedanken zu „Medion Akoya E4254: Preiswertes Laptop von Aldi

  • 7. Juni 2018 um 16:06
    Permalink

    Danke – aber die Specs kann ich selbst lesen. Wer „Ausführliche Testberichte“ erwartet, der ist hier falsch. Helligkeit, Bildschirmqualität, nichts davon.

    Kleiner Tipp: andere Quellen verraten zumindest, der Bildschirm wäre „leicht mattiert“.

    Antwort
    • 7. Juni 2018 um 21:01
      Permalink

      Danke für den Tipp. Leider ist es so, dass man nicht nur hier, sondern auch sonst wo falsch ist, wenn man von einer Newsmeldung einen ausführlichen Testbericht erwartet.

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.