HP DreamColor Z27x G2 (Display) im Test

Farbstarker Profi. HPs Profimonitor HP DreamColor Z27x G2 will mit einer hohen Farbraumabdeckung, präziser Farbdarstellung und integriertem Colorimeter bei besonders anspruchsvollen Kunden werben. Wie gut das gelingt, klärt dieser Test.

Kreativität, Zuverlässigkeit, Genauigkeit und Produktivität sind wichtige Eigenschaften die sich professionelle Anwender im Foto-, Grafik-, Video- oder Animationsbereich wünschen. Wenn sich dann auch noch willkommene Ausstattungsmerkmale wie ein KVM Switch zum komfortablen Wechseln zwischen verschiedenen PCs, eine umfangreiche Schnittstellenauswahl und ein Colorimeter dazu gesellen, dürften kaum noch Wünsche offen bleiben.

Für "eine möglichst optimale Bildqualität soll ein QHD-Panel mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten im 16:9-Format, eine hohe Blickwinkelstabilität, eine 98-prozentige Abdeckung des DCI-P3-Farbraums und natürlich eine ausgesprochen korrekte Farbwiedergabe sorgen.

HP DreamColor Z27x G2

HP DreamColor Z27x G2: Garantie & Preise

Das Testgerät HP DreamColor Z27x G2 (2NJ08A4) wird im HP Online Store zum Testzeitpunkt mit einem Verkaufspreis von 2.099 Euro gelistet. Bei den einschlägigen Händlern beginnen die Straßenpreise um einiges niedriger bei knapp 1.500 Euro. HP gewährt von Haus aus 3 Jahre Herstellergarantie. Auf Wunsch kann man diese über verschiedene HP Care Packs hinsichtlich Umfang oder Dauer erweitern. 5 Jahre Vor-Ort-Hardware-Support (U7935E) sind zum Beispiel für äußerst moderate 29 Euro erhältlich.

HP DreamColor Z27x G2: Auszug der technischen Daten
Model HP DreamColor Z27x G2 (2NJ08A4)
EAN/Herstellernummer EAN 191628685776
Preis 2.099 Euro HP Online Shop, Straßenpreise ab etwa 1.500 Euro
Farbe Schwarz
Display 27-Zoll-IPS-Display Auflösung: 2.560 x 1.440 Bildpunkte, mattiert, 16:9, 109 ppi
Anschlüsse & Erweiterung 2 x HDMI 2.0, 2 x DisplayPort 1.2, 1 x USB 3.1 Gen.1 (Typ C, DisplayPort, 15-Watt-Stromversorgung, Upstream), 1 x USB 3.0 (Typ B, Upstream), 4 x USB 3.0 Typ A (5 Gbit/s), 1 x USB 3.0 KVM-Switch, 2 x USB für DreamColor-Funktionen wie Firmware-Aktualisierung, Anschluss von Messinstrumenten
Kommunikation 1 x RJ-45-LAN
Audio keine Lautsprecher, 1 x 3,5-mm-Klinke Audio out (analog)
Sicherheit Kabel-Schloss-Vorbereitung (Kensington)
Stromversorgung Intern
Zubehör HDMI-Kabel (1,8 m), DisplayPort-Kabel (1,8 m), USB-Typ-C-Kabel (1,8 m), USB-Typ-C-auf-USB-Typ-A-Kabel (1,8 m), USB-Typ-B-auf-USB-Typ-A-Kabel (1,8 m)
Abmessungen & Gewicht 642 (B) x 248 (T) x 573 (H) mm mit Standfuß, Testgewicht 12,08 kg (Display 7,4 kg, Standfuß 4,68 kg)
Herstellergarantie 3 Jahre Herstellergarantie mit Einsende-/ Rücksende-Service
Leihsteller HP Deutschland
Informationen zum Testgerät Produktseite, Handbuch, Datenblatt
HP DreamColor Z27x G2: Gehäuse

Das nahezu komplett aus Kunststoff gefertigte Bildschirmgehäuse kommt in einem schlichten Business-Schwarz und wiegt 7,4 kg. Dazu gesellt sich der aus Metall und sehr robust gefertigte Standfuß der zusätzlich 4,68 kg wiegt. Gehäuse, Rahmen und Standfuß sind großzügig dimensioniert und spiegeln zusammen mit der sauberen Verarbeitung eine angenehme Wertigkeit wider. Einen Teil der Technik inklusive den vielfältigen Anschlüssen hat HP in einer an der Rückseite abgesetzten Gehäuseerweiterung untergebracht. Hier findet auch der Monitorständer seine Aufhängung vor.

Der Monitorständer selbst verfügt über eine leichtgängige und präzise einstellbare Höhenverstellung. Dank hohem Gewicht und solider Mechanik hält er den Bildschirm stabil in Position. Neigen lässt sich der Bildschirm in einem Verstellbereich von -5 bis +20 Grad und ein seitliches Drehen ist zu beiden Seiten mit bis zu 45 Grad möglich. Eine Pivot-Verstellung (Hochkantmodus) bietet das HP-Z27x-G2-Display dagegen nicht. Das schränkt die Anwendungsmöglichkeiten, vor allem im Multimonitorbetrieb, etwas ein.

Mit der fehlenden Pivot-Funktion entfällt auch die Möglichkeit die Erreichbarkeit der fast ausschließlich nach unten hin ausgerichteten Anschlüsse zu verbessern. Selbst mit maximal nach hinten geneigtem Bildschirm wird ein Anschließen von Kabeln nicht ohne Verrenkungen und Fummelei auskommen. Etwas besser sind die an der linken Seite platzierten USB-3.0-Ports zum Anbinden externer Geräte erreichbar.

Bei Bedarf kann der Standfuß demontiert werden und offenbart dann die integrierte VESA-Vorbereitung (100 x 100) für eine Wand- oder Alternativmontage.

HP DreamColor Z27x G2: Bedienung

Die Bedienung des OSD erfolgt über große und gut ertastbare Knöpfe am rechten Bildschirmrand. Eine Beschriftung hat sich HP gleich gespart, da die Zuordnung der Funktionen über das Bildschirmmenü erfolgt. Hier muss man sich wie so oft mit der Handhabung und den Menüebenen erst einmal etwas vertraut machen, um irgendwann schnell zu den gewünschten Einstelloptionen gelangen zu können. Das Handbuch hilft hier etwas weiter, letztlich wird man sich hier aber hauptsächlich durch ein Ausprobieren selbst anlernen.

HP DreamColor Z27x G2

HP DreamColor Z27x G2: Schnittstellen

HP stattet das HP Z27x G2 mit einer ordentlichen Auswahl an Schnittstellen aus: 2 x HDMI 2.0, 2 x DisplayPort 1.2, 1 x USB 3.1 Gen.1 Typ C mit DisplayPort 1.2, 1 x LAN für eine Netzwerkanbindung, 4 x USB 3.0 Typ A für Datenübertragung und 1 x USB 3.0 für die Anbindung als KVM Switch. Komplettiert wird die Auswahl durch zwei Dreamcolor-USB-Ports (z.B. für Messgeräte), einen USB 3.0 Typ-B für Eingangssignale, einen 3,5-mm-Klinke-Audioport und eine Kabelschloss-Vorbereitung (Kensington).

Nicht mit im Paket enthalten sind zum Beispiel Thunderbolt 3, USB 3.1 Gen.2 (10 Gbit/s) oder eine Webcam. Dafür bietet HP ein integriertes Colorimeter, das für ein schnelles und unkompliziertes Abgleichen der Farbwerte sorgen soll.

HP DreamColor Z27x G2

Beim Lieferumfang der Kabel zeigt sich HP recht spendabel. Hier findet man nahezu alles Notwendige:

  • HDMI-Kabel (1,8 m)
  • DisplayPort-Kabel (1,8 m)
  • USB-Typ-C-Kabel (1,8 m)
  • USB-Typ-C-auf-USB-Typ-A-Kabel (1,8 m)
  • USB-Typ-B-auf-USB-Typ-A-Kabel (1,8 m/ Upstream)
  • Netzkabel
HP DreamColor Z27x G2
Displaymessungen im Überblick
HP DreamColor Z27x G2 27-Zoll-IPS-Display, mattiert, 16:9
Entspiegelung mattiert
Grad der Spiegelungen niedrig
Eingabemöglichkeiten
Auflösung 2.560 x 1.440 Bildpunkte, 109 ppi
minimale Helligkeit 48 cd/m²
maximale Helligkeit 256 cd/m²
maximale Helligkeit Displaymitte 251 cd/m²
Helligkeitsstufen Displaymitte 48 cd/m² – 251 cd/m² (in Einzelschritten einstellbar)
Schwarzwert Displaymitte (profiliert) 0,071 cd/m² (BT.709 profiliert) – 0,335 cd/m² (AdobeRGB)
Ausleuchtung 91 %
Reaktionszeit Schwarz zu Weiß 18,8 ms (beschleunigter Modus)
Reaktionszeit Grau zu Grau 22,8 ms (beschleunigter Modus)
sRGB-Farbraumabdeckung 100 %
AdobeRGB-Farbraum 100 %
P3-Farbraum 92,5 %
NTSC-Farbraum 85,3 %
Kontrast Displaymitte 375:1 (BT.2020) – 1.422:1 (BT.709 profiliert)
mittleres DeltaE 2000  1,7 (P3 profiliert)
maximales DeltaE 2000 3,2 (P3 profiliert)
Helligkeitsregulierung durch Pulsweitenmodulation (PWM) Keine PWM
Schwarzbild Homogenes Schwarzbild
Displaybesonderheiten
Das Display wurde mit Portrait Displays Spectracal Calman Software vermessen und ausgewertet. Ausführlicher Artikel zu Calmans Farbanalyse-Software.  Messgerät: Spektralfotometer x-rite i1 Basic Pro 2. Mindestens 60 Minuten Aufwärmphase.
HP DreamColor Z27x: Bildqualität

Das im Testgerät eingesetzte Panel ist mit einer mattierten Oberfläche versehen, die nur diffuse Spiegelungen zulässt. Im Gegensatz zu hochauflösenden 4k- oder 5k-Modellen zeigt sich die QHD-Auflösung mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten im Zusammenspiel mit der 27“-Bildschirmdiagonalen und der daraus resultierenden Punktdichte von 109 ppi vergleichsweise grobkörnig. Insbesondere professionellen Ansprüchen könnte es hier an Schärfe und Detailreichtum mangeln. Dieser Punkt könnte bei Interessenten bereits dazu führen, HPs DreamColor Z27x G2 erst gar nicht in die engere Auswahl mit aufzunehmen.

Dank IPS-Technologie verfügt der Bildschirm über eine sehr gute Blickwinkelstabilität, die selbst bei ungewöhnlichen Einblicken von schräg oben nur minimale Kontrast-, Farb- und Helligkeitsveränderungen offenbart. Im Praxisbetrieb sollten diese keine Relevanz haben.

Helligkeit & Kontrast

HP verspricht für das HP DreamColor Z27x G2 eine maximale Helligkeit von 250 cd/m². Diesen Wert liefert das Testgerät bei den Messungen an drei von neun Messpunkten ab. Zu den Rändern hin verringert sich die Luminanz auf bis zu 235 cd/m² in der rechten unteren Ecke. Die Ausleuchtung erreicht sehr gute 91 %.

Die Displayhelligkeit lässt sich über das Bildschirm-Menü in Prozentschritten sehr fein einstellen. Der Schaltvorgang der Einzelschritte dauert subjektiv aber recht lange. Der Helligkeitsbereich beginnt bei 48 cd/m² und reicht bis zur Maximaleinstellung.

Der Kontrast bewegt sich in den Werkseinstellungen je nach gewähltem Farbprofil zwischen 375:1 und 1.111:1. Profiliert erhöht sich der Kontrast auf bis zu 1.422:1 (BT.709). Die Herstellerangabe von 1.500:1 wird selbst im besten Fall knapp verfehlt.

HP setzt zur Helligkeitsregulierung keine Pulsweitenmodulation (PWM) ein. Die Reaktionszeiten beim Grau-zu-Grau-Wechsel betragen im normalen Modus insgesamt 48 ms und beim Schwarz-Weiß-Wechsel 22 ms. Nutzt man dagegen die im Menü versteckte Beschleunigungsfunktion, so verkürzen sich die Zeiten auf knapp 19 ms und knapp 23 ms. Im Gegenzug muss man dann aber zum Beispiel mit einer eingeschränkten Picture-in-Picture-Funktion bei bestimmten Auflösungen klar kommen.

Farbraum & Farbgenauigkeit

HP liefert das HP DreamColor Z27x G2 mit 7 vordefinierten Einstellungen aus, die entsprechende Farbräume berücksichtigen:

  • P3 D65
  • BT.709
  • BT.2020
  • sRGB D65
  • sRGB D50
  • Adobe RGB D65
  • Adobe RGB D50

Im Datenblatt zum HP DreamColor Z27x G2 verspricht HP eine 98-prozentige Abdeckung des AdobeRGB-Farbraums und eine 99-prozentige Abdeckung des DCI-P3-Farbraums. Im Test liefert das Display 85,3 % des besonders großen NTSC-Farbraums, 92,5 % des P3-Farbraums und 100 % des AdobeRGB-Farbraums. Obwohl die Vorgabe zum P3-Farbraum verfehlt wird, fällt die Gesamtheit der darstellbaren Farben bei diesem Bildschirm besonders groß aus. Feine Farbabstufungen können detailliert wiedergegeben werden.

Gemessene Farbgenauigkeit

Im beigelegten Bericht über die durchgeführte Werkskalibrierung berücksichtigt HP den BT.709- und den DCI-P3-Farbraum. Dem Testgerät wird hier ein durchschnittliches DeltaE 1994 von 0,653 für den BT.709-Farbraum und ein durchschnittliches DeltaE 1994 von 0,873 für den DCI-P3-Farbraum bescheinigt. Als Messgerät ist ein Konica/Minolta CA-310 eingesetzt worden.

Diese hohe Genauigkeit kann das von mir verwendete X-Rite i1 Pro 2 Basic zwar nicht bestätigen, doch bereits die per Werkseinstellung mitgelieferten Farbraum-Voreinstellungen sorgen im Grafik-, Foto-, Video- oder Animations-Bereich für eine ausreichend hohe Farbtreue.

Farbraum Werkseinstellung max. DeltaE 2000 Kontrast
sRGB 1966 4,9 729:1
AdobeRGB 1998 4,6 719:1
BT.709 3,9 619:1
BT.2020 4,6 375:1
DCI-P3 3,1 1.111:1
Das Display wurde mit Portrait Displays Spectracal Calman Software vermessen und ausgewertet. Ausführlicher Artikel zu Calmans Farbanalyse-Software.  Messgerät: Spektralfotometer x-rite i1 Basic Pro 2. Mindestens 60 Minuten Aufwärmphase.

Diese bereits im Auslieferungszustand guten Werte können durch eine Profilierung nochmals gesteigert werden. Im Test wurde das mit dem X-Rite i1 Pro 2 Basic stichprobenartig im sRGB-Farbraum, BT709-Farbraum und im P3-Farbraum überprüft. Beim sRGB-Farbraum lässt sich durch diesen Schritt das maximale DeltaE 2000 von 4,9 auf 2,2 verbessern und beim BT.709 von 3,9 auf 3,3. Beim P3-Farbraum scheint die Voreinstellung dagegen schon das Optimum darzustellen. Hier fallen die Ergebnisse nahezu identisch aus.

Farbraum profiliert max. DeltaE 2000 Kontrast
sRGB 1966 2,2 1.396:1
BT.709 3,3 1.422:1
DCI-P3 3,2 1.164:1
Das Display wurde mit Portrait Displays Spectracal Calman Software vermessen und ausgewertet. Ausführlicher Artikel zu Calmans Farbanalyse-Software.  Messgerät: Spektralfotometer x-rite i1 Basic Pro 2. Mindestens 60 Minuten Aufwärmphase.
HP DreamColor Z27x G2: Alternative Farbmessungsoptionen

Neben dem üblichen Profilierungsverfahren mit einem externen Gerät und entsprechender Software, bietet HPs DreamColor Z27x G2 gleich noch zwei weitere Varianten:

Externes Farbmessgerät in Kombination mit monitoreigener Farbmessung

Bereits werkseitig unterstützt, wird eine exklusive Auswahl an externen Geräten, die die monitoreigene Farbmessung nutzen können. Damit entfällt die sonst notwendige Installation der spezifischen Messgeräte-Software. HP nennt hier X-Rite i1Display Pro, X-Rite i1 Pro, Klein Instruments K10-A, Photo Research PR-6xx/7xx, Colorimetry Research CR-250 und Konica Minolta CA-310.

Diese werden an einem der DreamColor-USB-Ports angeschlossen und vom System automatisch erkannt. Das für den Test genutzte X-Rite i1 Pro 2 wird nicht unterstützt.

HP DreamColor Z27x G2

Im Monitorgehäuse integriertes Farbmessgerät mit monitoreigener Farbmessung

Um das im Monitor integrierte Farbmessgerät nutzen zu können, muss zunächst der interne Prozessor aktiviert werden (Menü-Steuerung-interner Prozessor, Angaben dazu weichen im Handbuch ab). Der Prozessor ist werksseitig wohl aus Stromverbrauchsgründen (Herstellerangabe) deaktiviert. Bis zu dieser Änderung sind die Kalibrierungs-Auswahlmöglichkeiten im Menü ausgegraut.

Nach dem Einschalten kann man die, dann nicht mehr ausgegrauten, Kalibrierungsoptionen nutzen und entsprechende Korrekturen an den vordefinierten Profileinstellungen einleiten oder eigene Vorgaben umsetzen. Nach dem Aktivieren des Kalibrierungsprozesses fährt aus dem oberen Bildschirmrahmen der Messkopf aus und die Farbmessungen laufen vollautomatisch ab. Für den Vorgang muss man etwa 15 Minuten einplanen. Ideal für die Frühstückspause.

HP DreamColor Z27x G2

Komfortabel aber unbrauchbar. Vom Ergebnis her kann diese Lösung jedoch nicht überzeugen. Im Vergleich zu den Werkseinstellungen werden hier deutlich verfälschte Farbwerte erzeugt. Beim sRGB-Farbraum beträgt die Abweichung zum Ideal über 13 und beim P3-Farbraum sogar über 19. Der Weißpunkt liegt beim sRGB-Farbraum viel zu weit im Cyan-Bereich und beim P3-Farbraum viel zu weit im Grün-Bereich.

Die Idee über diesen Weg schnell und komfortabel die Farbgenauigkeit zu optimieren, funktioniert nicht. Zum Glück kann man jederzeit wieder zu den deutlich besseren Werkseinstellungen zurückkehren.

Da es sich bei dem integrierten Colorimeter um eine Schlüsseleigenschaft dieses DreamColor-Displays handelt, erfolgt hier eine Abwertung des Gesamtergebnisses auf ein „Befriedigend“.

HP DreamColor Z27x G2: Stromverbrauch

HP gibt für den Bildschirm einen typischen Verbrauch von 65 Watt und einen Maximalverbrauch von 160 Watt an. Das Netzteil haben die Konstrukteure platzsparend im Gehäuse integriert. Im Praxisbetrieb wurde der Maximalverbrauch ohne externe Geräte im Farbmessmodus erzielt. Hierbei hat das Display etwa 42 Watt verbraucht.

Im reinen Displaybetrieb genehmigt sich der DreamColor-Bildschirm beim Weißbild 38 Watt, im Spielebetrieb maximal 35 – 38 Watt und beim Schwarzbild 35 Watt. Selbst mit mehreren externen Geräten kommt der Monitor im Test nicht über die 50-Watt-Grenze hinaus.

HP DreamColor Z27x G2

HP DreamColor Z27x G2: Fazit

HPs DreamColor Z27x G2 ist ein Profibildschirm mit guter HP DreamColor Z27x G2Ausstattung und sehr guter Farbdarstellung. Die Gesamtheit der darstellbaren Farben, die dabei gebotene Genauigkeit, die Helligkeitswerte und der komfortable Wechsel zwischen verschiedenen Farbräumen sorgen für einen gelungenen Ersteindruck.

Leider fällt die Auflösung mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten für einen 27-Zöller dieser Produktklasse nicht mehr zeitgemäß aus. Die magere Punktdichte von 109 ppi ist der Grund für eine sichtbare Unschärfe und dürfte im Profibereich das entscheidende Ausschlusskriterium darstellen.

Regelrecht misslungen ist darüber hinaus das intern verbaute Farbmessgerät. Anstatt die guten Werkseinstellungen bei Bedarf zu optimieren oder im Laufe der Zeit zu korrigieren, wirft es im Ergebnis stark verfälschte Farbwerte aus. Von einer farbtreuen Darstellung ist man nach dem Einsatz dieser Option sehr weit entfernt.

Weitere kleine Abstriche, wie ein fehlender Thunderbolt 3, eine Webcam, Lautsprecher oder eine Pivot-Funktion bewegen sich dagegen fast schon im Bereich der Bedeutungslosigkeit.

Auf der Habenseite sind, neben der gelungenen werkseitigen Farbdarstellung, dann nur noch die solide Gehäusekonstruktion, der moderate Stromverbrauch und die 3-jährige Herstellergarantie auszumachen.

Tobias Winkler

Neben zahlreichen Artikeln, die ich seit 2009 für Notebookjournal, PRAD und Notebookcheck verfasst habe, setze ich nun beim Projekt Notebooks & Mobiles meine eigenen Vorstellungen von einer Testplattform um. Ich habe Spaß am Schreiben, an mobiler Technik und allem was dazugehört.

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